Das diesj�hrige Kathi Musical nimmt sich einem aktuellen Jugendproblem, der hohen Gewaltbereitschaft an.Das 13. Kathi Musical, die
allj�hrliche Schulschlussauff�hrung bei der Klosterschule St. Katharina, nimmt sich den Themen Jugendgewalt und unterschiedliche Kulturen an, nicht zuletzt geht es auch um die Suche der eigenen Identit�t.
Dem sensationstr�chtigen Auftritt der Jugendbanden sind auch zahlreiche Lebensweisheiten eingef�gt, welche im Schlussteil zu neuen Einsichten f�hren. Die Showeinlagen waren einmal mehr von viel
Professionalit�t gepr�gt. Die Premiere vom Donnerstag zeigte sich in allen Teilen gelungen. Der Premiere vom Donnerstag folgen bis Ende Juni noch einmal 9 Auff�hrungen.
Die Lehrerschaft selber, die
beiden Klassenlehrer Christoph Domeisen und Tanja D�rig erarbeiteten das Musical auff�hrungsreif. Unterst�tzung erhielten sie bei der Umsetzung von weiteren acht Leitungspersonen von Gesangs-Coaching mit
Monika Quinter und der Choreografie und Tanzein�bung mit Susanne Oertle, Adrian Rothe und Karin Hosch. F�r Betreuung und Licht ist J�rg Stiefel, f�r Kulisse und Bar Werner Scherrer zust�ndig. Gabi Beck,
Jeanette Bommer und Judith Schl�pfer sind f�r Werbung, Finanzen, Schminken und Kost�me zust�ndig.
Die Lebenswelten der heutigen Jugend kommen beim Musical �East side story� eindr�cklich zur Darstellung.
Die Zuschauer im Saal d�rften ob den pr�sentierten teils sehr unterschiedlichen Ansichten oftmals selber hin und her gerissen sein, was wohl als richtig gelten k�nnte.
Sich selber sein wollen
Wie junge Menschen im �bertritt ins Erwachenenalter auf biegen und brechen sich selber zu verwirklichen suchen, dies zeigt sich im St�ck �East side story� auf eindr�ckliche Weise. Aus der noch fast
kindlichen Freundschaft von Samira und Miriam verliert sich deren idyllische Zweisamkeit ob dem Einfluss von Eeast- und West-side Gang, sie gestehen sich dies auch ein. Beide haben f�r sich selber gesehen
einleuchtende Gr�nde f�r ihren gew�hlten Weg, k�nnen aber des andern Haltung kaum verstehen.
Sich stark f�hlen zu k�nnen, bringen die M�dchen in den verschiedenen Auftritten der Gruppierungen, den
East side Gang und den West side Gang, zum Ausdruck. In den unterschiedlichen Gruppierungen werden auch Unterschiede der Kulturen und Religionen thematisiert. Die grosse Krise ist bald einmal programmiert,
es kommt zum �Bandenkrieg�, wo R�cksicht kein Thema mehr ist.
Einsichten folgen
Dem Zuschauer bietet sich ein angenehmer Abschluss, indem die rivalisierenden Gruppen Einsehen zeigen, dass
Gewalt und Ablehnung nicht weiterf�hren k�nnen. Die Lebensziele, Respekt, Freude, Liebe, Achtung und Anerkennung, bed�rfen einer anderen Basis. Die R�ckkehr wird im Ablegen der Maske und der besinnlichen
Haltung eindr�cklich dargestellt.
Das Publikum zeigte sich vom positiven Abschluss denn auch begeistert und bedankt sich mit viel Applaus. Den jungen Menschen wird das Musical bleibende Erinnerungen
hinterlassen, anzustrebende Lebensweisheiten sind darin zu Hauf betont.