Der Hofnarr 2003 heisst Dr. Walter Engelhard, er l�st Regierungsr�tin Karin Keller-Sutter ab, welche mit einer spritzigen B�tten-Rede die
fastn�chtliche Gala im Wiler Stadtsaal bereicherteDer Wiler Fastnachtsgesellschaft (FGW) gelang an ihrem Hofnarrenball im Stadtsaal Wil einmal mehr ein grossartiger H�hepunkt. Stihl-Chef
Walter Engelhard wurde mit viel Applaus zum Hofnarren 2003 erkoren. �Das hohe Gericht�, die B�tten-Rede von Hofnarr Karin Keller-Sutter, sorgte mit ihren �Laienrichtern� G�hwiler und Eugster f�r
n�rrische Hochstimmung im Saal.
Ballstimmung der besseren Sorte machte sich breit, mit den zahlreichen H�hepunkten des FGW-Hofnarrenballs 2003. Mit Fanfarenkl�ngen und dem Einzug der FGW mit
ihrem Hofnarren, dem Herold und Prinzenpaar, wurde die stimmungsgeladene Gala er�ffnet. Ein vollbesetzter Stadtsaal machte deutlich, dass der Hofnarrenball der FGW an Fans zugelegt hat. Es war eine
Augenweide der besonderen Art, die Auftritte der zahlreichen kost�mierten Fastn�chtler aus Stadt und Region zu beobachten. Das Rahmenprogramm mit den Musikern von �Friends� mit ihrer S�ngerin Bernadette aus
Wil und dem Cabaret-Duo Sutter und Pf�ndler sorgte f�r unterhaltsame Einlagen. Ganz auf Gala abgestimmt zeigte sich auch das hervorragende Ball-Menu aus dem Party Haus von Middo mit Karl und Irma B�rge.
Beim Hofnarr geht�s auf die politische Tour
Es war Dani Hengartner vom Neunerrat, welcher den Galaabend er�ffnete und gleich den ersten Blumenstrauss �berreichte. Es war Monika Buck, welche f�r ihr
Kunstwerk, die Sonderplakette f�r die FGW, mit Blumen und viel Applaus geehrt wurde. Gleich anschliessend folgte nochmals Herold Erich Grob bissigen Spr�chen aller Art, wobei er auch die �Seinen� aus der FGW
gleichwertig unter die Lupe nahm.
Es war eine Polit-B�tten-Rede der besonderen Art, welche der amtierende Hofnarr, Regierungsr�tin Karin Keller-Sutter, zusammen mit ihren �Laien-Richtern� Bruno G�hwiler
und Armin Eugster zum besten gab. Armin setzte den Limit bez�glich Inhalt gleich zu Beginn. Alles sei scheint�s erlaubt, nur Speuzen d�rfe man nicht, den vermeintlichen Bundesgerichts-Richter anvisierend.
Dass auch die vermeintliche Gr�naustrasse wieder herhalten musste, war von alleine klar. Von mehr Platz f�r den �V bis zum Fahrverbot im Zentrum, liess G�hwiler die Vorschl�ge der Verkehr(t)planer verlauten.
Jetzt wissen wir auch, warum die SVPler leer stimmen mussten bei der Bunderatswahl, Micheline Calmy-Rey k�nne halt nicht jeder schreiben.
�Das Parlament ist zum G�hnen�
Der Hofnarr, obwohl eine
Regierungsr�tin, nahm bei ihrem n�rrischen Auftritt kein Blatt vor den Mund. Sie sorgt sich auf keinen Fall bez�glich dem neuen Wahlmodus f�r den Regierungsrat, mit den Proporzideen der SVP. Wenn es Abwahlen
geben sollte, seien wohl zuerst die Alten dran, Sch�nenberger und St�ckling, beide 60 plus. Einen Warnschuss liess sie dennoch an die SVP los, dass nicht Proporz-Marionetten, sondern eben K�nner in der
Regierung gefragt seien.
F�r die Wiler Parlamentarier hat der Hofnarr auch nicht viel �brig, es sei wirklich zum G�hnen, wie die hier in Wil alles l�hmen. Von tr�ben Tassen sprach sie gar, weil sie die
Privatisierung der TBW nicht kapieren wollen. In Form komme offenbar nur der Stapi, wenn er aus 7 gleich 5 mache. Er strebe offenbar auf an, sich als Einzigen zu kr�nen und es gehe ganz gut auch ohne
Parlament. Zum Schluss musste auch noch der FC Wil herhalten, wo die A-Klasse gesponsert sei by U-B-S.
�Als Hofnarr muesch Spitze sii�
Das die Person des Wiler Hofnarren Spitze sein muss, ist
nicht nur in den Bisherigen best�tigt. Dies setzte Albin B�hi auch f�r den Hofnarren 2003 voraus. In seiner Laudatio machte es Albin recht spannend mit dem neuen Namen, er pr�sentierte die Bisherigen
vielfach in ihren Qualit�ten, ohne auch nur einen Hauch offen zu lassen, woher der Neue wohl kommen k�nnte.
In seinen humorvollen Versen kam er dem Neuen immer n�her, den er als z�h und sehr fleissig
umschrieb. Es gebe Einen, der sei in Wil zu Hause und komme doch von fernen Orten. Er f�hre den Bogen als zweite Geige, im Stadtorchester und auch zu Hause. Er k�nne 400 Menschen f�hren und sei bei Stihl
klar die Nummer 1. Der Name konnte nun fallen mit Walter Engelhard, dem neuen Hofnarr 2003. Der Neuerkorene setzte gleich den ersten Akzent mit einer Narrengeschichte ganz auf schw�bische Art. Den Applaus
des Publikums durfte er sicher sein.
Den Abschluss des Ballabends, vor der Er�ffnung der Ball-Tanzb�hne, machte die Wiler Familien-Clique mit dem Auftritt von rund 50 kleinen Indianern auf der
Stadtsaalb�hne. Die Hochstimmung blieb bis zum Schluss-Lied, dem Wiler Fastnachtslied mit �Wenn d�Fastnacht spuckt i Chopf und Bei, den hebed n�t me eim dihei�.