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Wilen/Wil: 11.02.2009
Trotz winterlicher Atmosphäre wurde der Spaten zum Bau des Busdepots für WilMobil angesetzt.
Trotz winterlicher Atmosphäre wurde der Spaten zum Bau des Busdepots für WilMobil angesetzt.

Stürmischer Spatenstich für das Busdepot von WilMobil
Im nahen Wilen beginnt der Bau des zentralen Busdepots für die Stadtbusse von WilMobil.
Niklaus Jung
Der stürmischen Bewilligungsphase mit langwierigen Einsprachen folgte am Dienstagvormittag an der Hubstrasse in Wilen bei stürmischer Witterung der lang ersehnte Spatenstich für das Busdepot von WilMobil. Mit der Realisierung des zentralen Busdepots ergibt sich für die Abwicklung des Busbetriebes und die Fahrzeugpflege eine wichtige Verbesserung. Bereits Ende Juni soll das Busdepot zumindest teilweise nutzbar sein.

WilMobil verbessert mit der Realisierung des eigenen Busdepots in Wilen die Abwicklung des Busbetriebes wie auch die Fahrzeugpflege. Das Bauwerk nimmt offensichtlich einen hohen Stellenwert ein, gemessen an der Anwesenheit höchster Leitungspersonen wie dem Verwaltungsrat-Präsidenten von WilMobil, Hans Frei. Interessiert und erfreut über den Beitrag zum Öffentlichen Verkehr zeigte sich auch der Wilener Gemeindeammann Kurt Enderli, indem sie den Bauplatz bewilligen konnten.

Vorteile für die Mitarbeiter
VR-Präsident Hans Frei betonte in seinen Ausführungen, dass die Realisierung des Busdepots an einem einheitlichen Standort insbesondere für die Mitarbeiter Vorteile bringt. Neben der besseren Kommunikation untereinander seien sie auch von der Werkstatt her besser eingerichtet. Auch ökologisch werde ein Beitrag geleistet, indem das Regenwasser gesammelt und für die Busreinigung benutzt werde. Die Verzögerung ob Einsprachen sei zwar ärgerlich gewesen, habe aber nun auch seine Vorteile, indem sie von günstigeren Zinsen profitieren könnten.

Nach Geschäftsleitungsmitglied Otmar Ledergerber hat man mit dem Standort Wilen auch die optimale Distanz zum Bahnhof gefunden, um lange Startfahrten am Morgen zu vermeiden. Nicht unwesentlich ist nach Ledergerber die integrierte Werkstatt für allfällige Reparaturen. Die Fahrgäste dürften auch von einem verbesserten Erscheingungsbild profitieren mit dem Einbau einer vollautomatischen Waschanlage.

Realisierung mit Generalunternehmung WOBAG
Das Ingenieurbüro Gröbli und Partner AG Niederuzwil ist für die Umgebung, und Entwässerung zuständig, das Büro Kielholz und Partner Wil zeichnet für den Hochbau verantwortlich. Seitens des Planers informierte Rolf Gähwiler über die zu erwartenden Baufortschritte. Sie setzten alles daran, bis Ende Juni mindestens einen Teil des Busdepots nutzbar zu machen.

Mit dem symbolischen Spatenstich der Bauleute, Planern und der Bauherrschaft wurde der offizielle Start der Bauarbeiten eingeleitet, gefolgt von einem Apero-Imbiss im Info-Bus.

Die Baumasse
Das Busdepot kommt auf einer Parzellengrösse von 4330 m2 zu stehen und nimmt eine Fläche von 1610 m2 ein. Der Gebäudeinhalt beträgt 12'500 m3. Die Baukosten liegen nach Geschäftsführer Walter Dirauer etwas unter 4 Mio Franken. Im Busdepot werden inklusive den Bus-Chauffeuren 45 Personen tätig sein.
Nach längerer Bewilligungsphase nun erfreute Gesichter: v.l. Antonia Eppisser (Marketing) Rolf Gähwiler (wobag Bauplanung) und Otmar Ledergerber (Geschäftsleitung WilMobil).
Nach längerer Bewilligungsphase nun erfreute Gesichter: v.l. Antonia Eppisser (Marketing) Rolf Gähwiler (wobag Bauplanung) und Otmar Ledergerber (Geschäftsleitung WilMobil).

Hans Frei, VR-Präsident von WilMobil, betonte in seinen Ausführungen die Vorteile des einheitlichen Standorts für alle Stadtbusse.
Hans Frei, VR-Präsident von WilMobil, betonte in seinen Ausführungen die Vorteile des einheitlichen Standorts für alle Stadtbusse.

Dem attraktiven Stadtbus-Netz folgt nun ein zentraler Standort für die Stadtbusse mit zugehöriger Werkstatt und Fahrzeugpflege.
Dem attraktiven Stadtbus-Netz folgt nun ein zentraler Standort für die Stadtbusse mit zugehöriger Werkstatt und Fahrzeugpflege.

Bereits am 30. Juni 09 sollen zwei Drittel der Bushalle verfügbar sein.
Bereits am 30. Juni 09 sollen zwei Drittel der Bushalle verfügbar sein.

Der Moment des Spatenstichs für das Busdepot wollte gefeiert sein, natürlich in einem Stadtbus.
Der Moment des Spatenstichs für das Busdepot wollte gefeiert sein, natürlich in einem Stadtbus.