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Der FC Thun war in seinen Aktionen gefährlicher als die Aebtestädter
 

Der FC Wil hatte in der Abwehr zu viele Fehler, diese führten auch zu den beiden Gegentoren
 

Die Zweikämpfe wurden teilweise sehr hart geführt was bei Markus Gsell vermutlich zu einem Kreuzbandriss führte
 

Mauro Lustrinellis persöndlicher Triumpf: Im Spiel gegen seine ehemaligen Kollegen erzielte er das siegsichernde 2:0
 

Die ewigen Diskussionen und ein Fasnachtsumzug in der Umgebung hatten ihren Preis: Nur 2325 Zuschauer
 

15.02.04, Alex Winter
 

Müller unterschrieb Kündigung!
Situation muss geklärt werden

Fussball: So trist, wie sich die Situation um den FC Wil präsentiert, so spielte die Mannschaft auch auf dem Rasen. Sie hatte bei der 0:2 (0:1) Niederlage gegen den FC Thun nicht den Hauch einer Chance. Spielte die Mannschaft derart schwach, weil die Vereinsführung in solch einer Krise steckt? Fest steht, wohl für alle, dass die Situation geklärt werden muss. Joachim Müller unterschrieb anlässlich der Pressekonferenz nach dem Spiel die Kündigung, die ihm Igor Belanov vor zirka zwei Wochen unterbreitete. Auch Fredy Strasser verlässt die Aebtestädter

.Sportlich muss man nicht lange über das Spiel Wil-Thun diskutieren. Nur gerade eine Torchance in neunzig Minuten für die Aebtestädter und ein FC Thun, der am Ende deutlicher als mit 2:0 hätte gewinnen können. Aber konnte die Mannschaft unter diesen Voraussetzungen überhaupt besser spielen?

Müller und Strasser zurückgetreten
Trainer Joachim Müller unterschrieb das Kündigungsschreiben von Igor Belanov, das dieser ihm vor ungefähr zwei Wochen ausgehändigt hatte. Kurze Zeit später trat auch der neue General-Manager Fredy Strasser zurück. Der erst seit zwei Wochen im Amt gewesene Aargauer zog seine Konsequenz daraus, nachdem er sich mit den Investoren überworfen hatte.

Jetzt alleine weitermachen
Ohne jetzt die Arbeit der Investoren abschätzig zu bewerten, aber es wäre jetzt die Zeit, die Zusammenarbeit zu beenden. Diese beiden Welten, Ukrainer und Schweizer, sind zu verschieden. Sie scheinen sich nicht verbinden zu lassen, hören wir, bevor noch Schlimmeres geschieht.

 

Bergholz, 2325 Zuschauer, SR: Lapierriere, Wil: Beney; Rizzo, Winkler, Pires, Eugster; Gsell(34. Prevettalli, 61. Nushi); Blunschi, Rogerio. Thun: Coltorti; Zanni, Sinani, Hodzic, Cerrone; Gerber, Baykal, Raimondi, Aegeter; Lustrinelli(84. Moser), Rama(86. Baumann). Tore: 38. Aegeter 0:1, 59. Lustrinelli 0:2. Verwarnungen: 32. Rogerio, 44. Lustrinelli, 45. Rogerio(Gelb, Rot), 66. Kulaksizoglu, 77. Gerber.Bemerkungen: Markus Gsell in der 34. Spielminute, an seinem Geburtstag, mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausgeschieden. Wil ohne den gesperrten Montandon.

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