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| "Jalazz" in Concert, jedoch etwas weniger publikumsnah als im Rössli. |
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Jalazz in Nef’s Lounge
Das wohl aufregendste und erfrischendste Jazzensemble spielt im Rössli.
22.02.2007, Cornelia Forrer
Am nächsten Montag wird anlässlich der Monday Night Music in Nef’s Lounge im Rössli wieder ein ganz besonderer Leckerbissen serviert. „Jalazz“ mit den bekannte Musikern Dusan Prusãk, Stefan Widmer, Jan Geiger und Fabian Mueller unterhalten.
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| Dusan Prusãk, Bass |
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| Fabian Mueller, Piano |
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| Jan Geiger, Schlagzeug |
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| Stefan Widmer, Altsaxophon |
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Als junger Jazzmusiker hatte Dusan einmal Gelegenheit für eine Privatlektion beim Weltbassisten Miroslav Vitous (bspw. Weather Report). Dieser gastierte damals in Salzburg, und sie verabredeten sich eines Morgens in seinem Hotel. Als Dusan dort auftauchte, kroch Miroslav gerade aus dem Bett. Er gähnte, streckte und reckte sich, nahm seinen Kontrabass zur Hand, spielte einen unglaublich virtuosen Lauf den Bass rauf und runter, sodass es „BRRRRRRR“ machte. Miroslav lächelte, legte den Bass wieder hin und sagte: „Not bad for early in the morning, is it?“
Richtige Zeit, richtige Töne Dies war der Zeitpunkt, als Dusan beschloss, nicht der schnellste Bassist der Welt zu werden, sondern sich darauf zu konzentrieren, zur richtigen Zeit die richtigen Töne zu spielen. Dusan Prusãk wurde in der damaligen Tschechoslowakei geboren.
Nach der Ausbildung zum Chemielaboranten studierte er Musik an der Jazzschule St.Gallen. Danach zog er für kurze Zeit nach Wien, wo er mit Musikern wie Oliver Kent, Carter Jefferson oder Cathleen Dahl zusammen arbeitete.
Die Band „Jalazz“ wurde im Jahr 2003 ins Leben gerufen. Stefan Widmer (Altsaxophon) und Jan Geiger (Schlagzeug) studierten damals gemeinsam an der Jazzschule St. Gallen und suchten nach einem Kollektiv, in dem sie ihre musikalischen Träume verwirklichen konnten.
Musikalische Träume verwirklichen Mit Fabian Mueller (Piano), den Stefan von seiner Lehrerseminarzeit in Rorschach her kannte, fanden sie einen ebenbürtigen Partner. Ein Jahr später übernahm Dusan Prusãk den Kontrabass. „Jalazz“ war in der heutigen Form geboren. Alle Mitglieder der Band sind hervorragende Meister ihrer Instrumente. Jeder von ihnen betätigt sich auch als Komponist und jeder verfügt über eine ganz eigene kompositorische Handschrift. Dies hat zur Folge, dass dem Ensemble eine Vielfalt von eigenen Stücken zur Verfügung steht.
Die Musik ist aber dennoch mehr als nur die Summe ihrer Fähigkeiten. In ihrem kompakten Spiel erklingt sie zu einem synergetischen Zusammenspiel mit Einflüssen aus dem Impressionismus, Bebop, Hardbop, Free-Jazz und afrocubanischen Rhythmen, die in lebendigen Improvisationen zur Einheit verschmelzen.
Gleich selber überzeugen Ein regelmässiger Besucher des St.Galler Jazz-Clubs Gambrinus, wo „Jalazz“ mit häufiger Unregelmässigkeit auftritt, beschreibt die Band folgendermassen: “...Jalazz ist mit Sicherheit das aufregendste und erfrischendste Jazzensemble der Ostschweiz...“, und damit dürfte er den Nerv des Publikums getroffen haben. Doch überzeugen Sie sich doch gleich selber!
Reservation: Nef's Rössli, Flawil, Telefon 071 393 21 21, info@nefs.ch Eintritt frei: Kollekte zur Deckung der Unkosten.
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