Der Inauguration der Fasnachtsgesellschaft Wil folgte am Freitag der erste �StaTTball�, der neu gestaltete Auftakt der Wiler Fasnacht kam beim
Publikum gut an.Wil wird von einem neuen Monarchenpaar regiert, die Fasnachtsgesellschaft Wil (FGW) stellte an ihrem erstmaligen fasn�chtlichen �StaTTball� das neue Prinzenpaar vor,
Prinzessin Brigitte I und Prinz Guido I sind die Gl�cklichen. An der neu wieder intern abgehaltenen Inauguration wurden nicht weniger als neun Bef�rderungen vorgenommen, die FGW setzt sich total aus 76
Mitgliedern zusammen. Die grossen Highlights der Wiler Fasnacht stehen erst noch bevor.
Wieder ganz im kleinen Kreise startete die FGW am Freitagabend mit der Inauguration, wo die neuen
Mitglieder aufgenommen und die amtierenden zu �h�heren Weihen� bef�rdert wurden. Mit Pr�sident Peter Ruckstuhl amtet auch ein verl�sslicher Vorsitzender, jedenfalls konnte er wieder alle Chargen besetzen.
Mit der erstmaligen Organisation des �StaTTball�s� konnten die Verantwortlichen auch eine Steigerung beim Programm erreichen, die erste Auflage darf sich sehen lassen.
Gespannt auf das neue Prinzenpaar
Drei Jahre haben die Eberle�s, Elisabeth I und Jeanpierre I f�r die FGW die �hohe� Amtsw�rde im Adeligentitel getragen. Sie haben die fasn�chtliche Freude nebst
zahlreichen FGW-Anl�ssen auch in Spit�ler und Heime getragen. Jeanpierre bleibt �brigens der FGW erhalten, er wird ab kommenden Jahr den Schuldenmeister Eugen Vetter tatkr�ftig unterst�tzen. Gespannt war die
Atmosph�re schon bei der Inauguration, wie sich das neue Prinzenpaar wohl geben werde. Die beiden Kohlers, Brigitte und Guido haben sich nach reiflicher �berlegung, wie sie sich ausdr�ckten, f�r das hohe Amt
entschieden. Ihr erster Auftritt im Wiler Stadtsaal war von viel Applaus begleitet, die Fanfaren f�hrten den FGW-Tross beim Einzug in den Stadtsaal an.
An der vorausgehenden Inauguration konnte
FGW-Pr�sident Peter Ruckstuhl auch mehrere Bef�rderungen und die Aufnahme neuer Mitglieder vornehmen. Den ersten Schritt in die FGW als �Mitarbeiter der FGW� machten Mani Burgener, Adrian Krauer und Sascha
Wehrli. Definitive Aufnahme in die Fanfarengruppe erhielt Pascal Kuster. Von Mitarbeitern zu Fasn�chtlern erk�rt, der Unterschied zeigt sich auch beim roten Veston mit aufgesetzten Orden, wurden Peter
Furrer, Remo Schiess, Daniel Stadler, Paul Stadler und Renato Taddeo. Keine �nderung gab es beim Neunerrat, wo Peter Ruckstuhl den Vorsitz einnimmt mit Daniel Hengartner als Vize.
�StaTTball� kann noch zulegen
Mit der Umstellung im Programm, der Inauguration einen fasn�chtlichen �StaTTball� folgen zu lassen, konnte der Wiler Fasnachtsauftakt deutlich gesteigert werden. Die FGW
hatte eigens f�r diesen Abend nicht nur beste Tanzmusik organisiert, sondern auch f�r ein ansprechendes Programm gesorgt. Inbesondere mit der Beteiligung der Familien-Clique kam Bewegung ins Programm, daf�r
sorgte auch der Moderator �Prinz Pius in Rente� auf eindr�ckliche Art.
F�r einen besonderen H�hepunkt sorgte einmal mehr Stadtpr�sident Bruno G�hwiler mit seiner �beraus humorvoll gepr�gten B�tte. Als
Wiler T�fel verkleidet hatt er f�r die FGW nur lobende Worte �brig, sie seien sozusagen der Garant f�r ein fasn�chtliches Wil. Auf die Schippe nahm G�hwiler insbesondere den Kirchenpr�sident Josef F�ssler,
dieser sei neulich nicht mehr nur f�r die Katholiken zust�ndig. Neben der Regentschaft in der Klinik sei er neu auch f�r die Integration zust�ndig, da habe er sich vielleicht gar zu viel ins Zeug gelegt. Es
gehe die Runde um, dass F�ssler mit dem Iman einen Vertrag abgeschlossen habe, und demn�chst zum Islam konvertieren werde. Im Gespr�ch sei auch der Wiler Aussichtsturm, welcher zum ersten Minarett
umgestaltet werde. Die Fortsetzung im Programm machte die Showgruppe vom Liho mit zwei attraktiven Pr�sentationen, musikalisch setzten die drei Musiker von Popalpin die H�hepunkte. Jedenfalls war die
Tanzb�hne wiederkehrend ganz fasn�chtlich belegt, die Er�ffnung besorgte nat�rlich das Prinzenpaar.
Der G�mpelimittwoch kommt bestimmt
Das n�chste Highlight der Wiler Fasnacht steht schon mitte
Woche bevor, wenn im Hof die Wiler T�fel sich zusammenraufen. Der Sturm in die Stadt ist auf 19 Uhr angesagt, wo auch der Herold Erich Grob seine Bulle wieder zum besten geben wird, eine Ehre f�r jeden oder
jede, welche darin vorkommt. Voraus geht es noch der Stadtregierung an den Kragen, wenn die T�fel das Rathaus st�rmen, der Polit-Kenner Prinz Guido I d�rfte seine grosse Stunde gekommen sehen.