Das Schulschluss-Theater der dritten Sekundarklassen wird sich ab mitte Juni als eine Super-Show pr�sentieren, Sponsoren und Spendengelder sorgen
zus�tzlich f�r eine hochstehende Auff�hrung Der Schulschluss am Kathi Wil startet am 15. Juni mit einem grossartigen Musical, welches eine Eigenkreation der Lehrerschaft mit Marina Giarraputo und
Peter Dudli in Zusammenarbeit mit den Sch�lerinnen darstellt. Das Thema �Kaufhaus� ist gespickt durch aktionsreiche Szenen, wie auch musikalischen Einlagen. 60 Sch�lerinnen, darunter 10
Hauptdarstellerinnen, zeigen allesamt eine gelungene Vorstellung ihres K�nnens.
Beim Kathi Wil findet anl�sslich der diesj�hrigen Schulabschlussfeier eine weitere Steigerung statt. Die allgemein
ergeizigen Projekte an den Wiler Schulen f�r die Schlussfeiern liessen das Kathi neue Wege suchen, sich in der Stadt vorteilhaft zu pr�sentieren. Das St�ck �Kaufhaus� wird n�mlich mit 15 000 Franken
gesponsert, weitere 15 000 Franken werden aus Spendengeldern f�r die Einrichtungen, Kost�me und das Marketing in der Stadt verwendet.
Die Geschichte begann im Oktober 2000
Die Drittkl�sslerinnen
im Kathi wurden befragt, welche Form eines Schluss-Theaters sie sich w�nschten. Bis auf wenige Ausnahmen entschieden sich die M�dchen f�r ein Musical im gr�sseren Rahmen. Am 26. Oktober 2000 wurden dann eine
Autorengruppe gebildet, wo je zwei Vertreterinnen jeder Klasse und zwei Lehrkr�fte Einsitz nahmen. Seitens der Lehrerschaft nahmen Marina Giarraputo und Peter Dudli Einsitz.
Anl�sslich der
Medieninformation machten die beiden Lehrkr�fte deutlich, wie das ganze Unternehmen des Musicals eine happige Vorbereitung voraussetzte. Die eigentliche Story �Kaufhaus� sei eigentlich erst im vergangenen
April richtig gestanden. Die Sch�lerinnen h�tten mit viel Disziplin gearbeitet und praktisch alle Freizeit in das Projekt investiert. Peter Dudli informierte weiter, dass das Projekt immer extrem
demokratisch abgelaufen sei. Die M�dchen h�tten in allen Entscheidungen mitgewirkt.
Das Musical will vermarktet sein
Die grosse Arbeit seitens der Sch�lerinnen erschien den Verantwortlichen eine
breitere Werbung wert, dazu geh�rt erstmals auch Kinowerbung, um m�glichst viele Leute f�r die Vorstellungen zu gewinnen. Es war K�bi Mettler, welcher f�r die Werbung zust�ndig zeichnet und mit viel Energie
f�r die Bekanntmachung aufgewendet hat. Mettler informierte, dass der Besuch der Vorstellungen zwar gratis sei. Die Auff�hrung mache verschiedene Auslagen notwendig, welche letztlich bezahlt sein m�ssten. Es
sei ein Sponsoring gelungen mit einer Summe von 15 000 Franken, dazu k�men weiter 15 000 Franken an Spenden. Wenn die Auff�hrung aufwendig erscheine, so seien aber keinerlei Schulgelder daf�r eingesetzt
worden.
Das Musical ist ein Besuch wert. F�r einmal wurde die B�hne gewechselt. Die zauberhaft angelegte Treppenkonstruktion im Katharinensaal entpuppt sich als vorteilhafte Kulisse. Dass praktisch alle
M�dchen in irgend einer Form mitwirken spricht f�r die Verantwortlichen. Die Auff�hrung d�rfte nicht nur allen Besuchern in guter Erinnerung bleiben, sondern auch den Sch�lerinnen ein gutes Mass an
Selbstwertgef�hlen mitgeben. Das Leben fordert sie schon in wenigen Wochen, sie sollen als Frauen gleichwertig teilhaben k�nnen.