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Wil: 11.08.2017
Das Turnier findet auf dem Sportpark Bergholz statt.
Das Turnier findet auf dem Sportpark Bergholz statt.

200 Politiker am Ball
Zur demokratischen Tradition der Schweiz gehört, dass Parlamentarier über Pateigrenzen hinweg Gemeinschaft pflegen.
pd
Kantonsräte von CVP, FDP, Grünen, SP und SVP sowie Regierungsrat Beni Würth treten am 18./19. August in Wil an – nicht gegeneinander, sondern miteinander: In den St. Galler Teams am 32. Eidgenössischen Parlamentarier-Fussballturnier.

Zur demokratischen Tradition der Schweiz gehört, dass Parlamentarier über Pateigrenzen hinweg Gemeinschaft pflegen. Dafür wirkt im sportlichen Bereich in den meisten Kantonen ein FC Kantonsrat oder Grossrat. Sie messen sich jährlich am Eidgenössischen Parlamentarier-Fussballturnier. Dieses organisieren 2017 St. Galler: am 18./19. August im Sportpark Berg-holz in Wil. „Wir sind im Turnus an der Reihe“, erläutert Felix Bischofberger, Captain des FC Kantonsrat und OK-Präsident. „Die Wiler Sportanlage eignet sich bestens für dieses Turnier mit rund 200 Spielern und 50 Begleitern, und Wil ist aus allen Teilen des Landes gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.“

Gruppenauslosung
Am Freitagabend werden die Gruppen ausgelost durch Marc Zellweger und die Teilnehmer unterhalten, moderiert von Regula Späni. Am Samstag tra-gen die Teams mit sieben Spielern oder Spielerinnen (was es vereinzelt gibt) 13-minütige Partien aus: von 9 bis 11.30 Uhr in Gruppen, von 12.45 bis 15 Uhr nach Platzierung in der Gruppenphase um die Ränge. Nach dem Finalspiel ab 15.15 Uhr übernimmt Regierungspräsident Fredy Fässler die Rangverkündung. Zuschauer können bei freiem Eintritt Partien mitverfolgen und in der Festwirtschaft verweilen.

Spielberechtigt sind amtierende und ehemalige Kantons-, National-, Stände- und Regierungsräte sowie Mitglieder von Parlamentsdiensten. Die-ses Jahr beteiligen sich 20 Kantone mit 19 Teams (die beiden Appenzell wie üblich gemeinsam). Die Ostschweiz ist durchgehend vertreten von Gla-rus bis Schaffhausen. Die Tessiner kommen als Titelverteidiger.

St. Gallen mit zwei Mannschaften
Damit es für die Gruppenspiele aufgeht, stellt St. Gallen zwei Mannschaften. Diese sind bunt besetzt, zum Beispiel mit Bruno Dudli, SVP, Robert Furrer, Grüne, Jigme Shitsetsang, FDP, oder Christoph Thurnherr, SP. Im einen Team kann Felix Bischofberger (CVP) als Coach auch Regierungsrat Beni Würth einsetzen. Für das andere mit Christoph Thurnherr (SP) als Coach steht CVP-Präsident Patrick Dürr im Tor.

Die Stärke der St. Galler schätzt der Captain „im vorderen Drittel“ ein, wie im Vorjahr mit Rang 6. Der FC Kan-tonsrat St. Gallen bereitet sich nicht speziell auf das Heimturnier vor, son-dern absolviert wie üblich auch diese Saison fünf bis sechs Spiele.

Das Budget von 35 000 Franken für das eidgenössische Turnier decken Sponsoren, Spender, Turnierheft-Inserenten, ein Beitrag des Kantons St. Gallen und der FC Kantonsrat aus seiner dafür angelegten Reserve. Allfällige Übernachtungen bezahlen die Spieler oder Teams selber.

St.Gallen A (Coach Felix Bischofberger): Sandro Morelli; Felix Bischofberger, Walter O-ertle, Marcel Rotach, Ralph Lehner; Damian Gahlinger, Edgar Herzog, Jigme Shitsetsang; Peter Boppart, Werner Kühne, Beni Würth
St.Gallen B (Coach Christoph Thurnherr): Patrick Dürr; Robert Furrer; Patrick Germann; Christoph Thurnherr, Jörg Tanner; Boris Bischof, Daniel Bühler, Bruno Dudli; Jens Jäger; Guido Bühlmann
Teilnehmende Mannschaften aus dem jeweiligen Kantonsrat.
Teilnehmende Mannschaften aus dem jeweiligen Kantonsrat.