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| Mit ihren schmissigen Klängen und der tollen Rhytmik begeisterten die "Thurvögel" die Gläubigen im Helfenschwiler Gotteshaus. |
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Freude mit Musik und einem Bajazzo
Der asnachts-Familiengottesdienst am Sonntag in Niederhelfenschwil mit der Guggemusik "Thurvögel" lockte viele Gläubige ins Gottteshaus
11.02.2007, Vroni Krucker
Der Familiengottesdienst vom Sonntag zog wieder sehr viele Gäubige in die Johanneskirche. Die frohmachenden Worte von Pfarrer Reto Oberholzer, die fetzigen Klänge der „Thurvögel“ aus Schwarzenbach und der tanzende Bajazzo strahlten grosse Freude aus.
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| Der Bajazzo übergibt Pfarrer Reto Oberholzer einen Luftballon als Zeichen der Hoffnung, die Freude bringt. |
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| Ein fröhlich-buntes Bild bot sich am Fasnachts-Gotttesdienst in der barocken Pfarrkirche. |
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| Auch der Priester und die Minis klatschten freudig zur fetzigen Musik. |
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| Sie verstehen ihr Handwerk ausgezeichnet, die "Thurvögel" aus Schwarzenbach. |
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Da kamen sie dann die Feen, Clowns, Cowboys, Prinzessen Pippi’s, Ritter und was auch immer und bevölkerten die Pfarrkirche von Niederhelfenschwil, die der Messmer Werner Süess für einmal mit bunten Luftballons geschmückt hatte. Dort bot sich ein eher ungewohntes, aber sehr farbenfrohes Bild. Die bunte Schar wurde begrüsst von fetzigen Klängen der "Thurvögel", die im Laufe des Gottesdienst mit ihrem Rhythmus und ihrer Begeisterung alle ansteckten, vom Knirps bis zum Opa, von den Ministranten bis zum Pfarrer.
Freude als Eintrittsbillet für den Himmel Pfarrer Reto Oberholzer freute sich über den Grossaufmarsch zum Familien-Gottesdienst und meinte: „Schön dass Sie alle hier sind – trotz Weltmeisterschaftsabfahrt. Eine WM-Abfahrt kann man wiederholen, dieser Gottesdienst ist einmalig“. In der Hektik des Alltags, im Stress, oder vor lauter Sorgen vergesse man oftmals die Freude, all das Schöne im Leben. Schon während seinen Worten machte sich ein Bajazzo mit der Rassel bemerkbar, sodass er an den Ambo gerufen wurde, wo er dem Priester eine Schriftrolle übergab. Darin stand die Geschichte eines Mannes, der einen Grund suchte, um sich den Zutritt in den Himmel zu verschaffen. Er fand aber nichts Erwähnenswertes und war sehr traurig und mutlos. Da hörte er Jesus sprechen: „Du hast doch jedes Jahr Futtersäcklein für die Vögel in deinen Garten gehängt und die kleinen Piepmatze sind fleissig zum Picken gekommen. Die alte Frau nebenan, die seit Jahren nicht mehr ins Freie konnte und deren Tage lang und zäh dahinschlichen, bekam dadurch Gelegenheit, stundenlang die Vögel zu beobachten, sich an ihrem Hin- und Wegfliegen zu erfreuen, und ihre Einsamkeit zu vergessen. Somit hast du einem Menschen viel Freude gemacht, also komm hinein in den Himmel, du hast es verdient.“
Freude gibt es überall „Wer Freude im Herzen hat, wird auch Freude zu andern Menschen bringen“, betonte Pfarrer Oberholzer. Die Möglichkeit, Freude zu geniessen und zu verschenken biete sich im Kleinen und Grossen jeden Tag bei unzähligen Gelegenheiten Der Bajazzo, unter dem sich die Galeristin Bea Wildhaber versteckte – übergab dem Priester den Schlüssel zur Freude, ein Herz als Zentrum der Freude und einen Luftballon als Zeichen der Hoffnung, die das Leben leicht macht.
Sehr subtil, graziös, ohne Worte und mit grosser Wertschätzung für das Gotteshaus, den Priester und die Hl. Messe, agierte der Bajazzo. Zur fröhlichen Musik der Orgel oder der Gugger tanzte er ganz fein und animierte Kinder und Erwachsene zum Mittanzen. Das allerdings war scheinbar für viele noch etwas fremd! Vielleicht war auch die Bewunderung für das wunderschöne Kleid oder die Angst vor dem Unbekannten der Grund. So traute sich nur eine Frau – und der fröhliche Bajazzo tanzte weiter, zur Freude für sich, aber auch der Anwesenden.
Passende Lieder unterstrichen die Besonderheit dieses Gottesdienstes. Grosse Begeisterung lösten die „Thurvögel“ mit ihrer schmissigen Musik aus. Ohne zwei Zugaben wurden sie nicht entlassen. Mit tosendem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher für die frohmachende Stunde am Sonntagmorgen.
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| Mit feinen Bewegungen und einem wunderschönen Gewand erfreute der Bajazzo die Anwesenden. |
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| "Wollen wir ein Tänzchen wagen" fragte der Bajazzo bei den lüpfigen Klängen der Organistin Antonia Widmer. |
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| Keiner zu klein, ein Gugger zu sein. Warum so ernsthaft? Während dem Spiel strotzte der junge Mann vor Freude. |
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| Pippi Langstrumpf fehlt an keinem Fasnachtsanlass, überhaupt ist jedes Outfit gestattet. |
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| Nicht nur die Kinder, auch viele Erwachsene - vor allem Mammis - hatten ihre Fasnachtsgwändli ausgegraben. |
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| Die Begeisterung der Muskantinnen und Musikanten übertrug sich rasch auf die Anwesenden. |
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| Zwei Rotschöpfe - einmal ernsthaft, einmal heiter. Kinder sind wohl die besten und unbeschwertesten Fasnächtler. |
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| Was wäre eine fasnächtliche Feier ohne tolle Clowns, man trifft sie in allen Variationen an, von schlicht bis perfekt. |
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| Auch für die Minis war dies ein spezieller Gottesdienst. |
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