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Grünfeld, Rapperswil-Jona: 12.04.2018
Schiedsrichter Wolfensberger, hier im Gespräch mit Granit Lekaj, hatte einen ruhigen Arbeitstag.
Schiedsrichter Wolfensberger, hier im Gespräch mit Granit Lekaj, hatte einen ruhigen Arbeitstag.

Einige Fans aus Wil fanden sich im Gästesektor ein.
Einige Fans aus Wil fanden sich im Gästesektor ein.

Sandro Lombardi scheitert mit seinem Nachschuss an Torhüter Yanz.
Sandro Lombardi scheitert mit seinem Nachschuss an Torhüter Yanz.

Gerechte Punkteteilung
Der Aufsteiger Rapperswil-Jona und der FC Wil trennen sich mit 1:1
Gianluca Lombardi
In einer ausgeglichenen Begegnung erkämpfen sich die Äbtestädter einen verdienten Punkt in am Zürichsee. Nach einer äussert schwachen und fehlerbehafteten Anfangsphase entwickelte sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Selbst ein Sieg für eine der beiden Mannschaften wäre auch nicht falsch gewesen.

Auch in diesem Duell standen sich zwei formstarke Mannschaften gegenüber. Es vermochte daher zu erstaunen, mit einer hohen Fehlerquote beide Teams starteten. Viele ungezwungene Fehlpässe bremsten jeglichen Spielfluss aus. Es dauerte doch rund 20 Spielminuten ehe die Kontrahenten endlich ansehnlichen und konstruktiven Fussball boten.

Es waren zwar die Gastgeber welche die erste Torchance verzeichneten. Die grössere Anzahl an Möglichkeiten verzeichneten aber die Wiler. Sergio Cortelezzi war es, der den ersten Abschluss für die Elf von Konrad Fünfstück verzeichnete. Rund zehn Minuten später scheiterte Zé Eduardo am Torhüter des Heimteams, ebenso auch Sandro Lombardi mit seinem Nachschuss.

Torpremiere für das Eigengewächs

Nachdem auch Ivan Audino nur knapp am Tor vorbeischoss, war es in der 40. Spielminute endlich soweit. Eine Flanke von Michael Goncalves landete mustergültig vor den Füssen von Kenzo Schällibaum, dieser haute das Spielgerät zum 1:0 für die Gäste in die Maschen. Doch diese Führung hielt nur vier Minuten stand. Auf Zuspiel von Dennis Salanovic verwertete Aldin Turkes zum 1:1.

Der Start in die zweite Halbzeit ähnelte dem Spielverlauf des ersten Durchgangs. Beide Mannschaften kamen eher zurückhalten aus den Kabinen. Zwar verzeichneten die Wiler leichte Vorteile, Chancen waren aber bis zur 60. Spielminute Mangelware. Ezgon Shabani tauchte alleine vor dem Wiler Tor auf, schoss aus spitzem Winkel aber knapp vorbei.

Den Siegtreffer knapp verpasst

Auch die Wiler waren dem Siegtreffer nahe. Ivan Audino und Fuad Rahimi scheiterten per Kopf, beide Abschlüssen flogen knapp über das Tor. Aber auch Johan Vonlanthen hatte heute das Glück nicht auf seiner Seite. Drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit kam er völlig frei an den Ball, sein harter Abschloss prallte aber von der Latte ab.

So endete die Partie mit einem gerechten Unentschieden. Gemessen an der Chancenverteilung und der gezeigten Leistung, geht das so völlig in Ordnung. Aus Wiler Sicht darf dieser Punktgewinn sicher als positives Erlebnis eingestuft werden. Vor allem aber war es wichtig, nach der Niederlage gegen Xamax, eine Reaktion zu zeigen. Das ist den Wilern über weite Strecken gut gelungen.

FC Rapperswil-Jona – FC Wil 1900 1:1 (1:1)

Grünfeld, Rapperswil-Jona: 1120 Zuschauer. – SR: Sven Wolfensberger.

Tore: 40 Schällibaum 0:1, 44. Turkes 1:1.

FC Rapperswil-Jona: Yanz; Kleiber, Sülüngöz, Simani, Elmer; Rohrbach; Salanovic, Teixeira (74. Jaggy), Fazliu (86. Wicht), Shabani (68. Zenuni); Turkes.

FC Wil 1900: Kostadinovic; Rahimi, Lekaj, Stillart; Goncalves, Zé Eduardo, Scholz, Schällibaum; Lombardi (89. Latifi); Audino (80. Vonlanthen), Cortelezzi (63. Alves).

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Güntensperger (gesperrt), Kubli, Kllokoqi, Nater und Mustafi (alle verletzt). Wil ohne Savic (verletzt), Freid, Muslin, Maroufi, Keller und Hefti (alle nicht im Aufgebot).

Verwarnungen: 78. Schällibaum.

Wie immer ein zuverlässiger Routinier: Sandro Lombardi
Wie immer ein zuverlässiger Routinier: Sandro Lombardi

Kenzo Schällibaum erzielte sein erstes Tor als Profi.
Kenzo Schällibaum erzielte sein erstes Tor als Profi.

Auch Johan Vonlanthen kam wieder zum Einsatz.
Auch Johan Vonlanthen kam wieder zum Einsatz.