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St. Gallen: 16.02.2017
Sie präsentierten ein auf der ganzen Linie erfolgreiches Geschäftsergebnis 2016: von rechts: Roland Ledergerber, Präsident der Geschäftsleitung, Thomas Gutzwiller, Präsident des Verwaltungsrates, und Simon Netzle, Medienstelle.
Sie präsentierten ein auf der ganzen Linie erfolgreiches Geschäftsergebnis 2016: von rechts: Roland Ledergerber, Präsident der Geschäftsleitung, Thomas Gutzwiller, Präsident des Verwaltungsrates, und Simon Netzle, Medienstelle.

Der Hauptsitz der St. Galler Kantonalbank befindet sich in der Kantonshauptstadt. Die Niederlassungen sind auf das ganze Kantonsgebiet verstreut. 2019 kommt eine Niederlassung in Grabs neu dazu.
Der Hauptsitz der St. Galler Kantonalbank befindet sich in der Kantonshauptstadt. Die Niederlassungen sind auf das ganze Kantonsgebiet verstreut. 2019 kommt eine Niederlassung in Grabs neu dazu.

St. Galler Kantonalbank wächst wieder
Das Geschäftsjahr 2016 der St. Galler Kantonalbank war sehr erfolgreich. Der Reingewinn ist um fast 10 Prozent höher als im Vorjahr.
Josef Bischof
Grosses Lob von Verwaltungsratspräsident Thomas Gutzwiller für die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden der St. Galler Kantonalbank an der Medienpräsentation des Jahresergebnisses 2016: « Es war ein erfreuliches Jahr. Die St. Galler Kantonalbank ist zum Wachstum zurückgekehrt. Kundenanlagen und verwaltete Vermögen sind um 2,3 Milliarden Franken gewachsen. Der Reingewinn liegt mit 146 Millionen Franken um 9,5 Prozent über dem Vorjahr. An Kanton und Gemeinden gehen 72 Millionen Franken. Es wird eine unveränderte Dividende von 15 Franken pro Aktie ausgeschüttet.»

Thomas Gutzwiller, Präsident des Verwaltungsrates, und Roland Ledergerber, Präsident der Geschäftsleitung, traten in aufgeräumter Stimmung vor die Medien. Das Geschäftsergebnis 2106, über das sie informierten, hat ihre Erwartung erfüllt und in einigen Bereichen übertroffen. Sie stellten mit Genugtuung fest, dass die strategische Neuausrichtung der Bank abgeschlossen sei und die Bank sich nun wieder vollumfänglich dem Tagesgeschäft und ihren Kernaufgaben widmen könne.

Stark gewachsenes Neugeschäft
Das Geschäftsvolumen ist 2016 sowohl bei den Kundenausleihungen als auch bei den Verwalteten Vermögen ausgeweitet worden. Das Neugeschäft belief sich auf 2,3 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,8 Prozent entspricht. Die Bank sei damit wie geplant wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt, erklärte Roland Ledergerber.

Die vergangenen zweieinhalb Jahre seien durch bewusste Reduktionen im Zusammenhang mit dem weitgehenden Ausstieg aus dem grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft und der Durchsetzung der Steuertransparenz der ausländischen Kunden geprägt gewesen.

Ausgeglichener Betriebsertrag
Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft ist um 5,9 Prozent oder 17,3 Millionen Franken auf 310,6 Millionen Franken gestiegen. Die regionale Wirtschaft hat sich im Jahresverlauf den anspruchsvollen Rahmenbedingungen und anhaltenden Unsicherheiten zum Trotz gut entwickelt.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aber war um 7,2 Prozent oder 7,9 Millionen Franken rückläufig und belief sich auf 101,8 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ist ebenfalls zurückgegangen. Der Betriebsertrag ist mit 448,5 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben.

Gesenkter Geschäftsaufwand
Der Sach- und Personalaufwand ist um 4.6 Prozent oder 11,9 Millionen Franken auf 246 Millionen Franken gesenkt worden. Die Zahl der Mitarbeitenden ging von1234 auf 1227 zurück. Der Sachaufwand belief sich auf gut 88 Millionen Franken, was einer Reduktion von rund 9 Prozent entspricht.

Gemäss den Aussagen der Geschäftsleitung sind alle Niederlassungen im Kanton profitabel und damit seien keine Standorte gefährdet. Im Gegenteil setzt die Kantonalbank auf die Präsenz und Beratung vor Ort. 2019 soll eine neue Niederlassung in Grabs eröffnet werden.

Höherer Reingewinn, unveränderte Dividende
Mit Genugtuung wurde vermerkt, dass die Kennzahlen der Bank im Plus seien. Der Konzerngewinn sei daher um 9,5 Prozent oder 12,6 Millionen Franken auf 146 Millionen Franken gestiegen.

