So, 04.03.2007
Jahrgang 8, Nr. 2620
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Bruttoaufwand je Einwohner.
Zunahme Bruttoaufwand je Einwohner.

Uzwil hat die Kosten im Griff
„St. Galler Gemeindefinanzen“ bestätigen einmal mehr:

16.02.2007, gk
Die Gemeinde Uzwil arbeitet kostenbewusst und günstig: Tiefer Gesamtaufwand, günstige Verwaltung, vertretbare und weiterhin sinkende Verschuldung. Das muss auch so sein. Denn: Wegen der unterdurchschnittlichen Steuerkraft sind die Einnahmen der Gemeinde vergleichsweise tief. Nur dank tiefer Ausgaben kann der Haushalt im Gleichgewicht bleiben. Dies zusammengefasst die Uzwiler Ergebnisse aus der druckfrischen Statistik über die Gemeindefinanzen 2005 des Kantons.

Alljährlich erscheint die Statistik der Gemeindefinanzen. Eine 90 Seiten starke Broschüre mit Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen. Für die Gemeinde Uzwil ein wertvolles Instrument, wenn es darum geht, die Entwicklung der Gemeindefinanzen im Vergleich mit anderen Gemeinden zu messen.

Gemeindepräsident Werner Walser: „Die kantonalen Zahlen ermöglichen, finanzielle Entwicklungen über einen längeren Zeitraum im Vergleich zu den anderen Gemeinden zu beurteilen. Aus dem Vergleich mit anderen Gemeinden lassen sich wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Auch den Einwohnerinnen und Einwohnern ermöglichen die Vergleiche, ihre Gemeinde mit anderen Gemeinden zu messen.“

Tiefe Ausgaben als Schlüssel zum Erfolg
Schlussendlich schlägt sich fast alles, was eine Gemeinde macht - oder eben nicht macht - in Franken und Rappen nieder. Werner Walser: „Uzwil gibt je Einwohner und Jahr über 1’300 Franken weniger aus als der Durchschnitt der st. gallischen Gemeinden." Werner Walsers Aussagen bestätigen sich beim Blick in die Tabellen.

Der Gesamtaufwand der Gemeinde Uzwil inklusive Schulen lag im Jahr 2005 mit 4’245 Franken pro Einwohner vergleichsweise sehr günstig. Der kantonale Durchschnitt lag bei 5’561 Franken. Nur vier der 89 Gemeinden gaben noch weniger aus als Uzwil. Die teuersten Gemeinden gaben mehr als das Doppelte je Einwohner aus. Werner Walser: “In Anbetracht des Leistungsangebotes unserer Gemeinde und der kompletten Infrastruktur mit ihrem hochwertigen Freizeitangebot können wir bei diesem Ergebnis unseren Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern mit gutem Gewissen in die Augen schauen. Wir orientieren uns an unseren Einnahmen, nicht am Wünschbaren.

Würde Uzwil nur schon gleich viel ausgeben, wie der Durchschnitt der Gemeinden, wären dies Jahr für Jahr rund 16 Mio. Franken mehr Ausgaben und wohl der zwingende Schritt in den Finanzausgleich.“ Stolz ist man im Uzwiler Gemeindehaus auch auf die langfristige Kostenentwicklung der Gemeinde. Der Vergleich der Gesamtausgaben 2005 mit denjenigen von 1994 zeigt: Die Kosten sind in dieser Zeit um 4,3 % angestiegen. Die Kostensteigerung liegt damit noch unter der Entwicklung des Landesindexes der Konsumentenpreise. Dieses Ergebnis schaffte keine andere Gemeinde im Wahlkreis.

Hohe Kosten – Tiefe Kosten
Und welches sind die st. gallischen Gemeinden, welche 2005 die absolut höchsten Kosten je Einwohner aufwiesen? Mit über 9’100 Franken Kosten je Einwohner und Jahr weist Pfäfers die höchsten Kosten auf. Es folgen Stein mit über 9'000 Franken sowie Hemberg und St. Peterzell mit über 8'300 Franken Gesamtaufwand je Einwohner und Jahr. Im Wahlkreis Wil weisen Degersheim mit 6’433, Niederhelfenschwil mit 5'662 und Wil mit 5'554 Franken je Einwohner und Jahr die höchsten Kosten auf.

