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Oberuzwil: 17.05.2017
<br>Hier war Dehnen angesagt, professionell vorgezeigt von Iztok Utrosa, mehr oder weniger genau nachgemacht von den Kindern.

Hier war Dehnen angesagt, professionell vorgezeigt von Iztok Utrosa, mehr oder weniger genau nachgemacht von den Kindern.

<br>Voller Einsatz beim Unihockey-Plauschturnier

Voller Einsatz beim Unihockey-Plauschturnier

Strahlendes Wetter, strahlende Gesichter
Weltklasse Oberuzwil: Sporttag der 5. und 6. Klassen
Annelies Seelhofer-Brunner
Von vielen heissersehnt, von andern möglicherweise gefürchtet, ist der diesjährige Sporttag der fünften und sechsten Klassen bei strahlendem Vorsommerwetter auf den Sportplätzen der Primarschule Oberuzwil über die Bühne gegangen. Badminton-Cheftrainer Iztok Utrosa begeisterte als prominenter Gast die Jugendlichen mit einem ruhigen, aber dennoch effektiven Einlaufen. Adrian Müller, Geschäftsleiter der Clientis Bank Oberuzwil, war als Sponsor ebenfalls vor Ort.

Sport ist gesund
…wenn er in vernünftigem Masse und mit der richtigen Ausrüstung betrieben wird. Beim diesjährigen Anlass „Weltklasse Oberuzwil“ konnte festgestellt werden, dass die neue Lust am Barfussgehen auch in Oberuzwil Einzug gehalten hat. Doch auch Turnschuhe in allen Farben waren im Einsatz. Vor allem bei den Buben waren ausserdem die unterschiedlichsten Fussballernamen auf den Rücken der T-Shirts zu sehen. Es ist überhaupt spannend, die Modetrends über die Jahre zu verfolgen, welche auf den Sportanlagen jeweils dominieren. Es gibt sogar Kinder, die mit offenen Schuhbändeln Sport treiben können…

Angehimmelter Sportler
Verschiedene Kinder aus Oberuzwil sind im Badmintonclub Uzwil Mitglied. Dessen Cheftrainer Iztok Utrosa, aus Slowenien stammend, war diesmal das Zugpferd beim Einlaufen mit allen. Doch erst stellte er sich einem kurzen, sympathischen Interview von Lehrerin Simone Barner. Eigentlich spielte er ja schon Fussball, kurz nachdem er laufen gelernt hatte. Doch dann kam Badminton und Fussball trat in den Hintergrund. Der Sportler hat in vielen Ländern gespielt und als Profi-Badmintonspieler unzählige Erfolge feiern können, so beispielsweise den Schweizermeister in der Nationalliga A. Er löste vor einem Jahr den indonesischen Cheftrainer Davis Efraim ab, welcher nur ein Jahr lang dieses Amt beim BC Uzwil ausgeübt hatte.

Laut Sportchef Jürg Schadegg wird Iztok Utrosa ein ganz spezielles Augenmerk auf die Nachwuchsförderung legen. Utrosa ist im Club auch Spielertrainer der Nationalliga A. All diese Erfolge machen natürlich gerade auf sportbegeisterte Kinder grossen Eindruck. Da werden sogar Übungen ohne Murren mitgemacht, über die man üblicherweise die Nase rümpfen würde.

Ruhiges Einlaufen
Nach dem Interview liess Utrosa ruhig und ohne grosse Gesten die fünf Klassen erst einmal um den roten Platz laufen, eher gemächlich, dafür vier Mal. Damit gewisse Schlaumeier nicht mittels Abkürzung eine etwas ruhigere Kugel schieben konnten, gab er zuerst genaue Anweisungen, wie die Runden zu laufen seien. Allerdings gibt es da – wie auch sonst überall – immer solche, denen man das noch ganz persönlich sagen müsste, bis sie sich angesprochen fühlen... Auch ohne laute Worte folgten die Kinder den Anweisungen, denn es wurde alles vorgezeigt. Beim Zuschauen konnte man bereits zu diesem Zeitpunkt herausfinden, ob Sport für ein Kind einen hohen Stellenwert habe oder nicht. Nicht alle Knie wurden beispielsweise so gebogen, wie Iztik Utrosa das vormachte…

