Das Begegnungsfest in Bronschhofen �bertraf alle ErwartungenDie Initiativgruppe �Miteinander Leben� lud am Samstagabend zum
zweiten Mal nach drei Jahren zu einem gleichnamigen Fest in den Bronschhofer Ebnetsaal ein. Es wurde ein Fest der Gemeinschaft, der freundschaftlichen Verbundenheit unterschiedlichster Nationalit�ten.
�ber ein Jahr lang arbeiteten viele Menschen aus Bronschhofen und der ganzen Region auf das grosse Ereignis hin. Und die M�hen hatten sich gelohnt. Denn das, was Hunderte von G�sten am
Samstagabend im Ebnetsaal zu sehen, zu h�ren und zu schmecken bekamen, d�rfte die Erwartungen der meisten deutlich �bertroffen haben.
Umfassendes Angebot
Tats�chlich hatte die Initiativgruppe
unter der Leitung von Christa Gr�miger einen ebenso festlichen wie w�rdigen Rahmen geschaffen, der bestens zum unausgesprochenen Motto des Anlasses � �wo aus Fremden Freunde werden� � passte. Rund 20
Nationen beteiligten sich mit Essens- und Getr�nkest�nden am geselligen Fest. Und eine grosse Anzahl verschiedenster Folkloregruppen bereicherten das Abendprogramm.
Wer wollte konnte sich an Spezialit�ten
aus allen Herren L�ndern satt essen und voll trinken. Kuchen aus Deutschland, Chili con carne aus Mexiko, starker, t�rkischer Kaffee, Gulasch aus �sterreich, Knusperbrot aus Thailand, Karpfen aus Serbien
oder Chirashi-Sushi aus Japan bildeten � nebst der knusprig gebratenen R�sti aus helvetischen Landen � nur einen kleinen Teil des umfassendes Angebots.
Ungezwungene Kontaktpflege
Doch
nicht nur das Essen lockte viele Leute an, sondern vor allem die M�glichkeit zur ungezwungenen Kontaktpflege. Da tratschten junge Albanerinnen mit Japanerinnen, dort tauschten Franzosen nette Worte mit
Thail�nderinnen aus. Konsequent gute Laune herrschte am Latino-Stand und als drei h�bsche Kubanerinnen auf der B�hne zum t�nzerischen Augenschmaus einluden, waren nicht nur die m�nnlichen Blicke fix nach
vorne gerichtet.
Auch Fitnesslehrerin Susanne sah gebannt nach vorne. Genau so wie Mirko aus Serbien, Nikola aus Italien, Letizia aus Mexiko, Miyuki aus Japan oder Benni aus der Schweiz.
G�nstig, gut und gemeinsam
Da zwischen den St�nden viel Platz gelassen wurde, konnte, wer wollte, sch�n zwischen den Angeboten hin- und herflanieren. Obwohl die Tische und B�nke schon
fr�h besetzt waren, trafen immer mehr Leute ein, um gemeinsam zu feiern. Und dies noch zu sagenhaft g�nstigen Preisen. Denn ein Hauptgericht kostete gerade einmal f�nf, ein Dessert einen Franken. �So k�nnen
viele Leute vielleicht zwei oder gar drei Sachen versuchen�, lachte Valerie vom Crepe-Stand.
Unterdessen singt ein Senor mit Sombrero auf der B�hne �La Bamba� und ein Hauch von
�Gipsy Kings� weht durchs Gem�uer. Derweil lehrt die elfj�hrige, ganz in einen Kimono gekleidete Mina allen Neugierigen die japanische Papierfaltkunst �Origami� und ein paar Schritte weiter wirbt der Verein
�Miteinander Leben� f�r die eigenen Deutsch- und Computerkurse f�r fremdsprachige Frauen, w�hrend eine fesche �sterreicherin an die Passanten Vanillekipferl verteilt. Es war tats�chlich ein Fest des F�r- und
Miteinanders. Eben so, wie man sich eigentlich auch stets den Alltag w�nschte.