Mo, 05.03.2007
Jahrgang 8, Nr. 2621
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Ursula Brühwiler verabschiedete die geschätzte Präsidentin Maya Gerber und dankte ihr im Namen der Vorstandsfrauen ganz herzlich für ihr grosses Engagement.


Brot ist Leben - Gemeinschaft ist Brot
An der Hauptversammlung der Frauen- und Müttergemeinschaft Zuzwil übergab die Präsidentin Maya Gerber das Ruder des Vereinsschiffes an Ursula Blöchlinger.

25.02.2007, Vroni Krucker
An der 89. Hauptversammlung der FMG Zuzwil durften 12 Neumitglieder willkommen geheissen werden. Das Ruder des Vereinsschiffes ging von Maya Gerber an Ursula Blöchlinger. Karoline Hoffmann legte ihre Vorstandsarbeit in die Hände von Lydia Thoma.

Brot ist Leben - Gemeinschaft ist Brot. Das Thema zog sich durch den ganzen Abend.
12 Neumitglieder wurden mit einem Brotherzen willkommen geheissen.
Alle vorgeschlagenen Frauen und Anträge fanden die Zustimmung der 139 Anwesenden.
Der neue Vorstand, von links:
Ursula Brühwiler, Ursula Blöchlinger, Susanna Holenstein, Lydia Thoma und Conny Sutter.
Einmal mehr wurden die Mitglieder der FMG Zuzwil im Saal mit einer wunderschönen Tischdekoration überrascht – rote Herzen aus Servietten und ein Tontöpfchen mit Brot lockten die 139 Frauen an die Plätze. „Heute Abend sind in Zuzwil wohl nicht mehr viele Eltern daheim, denn auch Männerriege und Musikgesellschaft halten ihre HV ab“, erklärte Präsidentin Maya Gerber bei der Begrüssung.

Da werden wohl alle erreichbaren Grossmütter, Gottis und sonstige Hüterinnen auf Trab sein! Einen besonderen Gruss entbot die Präsidentin Ingrid Flammer, Regionalverteterin des Kath. Frauenbundes St.Gallen-Appenzell sowie allen Kranken und den älteren Frauen.

Brot ist Leben
So heisst das Thema 2007 des Frauenbundes – und es zog sich durch den Abend. Brot ist Symbol für Nahrung, Sicherheit, Wohlergehen, Leben – kein Brot bedeutet Hunger und Elend. Maya Gerber verband Brot auch mit allen andern Themen, denn Brot ist auch Verbundenheit, Veränderung, Neubeginn, Hilfsbereitschaft, Freude, Feiern, Trauern, Gemeinschaft, Erinnerung, Loslassen und so weiter. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Päuli Bischof, Päuli Brunschwiler, Irma Lichtensteiger und Maria Bauer.

Ein Blick zurück
Das Protokoll von Conny Sutter wurde ebenso genehmigt und verdankt wie die Rechnung der Kassierin Ursula Brühwiler. Im Jahresrückblick zeigte die Präsidentin, wie viel in der FMG gearbeitet und für die Mitglieder organisisert worden ist. In 9 Sitzungen haben die Vorstandsfrauen etwa 50 Anlässe vorbereitet, die für jede Frau etwas Interessantes boten.

Sie fanden sehr guten Anklangen und mussten zum Teil doppelt geführt werden – ein Bravo den ideenreichen Verantwortlichen. Auch das neue Jahr bietet wiederum viele Angebote, die zur Teilnahme locken. Der Erlöst der Anlässe kommt immer einer wohltätigen Organisation zugute.

Wahlen
Die Revisorinnen Cornelia Bischofberger und Helen Karrer mussten wegen der statutarischen Amtszeitbeschränkung zurücktreten. Maya Gerber dankte den beiden „Soll- und Haben-Spezialistinnen“ für ihr Engagement mit hübschen Präsenten. Den wichtigen Blick in die Vereinskasse werfen neu Nicole Buchmann und Yvonne Hutter.

Aus familiären Gründen hat Karoline Hoffmann ihre Aufgabe im Vorstand niedergelegt. Auch sie durfte den grossen Dank und eine Geschenk entgegennehmen. Lydia Thoma hat sich für die Vorstandsarbeit entschieden. Vorstandsarbeit ist kein Ausruhen, sondern erfordert aktives Mitmachen, Mitdenken und Mitorganisieren für die Gemeinschaft. Vorstandsarbeit ist aber sehr wohl auch ein Geschenk für sich selbst, an dem man wachsen und reifen kann.

In der Leitung der sehr beliebten Chrabbelgruppe ergibt sich ebenfalls ein Wechsel.
Für Yvonne Hutter (wird Revisorin) und Nicole Kläger treten zurück. Vanda Kopp und Barbara Rentzmann bleiben weiterhin und dürfen neu auf die Mitarbeit von Bettina Heer und Beatrice Kühne.

