 |
 |
Die CVP Regionalpartei Wil kann mit politerfahrenen KandidatInnen antreten: Links die Bisherigen: Armin Eugster, Raphael Kühne, Martha Storchenegger, Karlpeter Trunz, Ernst Dobler und Beda Sartory. Rechts die 12 Neuen: v.l. August Brunner, August Stolz, Roland Bossert, Monika Stillhart, Roger Cincera, Monika Meier, Michelle Grämiger, Bruno Cozzio, Elmar Metzger, Werner Muchenberger, Paul Gähwiler und Susanne Hartmann. |
 |
|
CVP: Kandidaten mit intakten Wahlchancen
Die CVP Regionalpartei Wil-Untertoggenburg setzt den Aufschwung auf Bundesebene kantonal und regional fort, im Hotel Toggenburg in Flawil wurden die Kandidaten für die Regierung und den Kantonsrat nominiert.
30.10.2007, Niklaus Jung
Ständerat Eugen David (CVP) setzt am 25. November auf jede Stimme, um den Rechtsrutsch zu verhindern. Kantonsrat und Fraktionspräsident Armin Eugster aus Wil ist als Regierungsratskandidat gesetzt, der 3. Regierungssitz will ausserdem zurückgeholt werden. Eine volle 18er Liste, praktisch alles Kandidaten mit politischer Erfahrung, wird an Kantonsratswahlen im März 08 um die Gunst der Wählerschaft antreten.
 |
| Kreispräsident Raphael Kühne zeigte sich erfreut ob dem politerfahrenen Kandidatenangebot. |
 |
 |
| Zwei wichtige Wahlen stehen bevor: Links Eugen David für den Ständerat am 25. November und Armin Eugster für den Regierungsrat im März 08. |
 |
 |
| Rund 70 Personen fanden sich zur Nomination im Hotel Toggenburg in Flawil ein. |
 |
|
Im Hotel Toggenburg in Flawil nominierte die Kreispartei am Montagabend ihre Kandidaten. Keine Spur von Zurückhaltung, vorwärts schauen. Bei der CVP Regionalpartei ist man nicht nur auf präsidialer Ebene für die nächsten Wahlgänge motiviert. Ein zuversichtlicher Ständerat Eugen David erwartet beim zweiten Wahlgang nochmals vollen Einsatz seitens seiner Wählerschaft. Regierungsratskandidat Armin Eugster aus Wil konnte politische Führungskraft beweisen aus seiner Amtszeit im Kantonsrat als Fraktionspräsident. Eugster sieht an den kommenden Wahlen auch den Zeitpunkt gekommen, das verlorene Regierungsmandat (Grüninger) zurück zu holen.
Die CVP Kreispartei Wil dürfte bei den Kandidaten für die Kantonsratswahlen wohl zu den wenigen gehören, welche praktisch durchgehend mit politisch erfahrenen Leuten antreten kann. Die Wahlchancen für die 13 Männer und fünf Frauen sind gleichwertig intakt. Von den acht Bisherigen treten sechs wieder an, auch bei reduziertem Kantonsrat will man auf jeden Fall die sechs Sitze halten. In seiner Rückschau auf die nationalen Wahlen verlor Kreispräsident Raphael Eugster nicht viele Worte. Die CVP habe zugelegt, aber die Erwartungen national und kantonal seien nicht den Erwartungen entsprechend erfüllt worden.
Armin Eugster soll für die CVP Regierungsrat werden Bei der Kreispartei Wil ist Armin Eugster seit Montagabend als Kandidat für die St. Galler Regierung gesetzt. Bevor sich Eugster im März 08 dem Volk stellen kann, muss er noch die Hürde innerhalb der CVP Kantonalpartei schaffen, dort treten noch weitere Kandidaten an. Bekanntlich tritt Volkswirtschaftsminister Josef Keller wieder an. Ersetzen will die St. Galler CVP nicht nur Finanzchef Peter Schönenberger, auch den dritten Sitz will die Partei wieder für sich gewinnen.
Die Ausgangslage für den 50-jährigen Rechtsanwalt Armin Eugster dürfte nicht nur innerparteilich vorteilhaft sein, seine Politkarriere hat umfassende Sachkenntnis zum Inhalt, als Fraktionspräsident seiner Partei bewies er seit 2002 auch Führungs- und Teamfähigkeit. Seit 1988 bis 1998 im Wiler Parlament, seit 1995 im Kantonsrat fühlt sich Eugster den Anforderungen für das Regierungsamt gewachsen, wie er sich ausdrückte. Die Nomination Eugsters zu Handen der Kantonalpartei war unbestritten, am 29. November nominiert die Kantonalpartei.
6 Bisherige; 13 Männer und fünf Frauen auf der Kantonsratsliste Jürg Hotz zeichnet als Wahlkampfleiter bei den Kantonsratswahlen verantwortlich. In seiner Eröffnung gab er zu verstehen, dass sich für die 18 Plätze auf der Kantonsratsliste ausgewählte Persönlichkeiten zur Verfügung stellen. Von den acht Bisherigen treten deren sechs wieder an. Durch die Reduktion der Zahl Kantonsräte von 180 auf neu 120 Personen, kann die Regionalpartei neu noch 18 Personen (bisher 27) stellen.
