29. Lenggenwiler Fasnachtsumzug         

 

 

Urchig und i�gschellet, die Ischeller vom Neckertal.

 

Nicht zu verkennen, die Thurv�gel vom Sonnental.

 

�Hinter den sieben Geleisen� Werbeblock vom Theater Lenggenwil.

 

Die Uzepatscher in Aktion.

 

Basil Jung, Chef der Lenggenwiler Fasnacht hat alles im Griff.

 

Die Murglaatsch� von Sirnach.

 

SF DRS Meteo vom Seilclub Waldkirch.

 

Konfetti, soweit das Auge sieht.

 

Die F�hngugger von Br�lisau.

 

Der kleinste Ischeller vom Grosstal N�fels.

 

Die Wiler Semphoniker auf Touren.

 

Die Murgratzen Frauenfeld.

 

Der Zuzwiler Wagen: �Gebremst und eingeschr�nkt�.

 

Die Guggenkinder aus Sch�nengrund.

 

Ernst Inauen, Bilder nj

 

Neue Gr�ser gehen fremd von der IG Lenggenwil. (links). Rechts: Die Fasnachtsgesellschaft Lenggenwil hatte allen Grund zur Freude, der Auftritt hatte trotz feuchtem Wetter eine gute Qualit�t.

 

Links: Wickie auf dem Boot - klein aber oho von der Jungwacht Lenggenwil. Rechts: Die Bronschhofer Schn�ggegugger.

Wickie und die starken M�nner eroberten Lenggenwil
Am grossartigen 29. Fasnachtsumzug beteiligten sich rund 2000 Mitwirkende. Trotz regnerischem Wetter liessen sich etwa 10'000 Zuschauer von den fantasievollen Sujets und den farbenpr�chtigen Auftritten der Guggenmusiken begeistern.

Die Hochburg der Ostschweizer Fasnacht war vom Freitag- bis Sonntagabend Treffpunkt f�r Tausende festfreudiger N�rrinnen und Narren. Der attraktive Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag schloss sich w�rdig seinen Vorg�ngern an und war der H�hepunkt der n�rrischen Tage.

P�nktlich um 14.03 Uhr k�ndigten drei laute B�llersch�sse den Start des 29. Lenggenwiler Fasnachtsumzugs an. Wenngleich das Wetter f�r einmal nicht den W�nschen der Organisatoren entsprach, war der Zuschaueraufmarsch �berraschend gross. Auch die sporadischen Regeng�sse taten der Fasnachtsfreude kaum Abbruch. In dichten Reihen verfolgten am Strassenrand die Besuchermassen das farbenpr�chtige, fr�hliche Spektakel. Bevorzugt waren die einheimischen Bewohner an der Hauptstrasse. Sie konnten das eindrucksvolle Geschehen von  ihren Balkonen oder aus den Wohnzimmern bewundern und waren erst noch vor dem Regen gesch�tzt.

Spektakel
Traditionsgem�ss f�hrte eine Einschellergruppe den Umzug an, gefolgt vom Jufale-Wagen des Lenggenwiler Fasnachtskomitees. F�r das Motto �Wikie und die starken M�nner� wendeten einige Gruppen der Jungwacht Lenggenwil, welche 1978 die Fasnachtsanl�sse ins Leben rief und auch heute noch die Fasnachtsanl�sse tr�gt, zahlreiche Arbeitsstunden auf. Ihre fantasievoll gestalteten Sujetwagen fanden denn auch anerkennende Beachtung.