Den tiefsten Bruttoaufwand im Wahlkreis hat Oberbüren mit 4’212 Franken je Einwohner und Jahr, gefolgt von Uzwil mit 4’245 Franken und Bronschhofen mit 4'333 Franken.

Teure Behörden und Verwaltung?
Die Kosten für Behörden und Verwaltung werden oftmals heiss diskutiert und wohl auch ebenso klar überschätzt. In Uzwil machen sie nur 6,5 % der Nettoaufwändungen der Gemeinde aus. Einige Details dazu: Netto kostete der Bereich Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung in Uzwil 201 (Vorjahr 213) Franken je Einwohner. Der kantonale Schnitt lag bei 327 (Vorjahr 356) Franken. Mit den höchsten Nettoaufwändungen für diesen Bereich warten Stein mit 1’020 Franken, Krinau mit 998 Franken und Tübach mit 629 Franken je Einwohner und Jahr auf.

Im Wahlkreis Wil weist nur Zuzwil mit 184 Franken je Einwohner tiefere Kosten für diesen Bereich aus. Alle übrigen Gemeinden liegen über den Uzwiler Werten. Die höchsten Verwaltungskosten im Wahlkreis haben Degersheim mit 401 Franken je Einwohner, Niederbüren mit je 371 Franken und die Stadt Wil mit 307 Franken je Einwohner und Jahr. Tiefe Kosten in der Verwaltung sind aber für Werner Walser nur die eine Seite der Medaille. „Wir spüren in verschiedenen Bereichen, dass wir mit schmaler Personaldecke fahren, dass unser Mitarbeiterstab knapp bemessen ist.“

Wenns nicht die Verwaltung ist, was ist dann das Aufwändigste in einer Gemeinde? Der grösste Teil der Steuereinnahmen fliesst in die Bildung. In Uzwil warens - so die kantonale Statistik – 61 von 100 Steuerfranken. Schon daran zeigt sich die grosse Bedeutung des Bildungswesens innerhalb der Aufgabenpalette der Gemeinden. So kostenbewusst wie die Gemeinde insgesamt arbeiten auch die Uzwiler Schulen. Je Einwohner kostete die Bildung in Uzwil im 2005 1'896 Franken. Der Kantonsdurchschnitt lag mit 2'025 Franken je Einwohner deutlich höher. Im Wahlkreis verzeichneten nur Wil und Bronschhofen einen tieferen Aufwand als Uzwil. Alle anderen Gemeinden des Wahlkreises wiesen für das Bildungswesen höhere Kosten je Einwohner auf.

Wo gibt Uzwil überdurchschnittlich viel aus?
Die Gemeinderechnung gliedert sich in die Aufgabenbereiche der Gemeinde. Von Bürgerschaft/Behörden/Verwaltung über Bildung, Soziale Wohlfahrt bis Finanzen. Laut der Gemeinde liegt sie mit ihren Kosten insgesamt sowie in den Bereichen Verwaltung und Bildung unter dem kantonalen Durchschnitt. Aber: Gibt es auch Bereiche, in denen Uzwil mehr aufwändet als die anderen Gemeinden? Wer sucht, der findet.

In einer der zehn Kontengruppen – im Bereich Umwelt/Raumordnung – gibt Uzwil mit 75 Franken je Einwohner mehr aus als der Kantonsdurchschnitt von 57 Franken. Die Kosten der Grünabfuhr schlagen sich hier nieder. In allen anderen neun Kontengruppen liegt laut der Publikation „St. Galler Gemeindefinanzen 2005“ der Nettoaufwand der Gemeinde Uzwil, der mit Steuern finanziert wird, tatsächlich unter dem Kantonsdurchschnitt.

