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Eschlikon: 16.04.2018
Kurt Gautschi konnte über 60 Aussteller vorstellen, welche ihr breites und attraktives Angebot an der ESWA 2018 präsentieren werden.
Kurt Gautschi konnte über 60 Aussteller vorstellen, welche ihr breites und attraktives Angebot an der ESWA 2018 präsentieren werden.

Letzte Gelegenheit für ESWA-Aussteller
Wegen zusätzlicher Anfragen wird nochmals Platz für neue Aussteller geschaffen.
Peter Mesmer
Gegen 60 bereits angemeldete und potentielle Aussteller folgten der Einladung des Organisationskomitees der ESWA Gewerbeausstellung Eschlikon-Wallenwil zu einer ersten Informationsversammlung.

«D’ESWA muesch gseh ha!» Die seit langem bewährte Werbebotschaft der Gewerbeausstellung Eschlikon-Wallenwil verfängt auch in diesem Jahr.

Bereits über 60 Aussteller dabei
Am Ende der Informationsveranstaltung vom vergangenen Donnerstagabend im Saal der katholischen Unterkirche war die Ausstellungsfläche beinahe ausgebucht. Denn es sind an diesem Abend zehn weitere Stände dazugekommen, so dass nun über 60 Aussteller ihr breites und attraktives Angebot an der ESWA 2018 präsentieren werden.

«Noch ist aber nicht endgültig Schluss», meinte der erfahrene Bauchef Beat Hollenstein. «Wir werden jetzt nochmals Platz schaffen, da es zusätzliche Anfragen gegeben hat. Bis spätestens Ende April werden wir deshalb die Anmeldefrist verlängern. Wer dabei sein und profitieren will, muss sich jetzt aber so schnell als möglich anmelden. Sämtliche Informationen dazu sind auf unserer Homepage www.eswa.ch aufgeführt»

Am Bewährten festhalten
OK-Präsident Kurt Gautschi begrüsste die Eschliker und Wallenwiler Unternehmerinnen und Unternehmer herzlich. Das OK habe in vier intensiven Sitzungen die Vorbereitungsarbeiten an die Hand genommen und alles in die richtigen Wege geleitet. Damit stehe einer zwölften erfolgreichen Ausgabe der Gewerbeausstellung, vom 9. bis 11. November 2018 auf dem Eschliker Bächelackerareal, nichts mehr im Wege. Die ESWA 2018 lehne sich zum grössten Teil an das erfolgreiche Konzept der vergangenen Messen an. Einzig in der Feinabstimmung werde man die eine oder andere Korrektur vornehmen oder Neuerung einführen, grundsätzlich aber am Bewährten festhalten.

Kurt Gautschi erklärte, dass die wichtigste Änderung innerhalb des Organisationskomitees erfolgt sei: «Bernadette Ackermann löste Wirtschaftschef Peter Bernhard ab und Dani Schmid ist als Verantwortlicher für die Personalrekrutierung neu zu unserem Team gestossen. Alles andere sind bewährte und erfahrene Kräfte, die schon mehrmals mit dabei waren.»

«Losed Si Frau Küenzi»
Die einzelnen OK-Mitglieder stellten danach ihre Ressorts kurz vor. Unterhaltungschef Martin Miesch setzt einerseits auf die Auftritte verschiedener Dorfvereine. Andererseits hat er für Freitagabend Salvo und Stefanie engagiert. Das Duo wird mit seinem stimmungsvollen Programm und Salvos legendärem Ohrwurm «Losed Si Frau Küenzi» mit Sicherheit auch das Hinterthurgauer Publikum in Hochstimmung versetzen. Am Samstag setzt dann Alex Pezzei mit seinen Pop-Schlagern auf der Eschliker Bühne Massstäbe.

