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Wil: 12.07.2017
Vier Gross-Schirme sollen zukünftig bei Bestattungen vor Hitze und Regen schützen. (Bild Archiv)
Vier Gross-Schirme sollen zukünftig bei Bestattungen vor Hitze und Regen schützen. (Bild Archiv)

Realisierung der Platzüberdachung auf dem Friedhof Altstatt
Der Wunsch nach einer Überdachung für den Vorplatz des Friedhofgebäudes wird nun dank einer Petition erfüllt.
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Mit vier Gross-Schirmen wird auf dem Friedhof Altstadt für einen Schutz bei Bestattungen bei Hitze und Regen gesorgt. Gemäss Vereinbarung mit den Kirchgemeinden Katholisch und Evangelisch wird auch der Platz rollatortauglich verbessert. Die Bauarbeiten beginnen mitte August und dauern rund vier Wochen.

Der Friedhof Altstatt wurde seit dem Jahr 1997 in mehreren Etappen erweitert und umgestaltet. Dazu gehörte auch der grosse Vorplatz vor der Abdankungshalle. Eine Überdachung des Vorplatzes oder eines Teils davon wurde dabei von den verschiedenen Kommissionen, Religionsvertretern und politischen Instanzen nicht in Betracht gezogen. Erst mit der Umgestaltung der 2. Etappe ab 2007, welche auch den Vorplatz umfasste, meldeten sich aus der Bevölkerung Stimmen, die eine Überdachung forderten.

Diese Stimmen wurden mehr und im Februar 2011 reichte die katholische Kirchgemeinde bei der Stadt Wil eine Petition mit 1‘280 Unterschriften für eine Überdachung ein. Von Seiten der Stadt Wil wurde das Thema Überdachung durch das Departement Bau, Umwelt und Verkehr bearbeitet. Bezüglich Architektur konnte kein Konsens gefunden werden, weshalb die zwischenzeitlich eingestellten Investitionen jeweils zurück gestellt wurden und das Projekt verzögert wurde.

Probleme erkannt
Im März 2016 fand daher eine Aussprache zwischen Vertretern der katholischen und reformierten Kirchgemeinden und der Stadt Wil statt. Dabei zeigte sich erneut, dass Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation, insbesondere beim Abdankungsplatz, besteht. Es fehlen Sitzgelegenheiten, der Platz ist nicht Rollator gängig, bei Hitze fehlen Schattenplätze und bei Regen gibt es keinen Schutz. Diese Mängel führten bei den Kirchgemeinden und bei der Stadt Wil immer wieder zu Beanstandungen.

Es wurde daher festgelegt, dass möglichst umgehend einfache und umsetzbare Lösungen zur Verbesserung der Situation erarbeitet werden sollten. An drei weiteren gemeinsamen Sitzungen wurde die Lösungsfindung zusammen mit einem Garten- und Landschaftsarchitekten weiter konkretisiert, sodass im März 2017 ein Projekt verabschiedet und die Bau- und Verkehrskommission des Stadtparlaments über das Projekt und den aktuellen Stand orientiert werden konnte.

Vier Gross-Schirme, die Lösung
Das Konzept sieht vor, dass insgesamt vier Gross-Schirme auf dem Abdankungsplatz aufgestellt werden. Die Gross-Schirme weisen eine Grösse von 6 x 6 respektive 5 x 5 Meter auf und werden elektrisch betrieben. Ebenso sind sie mit Lautsprecher ausgestattet. Die Gross-Schirme sind ganzjährlich benutzbar und werden nicht demontiert. Sie werden aber nur bei Bedarf (Wärme, Hitze, Regen) ausgefahren, ansonsten bleiben sie geschlossen. Die Farbe der Segel wird in einem sanften Beigeton gehalten.

Dazu wurde für den Platz ein umfassendes Baumkonzept erstellt. Die Bäume sollen später im Abdankungsteil auch als Schattenspender dienen. Diejenigen im hinteren Bereich dienen der Aufwertung des gesamten Platzes. Es werden zudem neue Belagsflächen geschaffen, wobei diese auf ein Minimum beschränkt sind. Damit wird die Befahrbarkeit mit Rollatoren ermöglicht und die Zugänglichkeit zur Kapelle von der Westseite her garantiert. Nahe der Aufbahrung wird eine kleine Fläche geschaffen, auf welcher bei Bedarf Stühle oder Bänke für Abdankungen aufgestellt werden können.
 
Terminplanung:
Mit den Bauarbeiten wird am 14. August 2017 begonnen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich vier Wochen. Infolge Nutzung des Abdankungsplatzes anlässlich von Beerdigungen kann es zu Verzögerungen kommen. Die Pflanzung der Bäume erfolgt nach Vegetationsende im November.
 
Beeinträchtigungen:
Während der Abdankungen werden die Bauarbeiten jeweils eingestellt, sodass keine Lärmemissionen entstehen. Der Abdankungsstandort muss dabei allerdings je nach Baufortschritt verlegt werden. Andere Beeinträchtigungen sind infolge der Baustelle nicht zu erwarten: Der Friedhof Altstatt ist jederzeit und ohne Behinderungen begehbar.

