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Wil: 07.12.2017
Zwei Oberstufenmodelle stehen noch zur Auswahl, eines mit Kathi und seedukative Beschulung für Knaben und Mädchen und ein Modell ohne Kathi, reine koedukative Beschulung.
Zwei Oberstufenmodelle stehen noch zur Auswahl, eines mit Kathi und seedukative Beschulung für Knaben und Mädchen und ein Modell ohne Kathi, reine koedukative Beschulung.

Zwei Oberstufenmodelle zur Weiterbearbeitung ausgewählt
Die zwei Oberstufenmodelle unterscheiden sich grundsätzlich darin, im Modell B mit Klosterschule St. Katharina und Modell D, ohne St. Katharina.
sk
Ein wichtiger Teil des Projekts Schule 2020 der Stadt Wil ist innerhalb des Teilprojekts 3 die zukünftige Oberstufenstruktur. Nachdem im Herbst 2017 bereits eine Vorauswahl von fünf Modellen präsentiert wurde, hat der Stadtrat nun – auch unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der verschiedenen Anspruchsgruppen – die Modellauswahl weiter eingeschränkt.

Die Vorauswahl der Oberstufenstrukturmodelle umfasste fünf Modelle, die sich insbesondere hinsichtlich der Anzahl Oberstufen, der Grösse der Oberstufen sowie der Frage, ob die Schule St.Katharina auch in Zukunft im Auftrag der Stadt Wil einen Teil der Beschulung von Wiler Jugendlichen übernimmt, unterschieden. Diese Vorauswahl wurde im September verschiedenen Anspruchsgruppen zur Stellungnahme unterbreitet. Innert der gesetzten Frist sind vielfältige Rückmeldungen eingegangen, in welchen teilweise detaillierte Beurteilungen der Modelle vorgenommen und auch Hinweise für die weitere Bearbeitung gegeben wurden.

Für die weitere, detaillierte Ausarbeitung ist die Fünfer-Auswahl nun reduziert worden. Hierfür wurde eine Bewertung anhand verschiedener relevanter Kriterien erstellt. So soll das Modell eine Chancengerechtigkeit ermöglichen und gesellschaftlichen Aspekten genügen, eine Wirtschaftlichkeit aufweisen, pädagogisches Arbeiten durch eine geeignete Struktur stärken, eine Planungssicherheit geben und Risiken vermeiden. Als weiteres Eignungskriterium wurde auch die politische Akzeptanz definiert. Auf dieser Basis wurde eine Bewertung der einzelnen Modelle vorgenommen. Der Stadtrat kam zum Schluss, für die detaillierte Weiterbearbeitung und für die Schulraumplanung die Auswahl auf die beiden Modelle B und D einzuschränken.

Seedukative Beschulung von Knaben und Mädchen im Kathi
Modell B ermöglicht den Knaben und Realschulmädchen auch die Chance für eine seedukative Beschulungsform, wie sie momentan die Sekundarschulmädchen haben. Aufgrund der im Modell auf zwei reduzierten Anzahl der öffentlichen Oberstufen entstehen aus betrieblicher und pädagogischer Hinsicht einige Vorteile: Die Klassenbildung kann optimiert werden, und ein breites Wahlfachangebot wird ermöglicht. Trotzdem bleiben die Grössen der Schulen überschaubar, was sich positiv auf die Beziehungsgestaltung auswirkt.

Die Stiftung Schule St.Katharina bleibt weiterhin ein Bildungspartner der Stadt Wil. Ihre Erfahrungswerte in der seedukativen Beschulung kommen weiterhin zum Tragen. In der Gegenüberstellung mit Modell C ist Modell B als Lösung mit der Stiftung Schule St.Katharina auch deshalb zu bevorzugen, da zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abschliessend abschätzbar ist, ob das Bedürfnis für eine seedukative Beschulung von Knaben besteht und wenn ja, in welchem Umfang.