Mehrheitlich aber w�hlten die �brigen Beteiligten andere, aktuelle Themen. Dabei ergaben sich bei einheimischen Gruppen einige Motive aus der lokalen Politik, welche aufs Korn genommen wurden. So gaben beispielsweise der neue Auftritt der Gemeinde Niederhelfenschwil oder die Strassengestaltung Anlass f�r h�hnische Sujets. In fasn�chtlich �berzeichneten Flugbl�ttern teilten die Initianten ihren Unmut und beissende Kritik mit. Die Jubla begab sich gar auf internationales Parkett und nahm ihrerseits den G8-Gipfel aufs Korn. Fasnachtskomitees aus der Region benutzten den Anlass f�r Eigenwerbung. Dies gelang auch der Sektion Theater Lenggenwil bestens, indem sie mit einem attraktiven Dampfzug auf die kommende Theatersaison mit dem St�ck �Hinter den sieben Gleisen� warb.

Konfettischlacht
Zahlreiche Hexengruppen sorgten auch diesmal f�r ausgelassenen Betrieb und Stimmung. Immer wieder mussten M�dchen und Frauen dran glauben. Sie wurden erbarmungslos gepackt und ins Konfettibad getaucht. Ebenso fanden die zielsicheren Sch�tzen an den Konfettikanonen ihre Opfer. Da hatten die Reinigungsequipen, welche sofort nach dem Umzug mit ihrer Aufr�umarbeit begannen, keine leichte Aufgabe, die Konfetti- und Abfallmassen auf den nassen Strassen und Pl�tzen zu entfernen..

Insgesamt beteiligten sich 61 Gruppierungen, davon nicht weniger als 22 Guggenmusikformationen. Mit ihren farbenfrohen Kost�men und kakophonischen Kl�ngen gaben sie dem fasn�chtlichen Grossanlass den besonderen Rahmen. Knapp zwei Stunden lang kamen die Zuschauer in den Genuss von attraktiven Bildern und �berm�tigem Treiben auf der Dorfstrasse. In den Lokalit�ten des Mehrzweckgeb�udes konnten festfreudige Besuchende und die Beteiligten anschliessend beim Guggentreffen und n�rrischem Ausklang das Fasnachtstreiben fortsetzen.

Guggenplausch und Lenggiball
Bereits am Freitagabend er�ffnete der Guggen-Wettplausch die Fasnacht Lenngenwil. Zw�lf Ostschweizer Formationen massen sich im Wettbewerb, bei dem Auftreten, Kost�mierung, Originalit�t, Sound, Harmonie, Stimmung und Publikumserfolg z�hlten. Die Henauer Gugger wurden von den prominenten Jurymitgliedern Esther Vollmeier, Susanne Huber, Remo Bernhardsgr�tterund Ramon Grang� als Sieger erkoren. Das Niveau der Darbietungen sei in den letzten Jahren enorm gestiegen, stellte Remo Bernhardsgr�tter fest. Die Spitzenformationen w�rden heute das ganze Jahr trainieren und verf�gten �ber exzellente Musiker.

Die R�umlichkeiten des Mehrzweckgeb�udes f�llten sich auch am Samstagabend beim beliebten Lenggiball. Im Ballsaal sorgte die Party-Band �Indigo� f�r mitreissende Musik und heisse Stimmung. F�nf Guggenmusigen heizten von Zeit zu Zeit die Stimmung zus�tzlich an. Das Duo �Canios� unterhielt in der Altherrenstube, wo bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.
 

 

Globbi mit der Familienclique Oberuzwil. Rechts die Wickinger der Jungwacht Lenggenwil im Kampf.

 

Der G-8-Gipfel mit der Jubla Niederhelfenschwil-Zuckenriet. Rechts grimmige Hexen gabs in Scharen zu sehen.

 

Die Wiler T�felsgilde dem Prinzenwagen voraus. Das frisch erkorene Wiler Prinzenpaar Brigitte und Guido I.

 

Der Bucherclub hat etwas gegen Strasseninseln. Rechts: Die Gugger der Zuzwiler Spr�tzchante.

 

Den Beiden kann man keinen Korb geben. Rechts die Sirnacher Muschelfee.

 

Von der Holzmaskenzunft Arbon. Mitte: Hawai-Stimmung hats gebraucht, die JUBLA Moulen. Rechts: Auch unter den Besuchern gabs farbenfrohe Gesichter.

 

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