Shozindo ist die gewaltfreie Kampfkunst, welche dem physischen und psychischen Gleichgewicht f�rderlich ist. In Bronschhofen bietet die Shozindo Trainerin Manon M�tteli Kindern von neun bis zw�lf Jahren einen vierteiligen Schnupperkurs zum Kennenlernen der Shozindo
Kampfkunst. Wenn die Technik zwar auf Karate, Judo und Aikido basiert, steht bei Shozindo die gewaltfreie Technik im Vordergrund. Den Kindern soll Shozindo die bewusste Kontrolle �ber das eigene Selbstvertrauen, die Konzentrationsf�higkeit und Selbstbeherrschung aufzeigen. Organisator ist der Frauen- und M�ttertreff.
Die Shozindo-Trainerin Manon M�tteli aus Bronschhofen bezeichnete im Gespr�ch das Shozindo-Training als einen Weg der k�rperlichen und geistigen Entwicklung. Die
Shozindo-Gymnastik sei ausgezeichnet geeignet zur Verbesserung von K�rperhaltung und Atmung. Auf die Kinder bezogen resultiere daraus ein st�rkeres und selbstsicheres Agieren, �usserte sich die Manon M�tteli im Gespr�ch. Der Schnupperkurs k�nne aber lediglich die M�glichkeiten aufzeigen. Die Anmeldung ist an Ursula Bernet vom M�tter- und Frauentreff zu richten unter
Tel. 071 911 45 72.
Aus Karate entstanden
Shozindo unterscheidet sich von den japanischen Kampfkunstarten darin,
dass das Training gewaltfrei stattfindet. Es gibt keine Wettk�mpfe. Das Training ist vielmehr ein �ben mit einem Partner, wo jede ausgef�hrte Aktion eine bewusste Kontrolle darstelle. �ber die Bewegungen und die entstehende Beziehung zum Partner wird ein hoher Grad an Selbstbeherrschung erreicht. Shozindo beg�nstigt die Entwicklung der psychomotorischen F�higkeiten wie beispielsweise das Wahrnehmungsverm�gen, die Koordination der Bewegungen und das Gleichgewicht. Der technische Teil von
Shozindo stammt aus Karate-Do (leere Hand), Judo (Der sanfte Weg) und Aikido (K�rper und Geist in �bereinstimmung). Der Grundgedanke des Ausweichens und Nachgebens dieser Kampfkunst bewirkt eine erh�hte Selbstkontrolle.
Der Begr�nder von Shozindo heisst Jacque Lesne. Er stammt urspr�nglich aus Frankreich, besitzt unterdessen aber den Schweizerpass und betreibt in Lausanne mit weiteren Trainern ein Shozindozentrum. Zwar bereits 63-j�hrig, ist er noch immer zust�ndig f�r die
Shozindo-Pr�fungen der h�chsten Stufe. Shozindo unterscheidet wie Karate die verschiedenen Ausbildungsstufen bis zum �Schwarzer Gurt�. Manon M�tteli aus Bronschhofen besucht regelm�ssig Kurse bei Lesne, um die Schulung optimal weitergeben zu k�nnen. Sie selber ist seit 1993 aktiv in dieser Kampfkunst und leitet das Sportzentrum TAISO-FIT in Wallenwil bei Eschlikon.
Der Schnupperkurs als Einstieg
Manon M�tteli wohnt erst seit einem Jahr in Bronschhofen. Sie zeigte sich im Gespr�ch
erfreut �ber die Anfrage des M�tter- und Frauentreffs. Der vierteilige Kurs, er beginnt bereits am 3. Februar, dient nach M�tteli dazu, den Kindern die M�glichkeiten der Sportart aufzuzeigen. In der Ausschreibung weist Manon M�tteli darauf hin, dass der Einstieg zuerst der korrekten K�rperhaltung und dem optimalen Gebrauch der Atmung gelte. Der Unterricht sei von Disziplin gepr�gt, wo Respekt und Zur�ckhaltung gegen�ber dem andern im Vordergrund stehe.
Die Kinder sollen lernen, wie
man zu mehr Selbstvertrauen, Konzentration und k�rperlicher Leistung gelange. Wenn zwar auch bei Shozindo von Kampf gesprochen werde, gehe es hier mehr um den Kampf des Ausweichens, den Partner in seinem Angriff ins Leere laufen zu lassen, um dann mit Kontertechnik zu reagieren.
Die Shozindo Trainerin Manon M�tteli wird am Schluss des Schnupperkurses mit Fortgeschrittenen Sch�lern aufzeigen, wie das geschulte Training einmal aussehen wird.
Turniere, ein Fernziel
Manon M�tteli,
Jahrgang 62, hat vor sieben Jahren die Shozindo Aktivit�t sozusagen von ihrem Gatten �bernommen. Sie f�hlte sich, wenn auch als Sp�tberufene, mit der Sportart schnell leidenschaftlich verbunden. Ihre Ausbildung hat sie bereits bis zur Gurtfarbe schwarz hinter sich und betreibt regelm�ssige Training mit Kindern und Erwachsenen. Sie arbeitet im �TAISO-FIT� in Wallenwil, wo pro Woche zw�lf Training organisiert sind. Dort �bt sie regelm�ssig mit rund 80 Kindern und etwa 20 Erwachsenen. Zu Hause
hat Manon M�tteli eher weniger Zeit f�r ein Training. Es k�nne aber durchaus sein, dass sie im Sommer einmal im Garten beim �ben anzutreffen sei, informierte die Shozindo-Trainierin abschliessend.
In der weiteren Zukunft des Shozindo-Sportes sieht M�tteli durchaus auch Turniere im Kommen. Sie stelle mehr und mehr fest, dass insbesondere die Jugendlichen wiederkehrend wissen wollten, wo sie in ihrem Training stehen. Bei Turnieren k�nne dieses Messen stattfinden, ohne dabei den Kampf in
den Vordergrund stellen zu wollen.