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Oberuzwil: 17.05.2017
Bauherrschaft, Planer und Clientis Mitarbeitende begleiten die Grundsteinlegung.
Bauherrschaft, Planer und Clientis Mitarbeitende begleiten die Grundsteinlegung.

Sorgfältig wird die Box mit Goldvreneli, kostbaren Silbermünzen, Bauplänen und Tageszeitungen in der Grundsteingrube versenkt.
Sorgfältig wird die Box mit Goldvreneli, kostbaren Silbermünzen, Bauplänen und Tageszeitungen in der Grundsteingrube versenkt.

Den Grundstein für das 12-Mio. Bauwerk gelegt
Mit der Grundsteinlegung startet die Aufbauphase des Bankneubaus, der bis November 2018 bezugsbereit sein soll.
Niklaus Jung
Am Dienstagvormittag fand auf der Baustelle des Clientis-Neubau Oberuzwil unter Beteiligung der Bauherrschaft, der Architekten, den Bankmitarbeitenden und Gemeindepräsident Cornel Egger die Grundsteinlegung statt. Bankleiter Adrian Müller gab sich erfreut, dass nun der Aufbau des Neubaus starten kann. VR-Präsident Heinz Jost: "Den Meilenstein der Grundsteinlegung gilt es angemessen und würdig zu feiern". Gemeindepräsident Cornel Egger wies auf die erfreulichen Veränderungen beim Ortsbild mit dem Neubau hin.

Dem Bankneubau ging eine grössere Rückbauphase voraus mit dem Abbruch des Kiosk und der Kafibar. Der Bankneubau mit Tiefgarage grenzt an drei Strassen, der Wiesental-, Gerber- und Tafelackerstrasse. Zwei Drittel der Tiefgaragenplätze werden im Auftrag der Gemeinde auf dem Gemeindeareal erstellt.


Platznot erforderte Neubauplanung
Bankleiter Adrian Müller erinnerte in seiner Begrüssung an die Aufstockung des aktuellen Bankgebäudes vor 28 Jahren, auch damals aus Gründen höheren Platzbedarfs. Die laufende Entwicklung der Bank, allein in der Steigerung der Bilanzsumme um 125% seit 2004 sichtbar, erfordere nun erneut zusätzlichen Raum für die Abwicklung der Geschäfte.


Vor acht Jahren habe man nochmals abgewogen, ob eine weitere Aufstockung oder ein Neubau die Lösung sein soll. Der Beschluss zum Neubau ergebe nicht allein die notwendige Bankraumerweiterung aktuell, sondern mit Reserveraum im Hinblick auf die Zukunft.


Auf der 143-jährigen Geschichte aufbauen
VR-Präsident Heinz Jost wies in seinen Worten darauf hin, dass mit dem Neubau am soliden Fundament der Bank weiter gebaut werde. Die 143-jährige Vergangenheit rufe nach Verantwortung, das Erbe nicht allein zu bewahren, sondern in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Der Meilenstein mit der Grundsteinlegung für die Bank gelte auch der Gemeinde, weil mit dem Neubau das Ortszentrum ein neues Gesicht erhalte.


Clientis erstellt den Neubau auf bankeigenem Areal. Drei Dinge gelte es bei einem Bauwerk zu beachten: Dass es auf dem rechten Fleck steht, wohl gegründet ist und vollkommen ausgeführt. Ein Viertes nannte Jost, dass es mit Leben gefüllt werde. Jedenfalls sei die CBO-Crew engagiert und bereit, die Kunden Ende 2018 im Bankneubau zu empfangen. Das neue Gebäude soll auch die Werte der Bank widerspiegeln: Offenheit, Zuverlässigkeit, Pragmatismus und Professionalität.


Herausforderungen
Architekt Bernhard Müller erinnerte an die vorangegangene Herausforderung bei der Ausschreibung, um ortsbauliche Eigenheiten einzubeziehen. Der Verlust des Alten müsse im Neubau mehr als nur kompensiert werden. Das Bauwerk soll sich in die Umgebung einfügen, unaufdringlich, aber selbstbewusst.