Neue Präsidentin
Leider musste Maya Gerber aus persönlichen Gründen von ihrer Präsidialarbeit zurücktreten. Mit überaus grossem Engagement, mit Freude und viel Herzblut hat sie ihr Amt als Präsidentin der FMG erfüllt, hat das Vereinsschiff durch alle Wellen gelenkt und stets ein Ziel vor Auge gehabt: das Wohl der Mitglieder und der Gemeinschaft.

Sie hat mit ihrem Wirken ein Stück FMG-Geschichte geschrieben. Mit einer langen „standing ovation“ dankten die Anwesenden für ihren immensen Einsatz. Sie legte das Ruder des Vereinsschiffes und den Kapitänshut in die Hände von Ursula Blöchlinger. Ursula Brühwiler betonte, dass die Vorstandsfrauen Maya nicht gerne ziehen liessen, ihre Situation aber verständen. Als Zeichen des Dankes überreichte sie ihr eine wunderschöne Frauenfigur aus Ton, zusammen mit einem speziellen Blumengebinde.

Diverses
Maya Gerber dankt all den unzähligen freiwilligen Helferinnen, die für sie wie stille Engel wirken und zum Wohle der Gemeinschaft beitragen. Es wird informiert, dass sich die Kirchenchöre Züberwangen und Zuzwil zum Chor St. Josef Zuzwil-Züberwangen zusammengeschlossen haben. Klar wurde auch zum Mitsingen animiert. Kirchenchöre haben ein sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoie. Das macht das Singen sehr abwechslungsreich und interessant, ist allerdings auch anspruchsvoll und fordert einen grossen Einsatz. Dafür ist es sehr entspannend, am Abend – vielleicht müde von der Tagesarbeit – hinzusitzten und gemeinsam zu singen.

Svea Züger-Johannsen gab bekannt, dass der Kinderhütedienst in Zuzwil nach intensiven Vorbereitungen jetzt starten kann. Er findet im Haus der ehemaligen Braut-Mode Meier statt. So wird vielen Frauen ermöglicht, einmal ohne Kinder etwas für sich selbst zu unternehmen, Einkäufe allein zu tätigen, den Coiffeur zu besuchen oder was auch immer, ein sicher sehr willkommenes Angebot, das von Montag bis Freitag besteht. Am 24. März wird ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Für das erste Kind bezahlt man pro Stunde sieben Franken, für Geschwister fünf. Gesucht sind noch einige Frauen, die sich zur Mithilfe in der Betreuung der Jungmannschaft entschliessen können.

Essen und Lachen
Mit einem feinen Essen aus der „Rössli“-Küche bewirteten fünf Männer die Damenschaft gekonnt und speditiv. Nach dem Magen bekamen die Lachmuskeln intensive Arbeit. Vier schräge, witzigen schrillen Weiber aus Benken im pingelig-sauberen Outfit der Sechzigerjahren - bekannt als Frauencabaret „ollweiss“ –traten stürmisch in Aktion und begeisterten mit ihrem Auftritt.

Zu den Melodien von bekannten Songs und Ohrwürmern nahmen Dorothea Frei, Annarös Hugentobler, Käthy Giger und Amalie Eisenlohr ihre „herrlichen“ Wellnesstage, Haushaltssörgeli und Geschichten mit Männer auf die Schippe. Die Gitarrenbegleitung lag bei Oskar Schweinsgruber. Der letzte Höhepunkt war das leckere Dessertbuffet, hergestellt von FMG-Mitgliedern.

Zum letzten Mal leitete Maya Gerber mit Charme, Besinnung und Humor die Hauptversammlung.
Helen Karrer und Cornelia Bischofberger prüften die Vereinsrechnung während einigen Jahren zuverlässig.
Im Laufschritt, mit Charme und Können, bedienten fünf Männer die hungrigen Damen.
Die freche, sportliche Annarös Hugentobler findet Wellness anstrengend: täglich x-mal Sport, das gibt Schmerzen, und derjenige in der Wade heisst Muskelkater.
Rote Herzen, gefaltet aus Servietten, und ein Tontöpfchen mit Brot begrüssten die Mitglieder.
Maya Gerber übergibt Ursula Blöchlinger den Kapitänshut und wünscht ihr gute Fahrt.
Amelie Eisenlohr hat in der Wellness die Falten nicht verloren. Aber ihre Schönheit sitzt ganz tief innen, und so kann es sein, dass es etwas länger dauert, bis man sie sieht.
Die schrille und ewig ledige Dorothea Frei sucht verkrampft eine jungen, gutaussehenden und reichen Mann, einen nützlichen Kurschatten.
Aus familiären Gründen hat sich Karoline Hoffmann entschlossen, den Vorstand zu verlassen.
Ein lachender Blick zurück - es war ja auch eine sehr schöne Zeit im FMG-Vorstand, und das Lachen wird Maya Gerber nicht verlieren.
Die wirtzige, arbeitsame Käthy Giger findet die Selbstbedienung am Frühstücksbuffet im Firstclass-Wellnesshotel einen Zumutung.
Ossi Schweinsgruber wird es nicht schaffen, gegen die Frauen anzukommen, sie lassen ihn nie ausreden.
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