 |
Servette war mit seinen schnellen Stürmern Kader und Thurre vor allem bei Kontern immer brandgefährlich |
 |
Fabrizio Zambrella bestätigte auch in Wil, dass er eines der grössten Schweizer Talente ist |
 |
Nur selten konnten die Aebtestädter die Genfer Defensive knacken |
 |
So wie auf dem Bild Nenad Savic konnten sich die Wiler Offensivspieler selten durchsetzen |
 |
Davide Callà war einer der auffälligsten Wiler Spieler, vergab aber auch zwei Grosschancen |
|
01.05.04, Alex Winter
Kann sich der FC Wil noch retten?
Man biss sich beim 0:2 die Zähne aus
Fussball: Auch wenn Servette eine gute, kompakte Mannschaftsleistung zeigte, war diese 0:2 (0:1) Niederlage nicht nötig. Der FC Wil spielte zwar fürs Auge gefällig, biss sich aber an der massierten Genfer Hintermannschaft die Zähne aus. Dem FC St. Gallen sei dank, er gewann seine Partie bei Xamax, damit bleibt der Rückstand auf die Neuenburger bei vier Punkten, vier Runden vor Saisonende. Der Klassenerhalt wird schwierig zu realisieren sein.
Wenn man die letzten Runden als Vergleich nimmt, spielte der FC Wil bei der Niederlage gegen Servette einen seiner besseren Partien. Und Trainer Joachim Müller sagte nach der Partie:� Seit langer Zeit spielten wir wieder einmal kompakt, wir haben durchaus noch Chancen auf den Ligaerhalt.� Tatsächlich spielten die Aebtestädter vorallem defensiv solide und auch das Mittelfeld zog sich zufriedenstellend aus der affäre. Die Stürmer hingegen bissen sich an der kompakten Servette Hintermannschaft die Zähne aus.
Foul beim 1:0 für Servette?
In den ersten dreissig Spielminuten war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem leichten Chancenplus für die Wiler. Nach einer knappen Viertelstunde kam ein schöner Flankenball vor das Servette Tor, den Rogerio wohl verwertet hätte, wenn er ein bisschen höher gesprungen wäre. Ein Nahschuss von Callà rettete ein Servette Verteidiger in extremnis vor der Torlinie. Da waren 24. Spielminute im Bergholz gespielt. Nach Ablauf der ersten halben Stunde fiel dann das 0:1 für Servette. Alles deutete darauf hin, dass ein Servette Angreifer Winkler in der Luft stiess, der Unparteiische gab aber den Treffer. In der zweiten Hälfte hatte erneut Davide Callà eine grosse Chance, die grösste der Aebtestädter während des ganzen Spiels. In der 66. Spielminute kam er etwa sieben Meter vor dem Tor unbedrängt zum Kopfball, setzte diesen aber knapp neben den linken Torpfosten.
Zu wenig Selbstvertrauen
Die grösste Gefahr bestand für die Genfer meisten dann, wenn die Wiler Weitschüsse produzierten, was sie aber zu wenig taten. Teilweise spielten sie zu kompliziert vor dem gegnerischen Tor. Das 0:2 schliesslich war Zugabe. So wird es jetzt immer schwerer, den Ligaerhalt zu schaffen. Aber abschreiben darf man den FC Wil auf keinen Fall, man hat auch noch gegen Xamax und Aarau, die Direktkonkurrenz anzutreten, kann sich der FC Wil doch noch retten?
|

|

|
Bergholz, 2100 Zuschauer, SR: Seula, Wil: Lpoar; Rizzo, Montandon, Winkler, Schönenberger (73. Savic); Nushi, Renggli, Fabinho (80. Zverotic), Callà; Mordeku, Rogerio. Servette: Roth; Bratic, Aziawonou, Jaquet, Sarni; Mesbah, Diogo, Obradovic, Zambrella (74. Lombardo); Kader, Thurre (84. Comisetti). Tore: 31. Mesbah 0:1, 90. Kader 0:2.Verwarnungen: 13. Obradovic, 33. Nushi, 51. Mesbah, 64. Zambrella, 86. Comisetti, 90. Winkler.
|
|
|