Auf der Suche nach einem Gastaussteller kamen Martin Miesch seine guten Beziehungen zum Tessin zu Gute. So wird nun die bekannte Firma Delea SA, Vini e Distillati aus Losone mit breitem Angebot an tollen Tessiner Weinen, Weinbränden und hochwertigstem Aceto Balsamcio einen Degustationsstand an der ESWA betreiben.

Sehr günstige Standkosten
Wegen krankheitsbedingter Abwesenheit von Finanzchef Jürg Stänz ging Kurt Gautschi kurz auf die Zahlen ein. Man habe die Standkosten und den Werbebeitrag moderat nach oben angepasst. Dies, um für ein ausgeglichenes Budget zu sorgen und die Bezahlung der zahlreichen Helferinnen und Helfern aus den Vereinen sicherzustellen. Im Vergleich zu den umliegenden Ausstellungen sei die ESWA für die Aussteller aber immer noch mit Abstand die Günstigste.

Die neue Wirtschaftschefin Bernadette Ackermann gab bekannt, dass sich die Besucherinnen und Besucher der Festwirtschaft, perfekt passend zum November, erstmals auf eine ESWA-Metzgete freuen dürfen. Selbstverständlich gebe es auch Angebote für Vegetarier und die obligaten Grillwürste und Pommes würden natürlich ebenso wenig fehlen, genauso wie auch das beliebte und gemütliche Fondue- und Raclettestübli.

War da nicht noch etwas?0
Ja, etwas war da doch noch! Was genau, wollten wir von Kurt Gautschi wissen.

Sie haben doch nach der ESWA 2014 ihren Rücktritt als Präsident verkündet – jetzt sind Sie aber immer noch dabei – warum das?
Kurt Gautschi: Trotz mehrmaliger Aufrufe und verschiedenen Gesprächen mit potentiellen Nachfolgern, wollte niemand das Chefamt übernehmen. Also bin ich halt nochmals eingesprungen, dies vor allem weil es eine wunderschöne Aufgabe ist und wir uns im OK sehr gut verstehen – jede und jeder weiss genau, was von ihm erwartet wird und was er zu tun hat.

In den OK-Sitzungen arbeiten wir extrem effizient, denn uns allen ist es wichtig, dass auch noch genügend Zeit verbleibt, um zusammen ein Glas Wein zu trinken und über Gott und die Welt zu diskutieren. Dies geniessen wir alle sehr!

Dann verbleiben Sie wohl noch längerfristig in diesem Amt?
Ja sicher – und am liebsten hättet ihr wohl, dass ich dann noch am Rollator durch die Ausstellung wanke. Nein, die ESWA 2018 ist für mich jetzt endgültig die letzte! Bei der nächsten Durchführung müssen jünger Kräfte ran, die sich mit neuen Ideen einbringen. Interessenten sollen sich bitte bei mir melden.

Für eine optimale Einführung wird garantiert und bei so einem erfahrenen und topmotivierten Team hat der Präsident eh einen leichten Job. Und zum Abschied winkt dann erst noch eine Belohnung. Ich erhielt zum Beispiel als Anerkennung zwei Flaschen Wein, nun hoffe ich natürlich, dass diese Zeilen jemand vom OK liest und es bei meinem endgültigen Abgang dann drei sein werden.

Und das ist wirklich der ganze Lohn?
Ja, und das ist auch mehr als genug! Das OK arbeitet ehrenamtlich und erhält und will keine Entschädigung. Alle sind wegen der Lust an der Freude dabei. Was wir uns aber jeweils herausnehmen, ist der Genuss eines gemeinsamen OK-Reislis zum Abschluss jeder ESWA. Das stärkt den Zusammenhalt.

Der letzte Ausflug führte uns ins Tessin zu unserem diesjährigen Gastaussteller Delea und wir haben es uns wirklich gut gehen lassen. So gut sogar, so dass schlussendlich alle Teilnehmenden die Hälfte der Kosten aus dem eigenen Sack berappt haben. Wir wollten ja keinesfalls, dass die ESWA-Kassa wegen uns ins Minus kommt.