Warum keine Steueroase?
Tiefer Gesamtaufwand, günstige Verwaltung, tiefe und weiter abnehmende Verschuldung: Warum ist Uzwil trotzdem keine Steueroase? An der Ausgabenseite liegts nicht. Trotz umfassendem Leistungsangebot gehört Uzwil zu den Gemeinden mit den tiefsten Ausgaben je Einwohner. Gemeindepräsident Werner Walser: „Das ist eine Frage der Zusammensetzung der Bevölkerung und der Ertragskraft der Gesellschaften. Wir haben nach wie vor eine deutlich unterdurchschnittliche Steuerkraft.

Ausgedeutscht liegen die gesamten Einkommen und Vermögen unserer Gemeindeeinwohner ebenso unter dem kantonalen Durchschnitt wie die Steuererträge von den Gesellschaften.“ Sichtbar wird diese Differenz bei der Steuerkraft pro Einwohner. Bei der theoretischen Annahme, dass in allen Gemeinden der Gemeindesteuerfuss 100 % wäre, würde die Gemeinde Uzwil 1'621 Franken je Einwohner an Steuern einnehmen. Dieser Wert liegt deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt von 1'746 Franken je Einwohner. Mörschwil beispielsweise liegt mit 3'056 Franken Steuerkraft je Einwohner fast im Bereich des doppelten Ertrags und kann entsprechend den Steuerfuss tief ansetzen.

Uzwil hingegen muss mit einem vergleichsweise hohen Steuerfuss die Lücke in der Steuerkraft ausgleichen, um die Einnahmen für den laufenden Betrieb sicherzustellen. Auch die Entwicklung der Steuerkraft im langjährigen Vergleich fiel in Uzwil unter dem kantonalen Durchschnitt und somit eher bescheiden aus. Im Wahlkreis verzeichneten gegenüber 1994 Niederhelfenschwil, Zuzwil, Bronschhofen und Oberbüren einen deutlich überdurchschnittlichen Zuwachs der Steuerkraft.

Steueroasen nicht zwingend sparsam
Aufgrund der unterdurchschnittlichen Steuerkraft muss Uzwil zwingend den Aufwand sehr tief halten und günstiger sein als andere. Anders kann das Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben nicht gehalten werden. Werner Walser: „Wir können auf Dauer nur bestehen, wenn wir die Kosten im Griff haben.“ Seinen Aussagen verleiht Uzwils Gemeindepräsident mit einem Blick auf die Ausgaben von Gemeinden mit einem tiefen Steuerfuss Nachdruck: „Die st. gallischen Steueroasen geben je Einwohner mehr, teils deutlich mehr aus als Uzwil.

Steueroasen sind wegen hoher Einnahmen - weniger wegen der Ausgabenseite - Steueroasen.“ Die Zahlen der Broschüre der St. Galler Gemeindefinanzen lassen dies nachvollziehbar erscheinen. 30 der 34 Gemeinden im Kanton, welche einen tieferen Steuerfuss haben als Uzwil, gaben je Einwohner und Jahr mehr aus als Uzwil. Während Uzwil im Jahr 2005 je Einwohner 4’245 Franken ausgab, warens beispielsweise in Mörschwil 4’603 Franken, in Jona 5’494 Franken, in Wil 5’554 Franken und schliesslich in Rapperswil 6’185 Franken je Einwohner.

Vergleiche sind hilfreich
Werner Walser zur Bedeutung von Vergleichen zwischen den Gemeinden: „Primär müssen Einnahmen und Ausgaben jeder einzelnen Gemeinde für ihre Verhältnisse stimmen, müssen ihre Zahlen Ende Jahr aufgehen. Im jährlichen Kreislauf wird das Leistungsangebot der Gemeinde mit dem Budget definiert, Ende Jahr wird abgerechnet. Der Verweis auf die Verhältnisse anderer Gemeinden ist dabei vielleicht interessant, aber wenig hilfreich. Hingegen sind Vergleiche der Finanzen über einen längeren Zeitraum betrachtet für uns ein sehr wertvolles Führungsinstrument.

