So, 04.03.2007
Jahrgang 8, Nr. 2620
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Die Kandidaten: Michael Sarbach, Wil; Franziska Wenk; St. Gallen; Laura Berger, Wil; Fabian Cortesi, Rapperswil/Jona; Mirjam Bayer, St. Gallen; Maja Eschenmoser, Lüchingen; Matthias Glättli, St. Gallen; Jasmin Katz, Walenstadtberg; Matthias Loepfe, Wil; Emanuel Tschopp, Rapperswil/Jona; Ismael Albertin, Marbach; Lea Menzi, St. Gallen.
Einen Nationalratssitz für die Jungen Grünen
Am vergangenen Freitag haben die Jungen Grünen Kanton St.Gallen ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen im Schulungsraum des Kinderspitals in St.Fiden vorgestellt.

02.03.2007, ms
Im Gegensatz zu den letzten Nationalratswahlen vor vier Jahren, waren die Jungen grünen dieses Mal in der sehr komfortablen Situation genug interessierte Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung zu haben, dass es locker für zwei Listen gereicht hätte. Es war jedoch schnell klar, dass die Energie auf einer starken Liste gebündelt werden soll.

Zwölf sehr motivierte und engagierte Junge Grüne aus dem ganzen Kanton – darunter drei StadtparlamentarierInnen - sollen den Jungen Grünen nun zum erklärten ziel Ziel verhelfen: ein Nationalratssitz.

Umwelt als Kernthema
Grüne Themen sind populärer denn je. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Themen wie Klimaerwärmung, Energieverbrauch und Umweltbelastung in den Medien angesprochen wurden. Diese - leider wenig erfreulichen - Nachrichten zeigen, dass die grünen Kernthemen nun endlich auch von bürgerlicher Seite ernst genommen werden müssen und auch werden. Obwohl auch andere Parteien vermehrt „Grüne Themen“ in ihre politische Agenda aufnehmen, sind es schlussendlich die Jungen Grünen, welche wirklich konsequente und somit auch wirksame Sofortmassnahmen verlangen.

Die Umwelt wird daher auch das wichtigste Kernthema für die kommenden Wahlen sein. Dies nicht, weil es momentan gerade sehr schick ist, sich ein grünes Mäntelchen umzulegen sondern, weil den Jungen Grünen ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur am Herzen liegt und wir statt ständig große Worte zu hören, jetzt endlich auch mal große Taten sehen und auch selber umsetzen möchten. So wird anfangs März auch die „Initiative für menschenfreundliche Fahrzeuge“ von St.Galler Jungen Grünen mitinitiiert und mitgetragen.

Gesundheit nicht zum Luxus verkommen lassen
Zur Umwelt gehört aber nicht nur die Natur, sonder auch den Umgang mit unseren Mitmenschen. Nur in einem System, in welchem alle Menschen Platz haben dürfen und ein menschenwürdiges Leben führen können, ist ein echtes Zusammenleben möglich. Aus diesem Grund haben sich die Jungen Grünen für die Nominationsversammlung einen Ort gesucht, der auch etwas über unsere politische Ausrichtung aussagt: Der Hörsaal der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Ostschweizer Kinderspital.

Es darf nicht sein, dass Gesundheit immer mehr ein Luxus der Reichen wird und die gesundheitliche Versorgung nur vom Portemonnaie abhängig gemacht wird. Es ist nicht ein Problem des Einzelnen sonder ein Grundproblem unseres Systems, wenn sich immer mehr Menschen eine wirkliche medizinische Grundversorgung nicht mehr leisten können, während die Gewinne der Pharmakonzerne und Versicherungen explodieren.

Als Jungpartei sind den Jungen Grünen die Anliegen der jüngeren Generationen besonders wichtig. Es ist notwendig, dass sich heute schon Menschen für diese Welt einsetzen, welche sich morgen und übermorgen noch erleben werden. Denn wir Jungen und unsere Kinder werden es sein, welche die Konsequenzen der Fehlentscheide der „Alten“ ausbaden müssen.

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