Reine koedukative Beschulung, Kathi nicht mehr Teil der Wiler Schulen
Auch Modell D erhielt von vielen Anspruchsgruppen Zuspruch. Dieses Modell geht von drei öffentlichen Oberstufen aus, ohne Einbezug der Stiftung Schule St.Katharina. Mit diesem Modell wird der Bildungsauftrag des Kantons St.Gallen in der vorgesehenen Weise wahrgenommen. Alle Jugendlichen werden dabei «unter einem Dach» koedukativ gefördert.

Das Modell D stellt zudem guten Oberstufengrössen sicher. Es ermöglicht wie Modell B eine optimierte Klassenbildung und ein breites Wahlfachangebot. Es sind keine spezifischen Abstimmungen mit einem dritten Bildungsanbieter erforderlich, die Beschulung kommt aus einer Hand. Beim Modell D besteht für die Stadt Wil als Volksschulträger eine hohe Planungssicherheit, da alle Jugendlichen durch die öffentlichen Oberstufen beschult werden.

Zu diesen beiden Modellen werden nun in einem nächsten Schritt eine betriebliche Konzeption sowie die entsprechende Schulraumplanung erstellt. Anschliessend werden die Modelle in einer Nutzwertanalyse einander gegenübergestellt. Geplant ist, dass basierend hierauf bis Herbst 2018 Bericht und Antrag an das Stadtparlament vorliegen.

Die fünf Modelle der Vorauswahl und die nun reduzierte Auswahl (fettdruck):
Modell A – seedukative Beschulung Mädchenschule St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und einer Mädchenschule St.Katharina mit einer Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen, das heisst je 16 Realschulmädchen pro Jahr plus Sekundarschulmädchen, bis die ungefähre Zielgrösse der Schule erreicht ist.

Modell B – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina. Öffentliche Schulen mit einem Verhältnis von maximal 60 Prozent Knaben und minimal 40 Prozent Mädchen. Die Schulen St.Katharina haben eine minimale Zielgrösse von rund 150 Schülerinnen und Schülern; optimale Grösse von 180 Jugendlichen mit zusätzlichen 40 Realschülerinnen und je 20 Sek- und Realschülern.

Modell C – seedukative Beschulung Mädchen und Knaben Schulen St.Katharina: zwei öffentliche Oberstufen und eine Mädchen- und Knabenschule St.Katharina mit je einer Sekundarklasse (20 Schüler/innen pro Klasse) und einer Realklasse (18 Schüler/innen pro Klasse).

Modell D: drei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina

Modell E: zwei öffentliche Oberstufen, ohne Schule St.Katharina

WEITERE THEMEN
Callcenter-Anrufe sperren mit Thurcom

Thurcom-Kundinnen und -kunden können Anrufe von Callcentern auf ihrem Festnetzanschluss ins Leere laufen lassen. Das Unternehmen lanciert einen neuen Voice-SPAM-Filter.

Thurcom, eine Dienstleistungsmarke der Technischen Betriebe Wil (TBW), bietet ihren Festnetzkundinnen und -kunden neu einen Voice-SPAM-Filter, mit dem sie aggressive und unerwünschte Werbeanrufe ins Leere laufen lassen können. Der Filter blockiert unerwünschte Werbeanrufe, Anrufe mit unterdrückten Nummern sowie Anrufe von Callcentern, die sich nicht an den Ehrenkodex des Branchenverbandes callnet.ch halten. Dazu gehören zum Beispiel das Missachten des Sterneintrages im Telefon-Verzeichnis von local.ch oder Anrufe zu unangebrachten Zeiten.

«Der Voice-SPAM-Filter stand bei unseren Kunden zuoberst auf der Wunschliste», erklärt Daniel Meili, Wiler Stadtrat und Ressortvorsteher Technische Betriebe Wil. Gesteuert wird der Filter über den MyLogin-Zugang des Kundenportals auf www.thurcom.ch (tbw.)