Und unserer Bürgerschaft geben sie ein Mittel in die Hand, unsere Tätigkeit und die Erfüllung unseres finanzpolitischen Kurses im Vergleich zu den anderen Gemeinden zu messen.“ Nächster Gradmesser für die Uzwiler Gemeindefinanzen wird der Rechnungsabschluss 2006 sein. Aufgrund des bereits publizierten Steuerabschlusses dürfte sich der positive Trend im Uzwiler Gemeindehaushalt weiter fortsetzen.


Uzwils Verschuldung weit unter dem Durchschnitt
Die Verschuldung der Gemeinden und der Schulgemeinden im Kanton St. Gallen belief sich Ende 2005 auf fast 1,3 Milliarden Franken oder fast 2'800 Franken je Einwohner. Die Publikation „St. Galler Gemeindefinanzen 2005“ weist hingegen für Uzwil mit fast 440 Franken je Einwohner einen deutlich unterdurchschnittlichen Wert aus. Im Wahlkreis hat nur Oberuzwil eine noch tiefere Verschuldung.

650 Mio. Franken Verschuldung wiesen die Gemeinden des Kantons St. Gallen 2005 auf. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Weitere 636 Mio. Franken beträgt die Verschuldung der Schulgemeinden. Gerade Betrachtungen zur Verschuldung der Gemeinden zeigen, wie wichtig die Gesamtbetrachtung von Gemeinde und Schulgemeinden ist. So nützt die isolierte Betrachtung wenig, wenn Schule oder Gemeinde glänzend dasteht, die andere Körperschaft aber unter grosser Schuldenlast leidet.

Zwei von 89 Gemeinden ohne Verschuldung
In der Einheitsgemeinde Uzwil ist diese Gesamtschau eine Selbstverständlichkeit. Die Verschuldung der politischen Gemeinden und der Schulgemeinden des Kantons St. Gallen belief sich Ende 2005 auf fast 1,3 Milliarden Franken oder 2’797 Franken je Einwohner. Mit „nur“ 436 Franken je Einwohner liegt die Verschuldung der Einheitsgemeinde Uzwil deutlich tiefer. In der Gesamtbetrachtung inklusive Schulen haben nur 5 der 89 Gemeinden eine noch tiefere oder keine Verschuldung je Einwohner.

Im Wahlkreis Wil ist nur Oberuzwil weniger verschuldet als Uzwil. Die höchste Verschuldung weisen im Kanton St. Gallen die Gemeinden Pfäfers mit 12'554 Franken und Degersheim mit 10'362 Franken je Einwohner auf. Nur zwei Gemeinden – Mörschwil und Tübach – weisen keine Verschuldung auf.

Entschuldung kein Zufall
Uzwils Entschuldung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer eigenständigen und konsequenten Finanzpolitik. Eines der wichtigsten finanzpolitischen Ziele des Gemeinderates ist seit anfangs der Neunziger-Jahre, die damals sehr hohe Verschuldung des Uzwiler Haushaltes spürbar abzubauen. Dies ist gelungen. Ein Blick auf die Zahlen des Wahlkreises zeigt, dass die Finanzpolitik der Gemeinden ist nicht von identischen Zielen geprägt ist. Nur in den Gemeinden Oberuzwil, Uzwil, Zuzwil und Wil lag die Verschuldung 2005 unter den Werten von 1994. In allen übrigen Gemeinden des Wahlkreises lag sie höher, teils sehr deutlich höher.