Vier Disziplinen…
Bei „Weltklasse Oberuzwil“ wird weit, aber auch möglichst hoch gesprungen, schnell gelaufen und weit geworfen. Die erzielten Ergebnisse werden auf ganz speziellen Leistungsbogen - in Punkte umgewandelt – aufgeschrieben. Am Schluss werden alle Punkte zusammengezählt und so die Siegerinnen und Sieger erkoren. So einfach, wie es tönt, ist es allerdings nicht. Es braucht dazu ein verantwortliches Kind, welches diese Laufblätter zu jedem neuen Posten mitnimmt, dann Helferinnen oder Helfer, welche die Punkte richtig eintragen, und am Schluss rechenstarke Auswerterinnen und Auswerter.

…plus ein Plauschturnier
Jede Gruppe konnte als Erstes auf dem Platz vor der kleinen Turnhalle sich mit Unihockey aufwärmen. Mit viel Einsatz sprang der kleine Ball hierhin und dorthin – nur nicht immer ins gewünschte Goal. Es gab verbissene Zweikämpfe, aber auch fintenreiche Umspielungen zu sehen. Und man merkte genau, wer sich mit Ballspielen wohlfühlt. Hier gab es aber keine Rangierung, der Spass am Spiel stand da im Vordergrund.

Mittagessen als willkommene Pause
Vorgängig hatten die Kinder angeben können, ob sie Bratwurst, Geflügelwurst oder Vegiburger essen wollten. Mitglieder des Elternrates standen am Grill, die Kinder warteten recht gesittet, bis sie an die Reihe kamen. Und weil das Wetter so schön war, passte auch das Dessert mit Softeis perfekt. Die neuen Bänkli vor dem Foyer der Mehrzweckhalle waren im Nu belegt, aber auch Schattenplätze waren bereits wieder äusserst begehrt. Leider haben auch diesmal nicht alle Kinder begriffen, dass man die Wurstsäcke oder auch die Shorley-Fläschli am richtigen Ort entsorgen könnte. Die meisten Abfälle landeten aber dennoch in den Abfallkübeln. Es fiel allgemein auf, dass die Kinder sich sehr anständig verhielten, wenigstens solange sie auf dem Platz und unter Aufsicht waren.

Rangverkündigung
Wer die Rangliste näher anschaut, bemerkt Erstaunliches. Ist die Erstrangierte bei den Fünftklässlerinnen noch 32 Punkte vor der Zweitplatzierten, sind es bei den Buben bereits nur noch 22 Punkte Unterschied. Die Siegerin der Sechstklässlerinnen liegt ihrerseits 12 Punkte vor der Silbermedaillengewinnerin. Und bei den Sechstklassbuben geht es zwischen Rang 1 und 2 nur noch um lumpige 3 Punkte. Da können tatsächlich Zentimeter über Gold oder Silber entscheiden.

Die Plätze 4 – 6 wurden mit einem hübschen Diplom geehrt, die ersten Drei jedoch bekamen „richtige“ Medaillen in Gold, Silber oder Bronze. Jede Medaille wurde mit begeisterten Pfiffen und lautem Applaus gefeiert. Beim Zuschauen der Wettkämpfe waren die einen oder anderen Erstplatzierten natürlich auch schon vorher mit verblüffenden Leistungen aufgefallen.


Der nächste sportliche Grossanlass aller Oberuzwiler Schulen wird die SCHÜELI im Juni sein.