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Weihnachtliche Lichter in der Altstadt
Am vergangenen Donnerstag war der diesjährige, rund 10 Meter hohe und gut 1,4 Tonnen schwere Weihnachtsbaum für die Wiler Altstadt gefällt, per Tieflaster auf dem Hofplatz transportiert und dort per Pneukran aufgerichtet sowie von Mitarbeitern des Werkhofes der Stadt Wil fixiert worden. Tags darauf schmückte ein Mitarbeiter der Technischen Betriebe Wil TBW den von der Familie Züger aus Züberwangen gespendeten Baum mit Lichterketten.

Bereits am vergangenen Montag waren ein von Daniel Possa aus Wil gespendeter Baum auf dem Bärenbrunnenplatz sowie verschiedene kleinere Bäume in der Kirchgasse neben dem Baronenhaus und in der Marktgasse vor der Kantonalbank aufgestellt worden. Zudem erstrahlt auch in diesem Jahr wieder die Beleuchtung auf dem durch die Stadtgärtnerei bekranzten Pankratiusbrunnen. Noch bis am Samstag, 6. Januar 2018, sorgen diese Installationen für einen prächtigen Lichterglanz in der Altstadt.

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Weihnachtsmarkt vom 8. bis 10. Dezember 2017
Vorfreude geniessen am Weihnachtsmarkt in der Wiler Altstadt: Von Freitag bis Sonntag, 8. bis 10. Dezember 2017, findet auf den Gassen und Plätzen der Altstadt sowie im oberen Teil der Fussgänger-zone Obere Bahnhofstrasse der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Derzeit läuft der Aufbau der Häuschen und Stände.

Zahlreiche Marktfahrende in Häuschen und an Marktstände laden auf den stimmungsvoll beleuchteten Plätzen und in den Gassen der Wiler Altstadt zum Flanieren und Staunen ein. Entdecken Sie eine grosse Vielfalt an schönen Geschenkideen, dekorativen Weihnachtsartikeln und kulinarischen Köstlichkeiten. Die Altstadtgeschäfte mit ihren vielfältigen Angeboten haben an den drei Tagen des Weihnachtsmarktes ebenfalls geöffnet. Ein vielfältiges Rahmenprogramm erwartet alle grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher während des Weihnachtsmarktes.

Öffnungszeiten des Marktes:
- Freitag, 8. Dezember 2017, 15 bis 21 Uhr
- Samstag, 9. Dezember 2017, 10 bis 21 Uhr
- Sonntag, 10. Dezember 2017, 10 bis 17 Uhr

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Fahrplanwechsel am Sonntag, 10. Dezember 2017
Auf dem Gebiet der Stadt Wil ändern keine Verbindungen oder Abfahrtzeiten. Einzig eine Haltestelle wird umbenannt.

Am kommenden Sonntag, 10. Dezember 2017, wechselt wie jedes Jahr der Fahrplan des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz. Auf dem Gebiet der Stadt Wil ändern keine Verbindungen oder Abfahrtzeiten. Einzig die Haltestelle «Klinik» wird auf Antrag der Psychiatrie St.Gallen Nord in «Psychiatrie» umbenannt. Im Jahr 2018 dagegen erwartet die Stadt und Region Wil ein sehr grosser Fahrplanwechsel.

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Gratulation zum Dienstjubiläum
Am vergangenen Freitag, 1. Dezember 2017, konnte Werner Bösch (Gruppenführer im Werkhof der Stadt Wil) sein 20-jähriges Dienstjubiläum feiern.

Der Stadtrat dankt Werner Bösch für seine langjährige Diensttreue und wünscht ihm für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Freude an seiner Arbeit.

Bereits am vergangenen Montag waren ein von Daniel Possa aus Wil gespendeter Baum auf dem Bärenbrunnenplatz sowie verschiedene kleinere Bäume in der Kirchgasse neben dem Baronenhaus und in der Marktgasse vor der Kantonalbank aufgestellt worden.
Bereits am vergangenen Montag waren ein von Daniel Possa aus Wil gespendeter Baum auf dem Bärenbrunnenplatz sowie verschiedene kleinere Bäume in der Kirchgasse neben dem Baronenhaus und in der Marktgasse vor der Kantonalbank aufgestellt worden.