Gemeindepräsident Werner Walser gibt sich denn mit Blick auf die Uzwiler Zahlen überzeugt: „Es gibt sinnvollere Möglichkeiten um Steuergelder einzusetzen, als Schuldzinsen zu bezahlen.“
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Weiteres in Kürze
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Erfolgreiche Freizeitwerkstatt
Die Freizeitwerkstatt im Zentrum von Uzwil blickt auf ein erfolgreiches 2006 zurück. Die Werkstätten waren übers ganze Jahr voll besetzt. Insbesondere die attraktiven Kurse waren ein Magnet. Die Besucherzahlen im Detail: 1’019 Besucherinnen und Besucher (Vorjahr 1’159) aus Uzwil, 253 (274) aus Oberuzwil, 139 (135) aus Oberbüren und 192 (134) aus anderen Gemeinden sowie 492 (486) Kursteilnehmer ergaben gesamthaft 2’095 (Vorjahr 2’188) Kunden, davon 1’474 (1’678) in der Holz- und 621 (510) in der Metallwerkstatt. Erfreulicherweise konnte das vergangene Jahr trotz grossem Andrang unfallfrei abgeschlossen werden.

Zweieinhalb Nächte in Uzwil
Die Statistik der Schweizer Städte enthält auch Informationen zur Hotellerie. Aktuell sind die Zahlen zum Jahr 2005 verfügbar. In 5 Beherbergungsbetrieben in der Gemeinde Uzwil standen im Jahr 2005 138 Gästebetten zur Verfügung. Darin wurden 17’709 (Vorjahr 17’742) Übernachtungen verzeichnet, 43 % (Vorjahr 48 %) von ausländischen Gästen. Im Durchschnitt verbrachten die Gäste 2,5 Nächte in Uzwil. Die Zahl der Übernachtungen je 1000 Einwohner betrug 1'467, praktisch wie im Vorjahr. Nach wie vor markante Zahlen. Die Übernachtungszahlen je 1'000 Einwohner einiger St. Galler Gemeinden: Rapperswil 4’842, Rorschach 2’182, St. Gallen 2’379, Wil 1’268, Altstätten 1’142, Gossau 550. Nach wie vor sind Uzwil und die St. Galler Gemeinden meilenweit entfernt vom Spitzenreiter in der Statistik des schweizerischen Städteverbandes: Arosa mit 208’124 Übernachtungen auf 1000 Einwohner...

1,92 Millionen Franken für die Gläubiger
2006 gingen beim Uzwiler Betreibungsamt insgesamt 3’054 (Vorjahr 3’017) Betreibungsbegehren ein. 1’756 (1’851) Pfändungen wurden vollzogen, 71 (80) Konkursandrohungen erlassen. 2’224 (2’011) mal gab das Betreibungsamt gegen Interessennachweis Auskunft darüber, ob gegen jemanden Betreibungen vorliegen. 1,92 (1,865) Mio. Franken konnten an Gläubiger weitergeleitet werden. Es mussten aber auch 1’148 (1’044) Verlustscheine für insgesamt 2,8 (3,7) Mio. Franken ausgestellt werden.

Ohne Ankreuzen keine Wahl
Das Abstimmungsmaterial für die Abstimmungen vom 11. März 2007 gelangt in diesen Tagen in die Briefkästen. Dabei ist auch der Stimmzettel für die Ersatzwahl in die Uzwiler Geschäftsprüfungskommission. Für diese Wahl kommt erstmals das erneut geänderte kantonale Wahlverfahren zur Anwendung. Neu steht auf dem Stimmzettel vor dem vorgedruckten Namen, für den ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, sowie vor der leeren Zeile, auf der eine andere Kandidatin oder ein anderer Kandidat aufgeschrieben werden kann, ein Kästchen. Die Stimmenden müssen darin ankreuzen, wen sie wählen wollen. Es genügt also nicht, einen Kandidatennamen auf den Zettel zu schreiben oder den vorgedruckten Zettel unverändert ins Kuvert zu stecken. Nur der angekreuzte Name erhält eine Stimme. Eben: Ohne Ankreuzen keine Wahl! Die Gemeinderatskanzlei bittet, dies zu beachten, um leere oder ungültige Stimmen möglichst zu vermeiden. Auch die Wahlanleitung im Stimmmaterial hilft bei Unklarheiten weiter.

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