Schulen Oberuzwil

Badmintonclub Uzwil

Rangliste der ersten sechs Ränge- hinten steht die erreichte Punktzahl

5. Klasse Mädchen

1. Sina Küng - 222 Punkte
2. Nikita Moosmann - 190
3. Milena Siegenthaler - 184
4. Sara Nrecaj - 183
5. Elena Küng - 182
6. Rilana Lenz - 174

5. Klasse Buben
1. Jason Eisenring – 273 Punkte
2. Patrick Franck - 251
3. Levin Schawalder - 234
4. Simeon Forster - 230
5. Mattia Veluscek - 207
6. Anes Rozajac - 191

6. Klasse Mädchen
1. Gabi Schiess – 229 Punkte
2. Elisa Luongo - 217
3. Silja Keultjes - 216
4. Medina Sadula - 210
5. Michelle De Sanctis - 205
6. Sara Specker - 204

6. Klasse Buben
1. Jenan Smajovik – 266 Punkte
2. Elmar Bruderer - 263
3. Laurin Hilber - 239
4. Mike Gubler - 223
5. Jano Furlin - 221
5. Jonas Weiss - 221


<br>Ein professioneller Anlass braucht auch eine professionelle "Speakerin": Lehrerin Simone Barner erfüllte diesen Auftrag mit viel Charme und Können. <br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>

Ein professioneller Anlass braucht auch eine professionelle "Speakerin": Lehrerin Simone Barner erfüllte diesen Auftrag mit viel Charme und Können.
















<br>Medaillengewinnerinnen der 5. Klassen...<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>

Medaillengewinnerinnen der 5. Klassen...
















<br>...und hier die ersten Drei der 5.Klass-Buben

...und hier die ersten Drei der 5.Klass-Buben

<br>Medaillen für die Mädchen der 6. Klasse...<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>

Medaillen für die Mädchen der 6. Klasse...
















<br>...sowie für die Sechstklassbuben<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>

...sowie für die Sechstklassbuben
















<br>Warten auf den Beginn des Anlasses: v.l. Adrian Müller, Leiter der Clientis-Bank Oberuzwil als Sponsor, Handarbeitslehrerin Lea Bernhardsgrütter als einsatzfreudige Stütze einer Klassenlehrkraft und Iztok Utrosa, Cheftrainer und Einlaufmotivator am diesjährigen Weltklassetag.

Warten auf den Beginn des Anlasses: v.l. Adrian Müller, Leiter der Clientis-Bank Oberuzwil als Sponsor, Handarbeitslehrerin Lea Bernhardsgrütter als einsatzfreudige Stütze einer Klassenlehrkraft und Iztok Utrosa, Cheftrainer und Einlaufmotivator am diesjährigen Weltklassetag.

<br>Gemütliches Einlaufen mit Iztok Utrosa

Gemütliches Einlaufen mit Iztok Utrosa

<br>Hier flogen die Kinder ganz unterschiedlich weit.

Hier flogen die Kinder ganz unterschiedlich weit.

<br>Noch sitzt die Wurftechnik nicht ganz, aber was nicht ist, kann noch werden...

Noch sitzt die Wurftechnik nicht ganz, aber was nicht ist, kann noch werden...

<br>Ganz unterschiedliche Laufstile führen zu unterschiedlichen Zeiten.

Ganz unterschiedliche Laufstile führen zu unterschiedlichen Zeiten.

<br>Mittagessen an der Sonne...

Mittagessen an der Sonne...

<br>...oder im kühlenden Schatten.

...oder im kühlenden Schatten.

<br>Hoch hinaus! Kinder finden schnell eigene Spielmöglichkeiten, hier ein Wurffestival mit einer PET-Flasche.

Hoch hinaus! Kinder finden schnell eigene Spielmöglichkeiten, hier ein Wurffestival mit einer PET-Flasche.

<br>Ob die Kinder das Motto an der Schulhauswand schon verinnerlicht haben? Es heisst: DAS GUTE KOMMT NICHT VON SELBST - ES BEDARF DER ANSTRENGUNG.

Ob die Kinder das Motto an der Schulhauswand schon verinnerlicht haben? Es heisst: DAS GUTE KOMMT NICHT VON SELBST - ES BEDARF DER ANSTRENGUNG.