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Kirchberg: 03.10.2017
JungbürgerInnen begutachten Wurstumhüllungen.
JungbürgerInnen begutachten Wurstumhüllungen.

Gemeindepräsident Roman Habrik bei der Wurstproduktion.
Gemeindepräsident Roman Habrik bei der Wurstproduktion.

Nachhaltige Geschäftstätigkeit der Micarna SA vorgestellt
Kirchberger Jungbürger in der Micarna SA, Bazenheid und  im Toggenburgerhof, Kirchberg
gk
Die diesjährige Kirchberger Jungbürgerfeier, organisiert durch die Kommission für Kultur-Freizeit-Sport (K-F-S) stand ganz unter dem Zeichen der Zukunft in der Lebensmittelproduktion und Ernährung der Bevölkerung in Zeiten der Digitalisierung. Die Jungbürger konnten in der Micarna SA, Bazenheid selbst Bratwürste herstellen und haben viel über die Fleisch- und Wurstproduktion erfahren.

Gemeinderat Linus Calzaferri, als Präsident der Kommission K-F-S begrüsste die vierzig Jungbürgerinnen und Jungbürger vor dem Eingang der Micarna SA in Bazenheid. Nach dem Passieren der Eingangskontrolle konnten die Gäste der grössten Unternehmung in der Gemeinde Kirchberg, mit rund 600 Arbeitsplätzen, bei einem Apéro mit diversen Trockenfleischspezialitäten, die Philosophie der Unternehmung in einem kurzen Film erfahren.

Lebensmittel aus der Schweiz
Der stellvertretende Geschäftsleiter Peter Hinder (Leiter Direktion Marketing und Kommunikation) sowie Manfred Bickel (Leiter der Direktion Innovation) haben in ihren interessanten Ausführungen die weitere nachhaltige Geschäftstätigkeit der Micarna SA vorgestellt. Wenn immer möglich, produzieren Sie ihre Nahrungsmittel mit Rohstoffen aus der näheren und weiteren Region.

Vor allem die Zukunft im digitalen Einkaufsverhalten der Generation «Z» (=Personen, welche mit digitalen Technologien wie World Wide Web, MP3-Player und Mobiltelefonen aufgewachsen sind), wozu sich die anwesenden Jungbürger zählen, wird in der Gesellschaft und damit in den Verkaufsläden enorme und ungeahnte Umwälzungen verursachen.  Beeindruckend war auch die Philosophie der Micarna SA in der Ausbildung ihres Nachwuchses. Die Lernenden führen innerhalb der Unternehmung ein eigenes Geschäft, womit sie bereits in der Ausbildungsphase auf ihre Möglichkeiten als selbständige Unternehmer vorbereitet werden. 

Jungbürger bei der Wurstherstellung
Unter der Leitung von Vincenz Künzle konnten die die Jungbürger die Produktion von Bratwürsten direkt mitverfolgen und sogar Bratwürste selbst herstellen. Auch Gemeindepräsident Roman Habrik hat sich an der Bratwurstmaschine versucht. Vincenz Künzle aus Dietschwil und Leiter der Abteilung Wursterei in der Micarna SA, als Mitglieder der Kommission K-F-S gewährte in seinen Ausführungen einen Einblick in die Rezeptur der Bratwürste und Cervelats.

Die Jungbürgerinnen und Jungbürger konnten anschliessend bereits die selbst hergestellten und gekochten Bratwürste geniessen, welche hervorragend mundeten. Zum Abschluss erhielten die Jungbürgerinnen und Jungbürger noch einen grosszügig gefüllten Geschenksack der Micarna SA mit Trockenfleisch und Wurstwaren.

Abschluss der Feier im Toggenburgerhof Kirchberg
Nach der Verabschiedung in der Micarna SA und einem herzlichen Dankeschön an alle Mitwirkenden konnten die Jungbürgerinnen und Jungbürger im Restaurant Toggenburgerhof ein feines Nachtessen und einer Showeinlage des Komikerduos «Quasinabo» geniessen.

Gemeindepräsident Roman Habrik hat in seinen Begrüssungsworten auf eindrückliche Art und Weise aufgezeigt, wie in Entwicklungsländern die jungen Männer gefährliche Mutproben bestehen müssen, um als vollwertige Erwachsene zu gelten. Er ermunterte die Anwesenden als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vom Stimm- und Wahlrecht Gebrauch zu machen und an der eidg. Volksabstimmung vom 24. September 2017 teilzunehmen. Vor allem dürfte es den neuen Stimmberechtigten leicht fallen, in unserer Gemeinde bereits vom E-Voting-System Gebrauch zu machen. Mit den besten Wünschen für die Zukunft und einem herzlichen Dank an die Micarna SA wurde der Jungbürgerabend kurz vor Mitternacht beendet.  

WEITERES THEMA
23. Bring- und Holtag im Werkhof Husen, Kirchberg
 
Am Samstag, 28. Oktober 2017 ist es wieder soweit – Die Bevölkerung der Gemeinde Kirchberg ist herzlich eingeladen, sich aktiv am Bring- und Holtag zu beteiligen.

Von 08.00 Uhr - 12.00 Uhr können beim Werkhof Husen nicht mehr benötigte, funktionstüchtige, intakte, saubere Gegenstände wie Möbel, Sportartikel, Spielwaren, Haushaltgeräte, Geschirr, Bücher, usw. angeliefert werden. Für die Bringer ist dies kostenlos! Alles Gebrachte darf von 08.00 Uhr - 13.00 Uhr von neuen Interessenten gratis abgeholt werden!

Defekte und dreckige Artikel, Matratzen, Teppiche und andere Textilien, sowie Skis werden nicht entgegengenommen. Diese nicht annehmbaren Artikel können Sie gegen Bezahlung vor Ort entsorgen. (Entsorgungstarif ZAB)

Bei den bisherigen Aktionen konnten jeweils rund drei Viertel der angelieferten Waren umgesetzt werden. So wurde jede Veranstaltung sowohl aus ökologischer wie auch aus wirtschaftlicher Sicht zu einem vollen Erfolg.

Direktvermittlung durch Anschlagbrett
Über ein Anschlagbrett ist es möglich, grössere Gegenstände direkt vom Anbieter zum Interessenten zu vermitteln. So können zum Beispiel sperrige Möbelstücke bis hin zu Fahrnisbauten (Kaninchenställe, Geräte-/Gartenhäuschen, usw.) ohne aufwendigen Transport zum Werkhof, angeboten werden.

Keine Gratis-Entsorgung von Abfall!
Zurückbleibende Sachen werden vom Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) bzw. der Gemeinde Kirchberg umweltgerecht entsorgt. Der Bring- und Holtag bezweckt primär eine sinnvolle Weiterverwendung von verschiedensten Artikeln und darf natürlich nicht als kostenlose Kehricht-Entsorgung missbraucht werden.

Die Veranstaltung findet je nach Witterung im Freien bzw. im Werkhofgebäude statt. Das in der Einstellhalle eingerichtete “Beizli“ soll das Verweilen wiederum möglichst angenehm gestalten. Die Festwirtschaft ist von 8.00 Uhr - 14.00 Uhr geöffnet.
Bei weiteren Fragen helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauverwaltung und des Werkhofs gerne weiter (071 931 70 50).

Jungbürgerinnen beim Nachtessen im Saal des Toggenburgerhofes, Kirchberg.
Jungbürgerinnen beim Nachtessen im Saal des Toggenburgerhofes, Kirchberg.