WEITERE THEMEN
Reges Interesse für Kunst am Bau Sportpark Bergholz

Die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge für Kunst am Bau im Sportpark Bergholz, die letzte Woche im Stadtsaal stattfand, hat grosse Beachtung gefunden. Über 100 Besuchende nutzten die Gelegenheit, die sechs Werkbeiträge der Teilnehmenden der Schlussrunde des zweistufigen Wettbewerbsverfahrens zu besichtigen.
 
Das Departement Bau, Umwelt und Verkehr trifft nun die Vorbereitungen, um die siegreiche Videoinstallation von Christoph Rütimann umzusetzen. Im Wesentlichen umfassen diese die Bereitstellung der Monitorinfrastrukturen in den Fassaden der Eishalle und des Hallenbads sowie die Produktion der Videoclips zum Thema „Handlauf Sportpark Bergholz“. Das Kunstwerk sollte im 2. Semester 2018 der Öffentlichkeit übergeben werden können.
 
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Bauarbeiten am Hohlweg / Galgenrain 
Die Nationale Veloroute führt von der Thurau über den Hohlweg an die Lindenhofstrasse in Wil. Dieses Wegstück ist sehr steil und aufgrund des jetzigen groben Kiesbelages nur eingeschränkt mit dem Velo befahrbar. Dieser Missstand wurde in der Schwachstellenanalyse erkannt, weshalb nun entsprechende Massnahmen zur Behebung der Schwachstelle in das Agglomerationsprogramm 2. Generation aufgenommen wurden.
 
Im steilen Abschnitt des Weges wird nun ein Mergel-Belag eingebaut. Voraussichtlich ab heute Mittwoch, 12. Juli 2017, werden die Bauarbeiten durch die Ortsbürgergemeinde Wil im Auftrag der Stadt ausgeführt. Der Kanton St.Gallen beteiligt sich aufgrund des übergeordneten Status‘ der Veloroute an den Baukosten. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich zirka eine Woche.
 
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Deckbelagsarbeiten Von Thurnsteig / Von Thurnweg
 
Nachdem die Technischen Betriebe im 2016 die Werkleitungen erneuert haben, werden nun noch die Belagsarbeiten fertiggestellt.
 
Einbau Deckbelag:       Mittwoch, 19. Juli 2017 ab 07.00 Uhr bis Donnerstag 20. Juli 2017, 07.30 Uhr, totale Sperrung
(Bei Schlechtwetter wird der Einbau auf den nächsten Tag verschoben)
 
Alle Beteiligten sind bestrebt, die Unannehmlichkeiten so gering als möglich zu halten. Für die unumgänglichen Immissionen und Behinderungen bitten wir Sie um Verständnis.
 
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Deckbelagsarbeiten Scheffelstrasse 
Nachdem die Technischen Betriebe im 2016 die Werkleitungen erneuert haben, werden nun noch die Belagsarbeiten fertiggestellt. Dabei werden Randabschlüsse, Schächte und der Deckbelag erneuert.
 
Einbau Deckbelag:       Freitag, 21. Juli 2017, 07.00 Uhr bis Samstagmorgen, 22. Juli 2017, 07.30 Uhr, totale Sperrung
(Bei Schlechtwetter wird der Einbau auf den nächsten Tag verschoben)
 
Alle Beteiligten sind bestrebt, die Unannehmlichkeiten so gering als möglich zu halten. Für die unumgänglichen Immissionen und Behinderungen bitten wir Sie um Verständnis.
 
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Sperrung Neulandenstrasse / Lärchenweg 
Nachdem die Vorarbeiten fast abgeschlossen sind, entsteht aus logistischen Gründen auf dieser Baustelle ein kurzer Unterbruch bis zum Deckbelagseinbau.
 
Einbau Deckschicht:     Dienstag, 18. Juli 2017, 07.00 Uhr, totale Sperrung
Baustelle wieder offen: Ab Mittwoch, 19. Juli 2017, 07.00 Uhr
(Bei Schlechtwetter wird der Einbau auf den nächsten Tag verschoben)
 
Alle Beteiligten sind bestrebt, die Unannehmlichkeiten so gering als möglich zu halten. Für die unumgänglichen Immissionen und Behinderungen bitten wir Sie um Verständnis.
 
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Sperrung Im Kreuzacker / Kreuzackerstrasse 
Nachdem auf der Kreuzackerstrasse die Vorarbeiten fast abgeschlossen sind, entsteht aus logistischen Gründen auf dieser Baustelle ein kurzer Unterbruch bis zum Deckbelagseinbau.
 
Einbau Deckschicht, Im Kreuzacker:      Donnerstag, 20. Juli 2017, 07.00 Uhr, totale Sperrung
Einbau Deckschicht, Kreuzackerstrasse:          
Donnerstag, 20. Juli 2017, 13.00Uhr, totale Sperrung
Baustelle wieder offen:             Ab Freitag, 21. Juli 2017, 07.00 Uhr
(Bei Schlechtwetter wird der Einbau auf den nächsten Tag verschoben)
 
Alle Beteiligten sind bestrebt, die Unannehmlichkeiten so gering als möglich zu halten. Für die unumgänglichen Immissionen und Behinderungen bitten wir Sie um Verständnis.