Der Verwaltungsrat werde der ordentlichen Generalversammlung vom 3. Mai 2017 eine unveränderte Dividende von 15 Franken pro Aktie vorschlagen. Dieser Antrag entspreche der langfristigen und stabilen Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote zwischen 50 und 70 Prozent des ausgewiesenen Reingewinns.

72 Millionen für den Kanton
Mit der beantragten Dividendenausschüttung, der Abgeltung für die Staatsgarantie sowie den Kantons- und Gemeindesteuern erhalten der Kanton St. Gallen und die Gemeinden für das Geschäftsjahr 2016 von der Kantonalbank 71,8 Millionen Franken. Hinzu kämen, betonen die Bankverantwortlichen, die Steuerleistungen der überwiegend im Kanton St. Gallen wohnhaften Mitarbeitenden.

Neue digitale Dienstleistungen
Die St. Galler Kantonalbank hat auch im Jahr 2016 ihre digitalen Dienstleistungen erweitert. Neu hinzu kam beispielsweise die Möglichkeit für bestehende Kundinnen und Kunden, Hypotheken online zu verlängern. Dieses Angebot wird in nächster Zeit ausgebaut, so dass künftig auch neue Hypotheken online abgeschlossen werden können. Ebenso besteht neu die Möglichkeit, ein Konto mittels Video-Identifikation online zu eröffnen. Im vergangenen Jahr hat die Kantonalbank zudem einen Finanzassistenten im E-Banking eingeführt, welcher eine bessere Verwaltung und Übersicht der eigenen Finanzen ermöglicht.

Optimistische Zukunftsaussichten
Die Kantonalbank ist auch mit ihren beiden Niederlassungen in Deutschland – in München und in Frankfurt – gut unterwegs. Vermögen im Umfang von 234 Millionen Euro werden hier verwaltet.

Für das laufende Jahr wird ein Reingewinn in der Höhe des 2016 erzielten erwartet.

Und dem Jubiläumsjahr 2018, in welchem die Bank ihr 150jähriges Bestehen feiern kann, sieht man mit besonderer Freude und Spannung entgegen. Bereits sind 40 Jubiläumsprojekte – verteilt auf das ganze Kantonsgebiet – aufgegleist. Sie werden mit 7 Millionen Franken unterstützt. Darunter sind vier Leuchtturmprojekte, wobei eines davon der Baumwipfelpfad im Neckertal ist.
Roland Ledergerber: «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nach der strategischen Neuausrichtung wieder zu wachsen. Wir haben es geschafft.»<br><br>
Roland Ledergerber: «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nach der strategischen Neuausrichtung wieder zu wachsen. Wir haben es geschafft.»



Thomas Gutzwiller: «Das Geschäftsergebnis 2016 ist stark. Die Kantonalbank geniesst hohes Vertrauen bei Kunden, Aktionären und Mitarbeitenden.» <br><br>
Thomas Gutzwiller: «Das Geschäftsergebnis 2016 ist stark. Die Kantonalbank geniesst hohes Vertrauen bei Kunden, Aktionären und Mitarbeitenden.»



Die Kantonalbank setzt weiter auf Wachstum. Dieser «Jubiläums-Bleistift» enthält in seiner Spitze Pflanzensamen. <br><br>
Die Kantonalbank setzt weiter auf Wachstum. Dieser «Jubiläums-Bleistift» enthält in seiner Spitze Pflanzensamen.



Eines von vier Leuchtturm-Projekten im Jubiläumsjahr ist der Baumwipfelpfad im Neckertal. Die «Leuchttürme» werden von der Bank mit rund vier Millionen Franken unterstützt.
Eines von vier Leuchtturm-Projekten im Jubiläumsjahr ist der Baumwipfelpfad im Neckertal. Die «Leuchttürme» werden von der Bank mit rund vier Millionen Franken unterstützt.

Die Abweichungen im Geschäftsergebnis 2016 der St. Galler Kantonalbank gegenüber dem Vorjahr sind fast durchwegs positiv.
Die Abweichungen im Geschäftsergebnis 2016 der St. Galler Kantonalbank gegenüber dem Vorjahr sind fast durchwegs positiv.

Ein Grund für das gute Ergebnis liegt in den Konjunkturdaten, welche für den Kanton St. Gallen besonders positiv waren.
Ein Grund für das gute Ergebnis liegt in den Konjunkturdaten, welche für den Kanton St. Gallen besonders positiv waren.

Bancomaten haben zu massiv weniger Aktivität an den Schaltern geführt. Digitale Angebote werden diese weiter verringern.
Bancomaten haben zu massiv weniger Aktivität an den Schaltern geführt. Digitale Angebote werden diese weiter verringern.