Mit dem Neubau der Klinik-Gärtnerei erweitert sich auch das Angebot, die Aufmachung wirkt attraktiv.
Die neuen hellen Gewächshäuser laden ein zum Einkauf.
Wie schon bisher, kann aus verschiedensten attraktiv aufgemachten Gestecken ausgewählt werden.
Der Tag der Offenen Türe lockte viel Publikum an, so auch zum Einkaufen wie der Andrang an der Gärtnereikasse zeigt.
Von der bäuerlich aufgemachten Gärtnerei zum modernen Pflanzen-Shop Die neue Klinik-Gärtnerei setzt neue Akzente im Auftritt, dem Publikum bietet sich ein neues Einkaufsvergnügen.
03.10.2007, nj Die neu gestaltete Klinik Gärtnerei in Wil zeigt sich nicht einfach als Ersatz für die bisherige Gärtnerei. Die räumliche Erweiterung beim Shop und die gross angelegten Gewächshäuser sorgen für einen grosszügigen und modernen Auftritt. Hier hat deutlich auch von der eingesetzten Technik her mehr Professionalität Einzug gehalten. Der grosse Publikumsstrom am Samstag zum Tag der Offenen Tür deutete an, dass man den Neuauftritt mit Interesse beobachtet hat.
Mit der Aufhebung des Gutsbetriebes wollte man bei der Klinik offensichtlich nicht einfach den ganzen Grünbereich fremden Händen überlassen. Die grosszügige Erweiterung bei der Gärtnerei ermöglicht bekanntlich die Beibehaltung einer grösseren Zahl Arbeitsplätze, gemeint sind auch Therapieplätze, seitens der Klinik.
Nostalgie ade Die ganze Umgebung der bisherigen Gärtnerei stand bisher noch immer unter der Prägung des früheren Gutsbetriebes. Zwar hatte man vor Jahren einmal einen moderneren Ladenpavillon gewagt, aber das Vis a vis mit den altehrwürdigen Geräteschopfs war seitens des Publikums immer überaus geschätzt. Jedenfalls beim Frühlings- wie dem Herbstmarkt nahmen die Leute im zum Restaurant umgebauten Tenn immer gerne Platz. Auch im Laden störte die Enge ob dem vielfältigen Angebot keineswegs, die Qualität stimmte.
Im neuen Shop kommt alles nach neuesten Erkenntnissen aufgebaut daher. Die bereits früher attraktiv gestalteten Blumengestecke sprechen ob der breiter angelegten Aufmachung deutlich besser an. Übersichtlich gibt sich weiter das Gemüse- und Obstangebot. Aber auch vom Schokoladenriegel bis zur Zahnpasta kann noch einiges mehr im Shop erworben werden. Einen attraktiven Platz nehmen weiter die Arbeiten aus den Heimstätten ein. Die neue Gärtnerei dürfte ob dem vielversprechenden Auftritt zukünftig deutlich mehr Publikum ins Klinikareal locken, was wohl ganz im Sinne der Klinikleitung sein dürfte.
Mehrzeckraum für vielfältige Nutzung Am Tag der Offenen Türe zeigte sich weiter, welche Möglichkeiten der den Gewächshäusern angegliederte Mehrzweckraum bietet. Die Ausstellung nostalgischer Landmaschinen war denn auch rege besucht, das Restaurant ermöglichte auch den gesellschaftlichen Austausch.
Gegenüber InfoWILplus machte Barbara Fosco, Medienverantwortliche, deutlich, dass man betreffend Nutzung zahlreiche Möglichkeiten prüfe. Bei den bisherigen Marktauftritten werde man dem Frühlingsmarkt deutlich mehr Gewicht beimessen, der Flohmarkt wird nicht mehr stattfinden. Der Herbstmarkt wird ob der zeitlichen Nähe zum grossen Adventsmarkt zukünftig nicht mehr stattfinden. Der kommende Adventsmarkt wird noch einmal in gleicher Aufmachung wie bisher im grossen Kliniksaal und angebauten Zelten stattfinden. Eine Verschiebung in Richtung Gärtnerei könne im kommenden Jahr durchaus Tatsache werden, beschlossen sei allerdings noch nichts.
Am gleichen Wochenende hatte die Klinik auch die Anstösser zu einem Imbiss eingeladen, da diese während der Bauzeit einige Unannehmlichkeiten erdulden mussten.
Einem Gemüseladen gleich zeigt sich das vielfältige Angebot.
Weitere Produkte sind shop-artig angeordnet.
Vielfältig auch das Pflanzangebot.
Der angegliederte Mehrzweckraum dürfte auch für weitere Ausstellungen genutzt werden.