Kdt Hans Kappeler begrüsst sein Kader zum Nachmittagsprogramm, bei dem das Entrauchen von Gebäuden im Mittelpunkt steht.
Beim Entrauchen eines Gebäudes. Zum Znüni gab es gesegnetes Agatha-Brot.
Für einmal sassen die Offiziere und Unteroffiziere auf der Schulbank.
Vize-Kdt Ueli Blättler instruiert die Erstellung einer Bachsperre.
Auch das Kader lernt nie aus Der Kadertag der Feuerwehr Niederhelfenschwil begann mit dem traditionellen Agat-ha-Gottesdienst in Lenggenwil.
19.02.2007, Ernst Inauen Die Unteroffiziere und Offiziere der Ortsfeuerwehr Niederhelfenschwil trafen sich zur gemeinsamen Vorbereitung auf das Uebungsjahr. Zwei Schwerpunkte standen beim Kadertag im Mittelpunkt. Am Brübach in Lenggenwil erstellten sie eine Bachsperre und am Nachmittag übten sie den Einsatz mit dem mobilen Grossventilator Typhoon.
Zum theoretischen Teil begrüsste Kommandant Hans Kappeler im Mehrzwecksaal Niederhel-fenschwil die rund 20 Kadermitglieder und Gemeinderat Marcel Zwick. Er informierte über das Kurswesen und den Uebungsplan 2007 und gab die Tagesziele bekannt. Das breite Angebot an Weiterbildungskursen des Regionalverbandes für Atemschutzleute, Maschinisten und Kader wird zu gegebener Zeit benutzt.
Mit vier Neueintritten konnten die Abgänge kompensiert werden, womit jedoch der Sollbestand noch nicht ganz erreicht ist. Die neu eingeteilten AdF werden für den Einführungskurs aufgeboten. Matthias Schlauri besucht den Basiskurs für Instruktoren. Die enge Zusammenarbeit mit der NachbarFeuerwehr Zuzwil werde auch im laufenden Jahr fortgesetzt, teilte der Kommandant mit. Jeweils eine gemeinsame Uebung finde in jeder Gemeinde statt. Materialmässig rüste sich das Korps mit neuen Kombis aus.
Schutzengel Der Weiterbildungstag des Feuerwehrkaders begann traditionsgemäss mit dem Agatha-Gottesdienst in der Mauritiuskirche Lenggenwil. Pastoralassistent Thomas Wolfer stellte den Wortgottesdienst unter das Thema „Schutzengel“. Mit einer dramatischen Geschichte über einen Brandfall regte er zum Nachdenken über den freiwilligen Einsatz der Feuerwehr an. Ein Angehöriger der Feuerwehr sei Tag und Nacht bereit, zum Wohle der Gemeinschaft alles zu unternehmen, um Leben zu retten und materielle Werte zu erhalten, erinnerte Wolfer in seiner Betrachtung.
Für das gerettete Mädchen in seiner Geschichte sei der Feuerwehrmann ein Schutzengel gewesen. Der Seelsorger empfahl dem Kader, seine Aufgabe mit Gottvertrauen zu erfüllen. Als Symbol des Lebens und der Gemeinschaft überreichte er dem Kommandanten ein gesegnetes Agatha-Brot, das zum Znüni verteilt wurde.
Praktische Einsätze Als Tagesziele galten für die praktische Arbeit: Jedes Kadermitglied kennt den Aufbau und die Anwendungsmöglichkeiten einer Bachsperre; jeder kennt die Funktion und die Anwen-dung des Lüfters Typhoon. Am Brübach bei Unterhueb übten die Teilnehmer die Erstellung einer Bachsperre. An vorbereiteten Staustellen kann mit den vorhandenen Mitteln bei Oel- oder Chemieunfällen zur Verhinderung von Umweltkatastrophen eingeschritten werden.
In einer zweiten praktischen Uebung setzten die Kadermitglieder am Nachmittag das Entrau-chungsgerät Typhoon ein. Im Mehrzweckgebäude Lenggenwil wurde ein Ereignis mit starker Rauchentwicklung simuliert. Der Kommandant stellte am Schluss des Kadertags fest, dass sein Kader mit regem Interesse und Initiative die Weiterbildung absolvierte.
Der Arbeitsplatz für die Bachsperre bei Unterhueb.
Keine Scheu vor kaltem Wasser und körperlichem Einsatz.
Der mobile Grossventilator Typhoon wird vorbereitet.
Auf dem Oelwehranhänger ist sämtliches Material für Bachsperren vorhanden.