Die Grundsteinlegung habe früher als Basis für die grösste Last im Bauwerk gegolten. Mit den neuen baulichen Möglichkeiten habe die Grundsteinlegung eher eine symbolische Bedeutung. Die Schatulle als Grundstein sei nun mit Erinnerungen an die Bauzeit gefüllt. Im Neubau erfülle sich auch eine Vision für die Gemeinde mit der Neugestaltung der Wiesentalstrasse.


Gemeindepräsident Cornel Egger erinnerte an die lange Planungsphase im Zusammenhang mit den angrenzenden Eigentümern an den drei Strassen, Der alte Überbauungsplan habe für das Bauvorhaben nicht mehr dienen können. Ein Teil der Tiefgarage auf Gemeindeareal wird im Auftrag der Gemeinde gebaut und anschliessend übernommen. Vorläufig ist darauf kein Aufbau vorgesehen.


Feierliche Grundsteinlegung
In die vorbereitete Kupferblech-Box wurden seitens der Bank Goldvreneli, Silbermünzen, Pläne und tagesaktuelle Zeitungen gelegt. Die Bankverantwortlichen nahmen zusammen mit der Bauleitung die Einlage der Schatulle in die Baugrube vor. für die Einbetonierung standen Schaufeln bereit, der Beton kam per Baggerschaufel daher.


Im Anschluss waren die Gäste zum Apéro-Imbiss geladen, die Grundsteinlegung gebührend zu feiern.
CEO Adrian Müller: "Angepasst der förderlichen Entwicklung der Clientis-Bank Oberuzwil sollen im Neubau auch die Räumlichkeiten darauf abgestimmt werden".
CEO Adrian Müller: "Angepasst der förderlichen Entwicklung der Clientis-Bank Oberuzwil sollen im Neubau auch die Räumlichkeiten darauf abgestimmt werden".

VR-Präsident Heinz Jost: "Es gilt das Erbe des 143-jährigen Bestehens nicht allein zu bewahren, sondern in eine erfolgreiche Zukunft zu führen".
VR-Präsident Heinz Jost: "Es gilt das Erbe des 143-jährigen Bestehens nicht allein zu bewahren, sondern in eine erfolgreiche Zukunft zu führen".

Architekt Berhnard Müller: "Der Grundstein gilt als Basis für das Bauwerk".
Architekt Berhnard Müller: "Der Grundstein gilt als Basis für das Bauwerk".

Gemeindepräsident Cornel Egger: "Als Gemeinde sind wir überaus erfreut über die Veränderungen".
Gemeindepräsident Cornel Egger: "Als Gemeinde sind wir überaus erfreut über die Veränderungen".

Die Verantwortlichen für das Bauwerk stossen auf ein gutes Gelingen des Bauwerks an. v.l.: Architekt Bernherd Müller, Gemeindepräsident Cornel Egger, VR-Präsident Heinz Jost und Bankleiter Adrin Müller.
Die Verantwortlichen für das Bauwerk stossen auf ein gutes Gelingen des Bauwerks an. v.l.: Architekt Bernherd Müller, Gemeindepräsident Cornel Egger, VR-Präsident Heinz Jost und Bankleiter Adrin Müller.

Aus der riesigen Baugrube werden bald die ersten Wände der Tiefgarage heraus wachsen.
Aus der riesigen Baugrube werden bald die ersten Wände der Tiefgarage heraus wachsen.

Mittels Baggerschaufel wurde der Beton für das Eingiessen des Grundsteins heran gebracht.
Mittels Baggerschaufel wurde der Beton für das Eingiessen des Grundsteins heran gebracht.

Für das Einschaufeln des Betons waren Bauherrschaft und Architekt gefordert.
Für das Einschaufeln des Betons waren Bauherrschaft und Architekt gefordert.