Bei den Bisherigen stellen sich Ernst Dobler Oberuzwil, Armin Eugster Wil, Raphael Kühne Flawil, Beda Sartory Wil, Martha Storcheneger Jonschwil und Karlpeter Trunz Oberuzwil wieder zur Verfügung. Die örtliche Verteilung bei den Neuen zeigt ein ausgewogenes Bild. Unter den 12 Neuen befinden sich auch drei Frauen. Aus Wil stellen sich neu 3 Personen, Zuzwil kommt mit 2 Kandidaten, aus der Gemeinde Uzwil kandidieren 2 Personen, Bronschhofen, Degersheim und Oberbüren stellen je 1 Kandidat. Aus Flawil kandidieren 2 Personen.
Die Kandidatenliste im Detail Die Bisherigen: Ernst Dobler, Jg 60, Elektro-Ing, Oberuzwil; Armin Eugster, Jg 57, Rechtsanwalt, Wil; Raphael Kühne, Jg 56, Rechtsanwalt Flawil; Beda Sartory, Jg 50, Stadtrat und Leiter Krisenmanagement Zürich, Wil; Martha Storchenegger, Jg 64, Dipl Pflegefachfrau, Stützpunktleiterin Jonschwil; Karlpeter Trunz, Jg 52, Architekt, Oberuzwil.
Neue KandidatInnen; Roland Bosshart, Jg 57, Schulinspektor, Erwachsenenbildner, Wil; August Brunner, Jg 57, Landwirt, Züberwangen; Roger Cincera, Jg 70, Verkaufsleiter, Züberwangen; Bruno Cozzio, Jg 60, Revierförster, Henau; Paul Gähwiler, Jg 60, Account-Manager, Henau; Michelle Grämiger, Jg 84, Cand. Med. Studentin, Bronschhofen; Susanne Hartmann, Jg 70, Rechtsanwältin, Wil; Monika Meier, Jg 62, Niederlassungsleiterin, Degersheim; Elmar Metzger, Jg 60, Dipl. Buchhalter, Gemeinderat, Flawil; Werner Muchenberger, Jg 51, Gemeindepräsident, Flawil; Monika Stillhart, Jg 55, Sozialpädagogin, Wil; August Stolz, Jg 48, Rechtsanwalt, Oberbüren.
Ständerat: Volles Engagement gefordert Ständerat Eugen David bedankte sich in seinem Votum bei der Wählerschaft für das überzeugende Engagement. Die CVP könne im Ständerat überzeugende Werte präsentieren, es gehe auch um die Verteidigung des Rechtsstaates. Mit der CVP im Ständerat könne sich die Schweiz auch nach aussen den notwendigen Respekt verschaffen, betonte David.
Wenn die CVP im Nationalrat nun gleich viele Sitze wie die FDP stelle, habe sie aber in der vereinigten Bundesversammlung die FDP an der Spitze abgelöst. Die CVP nehme damit für die nächsten vier Jahre eine wichtige Rolle ein. Stärke beweise die CVP auch mit ihrer Bundesrätin Doris Leuthard, welche unbestechlich die Interessen der Schweiz vertrete.
Es brauche für den zweiten Wahlgang nochmals jede Stimme, um der CVP den Sitz im Ständerat zu verteidigen und den Rechtsrutsch zu verhindern. Die CVP müsse auch mit den Stimmen aus dem linken Lager, SP und Grüne rechnen können. Es müsse Ziel sein, die Leute weniger gegeneinander aufzubringen, sondern miteinander Lösungen zu suchen, ohne dabei die Lager von links und rechts verneinen zu wollen. Nach David haben die Ständeratswahlen auch Signalwirkung für die kommenden Wahlen in die Regierung wie den Kantonsrat.
CVP-Akzent mit Doris Leuthard Am 13. November markiert die St. Galler CVP noch einmal Geschlossenheit zum zweiten Wahlgang für den Ständerat mit Eugen David als Bisherigen. IM Ekkehard St. Gallen zeigen sich neben Bundesrätin Doris Leuthard auch Schweiz-Präsident Christophe Darbelly und Urs Schwaller, Fraktionspräsident im Nationalrat. Am 25. November gilt es für den Gerichtskreis Untertoggenburg den neuen Gerichtspräsidenten zu wählen. Von der CVP stellt sich Christoph Bossart zur Verfügung. Der Neujahrsempfang der Kreispartei ist auf den 11. Januar in Bronschhofen angesagt.
|
(@TopPic1@)
|
 |
|
(@TopPic2@)
|
 |
|
(@MiddlePic1@)
|
 |
|
(@MiddlePic2@)
|
 |
|
(@BottomPic1@)
|
 |
|
(@BottomPic2@)
|
 |
|
|
|
|