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Die Schauspieler Isabelle Rechsteiner und Paul Rauber vom Theater Bilitz in M�nchwilen traten auf als Elo�se und Louis und moderierten die Modeschau auf echt Barock.

 

Die Tanzgruppe von Evelyn Rigotti wurde mit ihrer Vorf�hrung der Ausstellung �Kleid er� vollkommen gerecht.

Zum Abschluss wurde der Ausdruckstanz auch noch ansprechend farbig..
 

Mode auf eigene Art.

 

Kleider machen Leute, aber es braucht die passenden Leute dazu.
 

Sch�nste Pr�sentationen kamen zur Vorstellung.
 

 

Es ist halt Mode, aber es sieht auch gut aus.
 

Dem Museums-�Direktor� Werner Warth war eine herrliche Vorstellung gelungen.
 

 

Das Entree des Museums gibt sich derzeit echt barock.

Die zahlreichen Informationen und Bildpr�sentationen im Museum sind es wert, einmal n�her zu betrachten.
 

Ganz in Farbe und echt romantisch gab sich das Gew�lbe des Hofkellers.
 

nj 23.9.02

Die Stadt Wil wechselt ihr Kleid
Der Ausstellungswechsel von Wildwechsel zur Ausstellung �Kleid er� ergibt eine Bildver�nderung f�r die Stadt, bis zum 13. Oktober ist �Barock� angesagt

Die neueste Ausstellung im Wiler Stadtmuseum informiert �ber Kleidermandat und Modediktat, es geht um einen R�ckblick in die Barockzeit. Mit der Vernissage am Samstagabend war auch gleichzeitig die Finissage der Ausstellung von �Wildwechsel� der K�nstlergruppe �Ohmart41�. Die Pr�sentation im Hofkeller ergab eine eindr�ckliche R�ck- und Ausschau.

Es war ein einmaliger Kulturabend, welcher in den Gew�lben des Hofkellers angesagt war. Eingeladen hatte Ohmart41, um noch einmal ihre Idee der Ausstellung �Wildwechsel� vorzustellen. Akzente ergaben sich mit der Er�ffnung der Ausstellung �Kleid er�, seitens der Ortsb�rger mit Werner Warth als Hauptakteur.

Wildwechsel besch�ftigte
Die Obere Bahnhofstrasse war seit den ersten Septembertagen f�r zahlreiche Spazierg�nger des �ftern Stein des Anstosses. Die verschiedenen Objekte der Ausstellung �Wildwechsel� waren nicht nur vielfach mitten im Weg, sondern auch r�tselhaft in ihrem Aufbau. Des R�tsels L�sung musste sich jeder Betrachter oftmals selber erarbeiten. Dies war denn auch genau die Idee der K�nstler, die Leute zum Nachdenken zu bringen, ja vielleicht gar zu ver�rgern. Zur Finissage im Hof war noch einmal Gelegenheit gegeben, die K�nstler und ihre Werke noch einmal vorgestellt zu bekommen. In dem Sinne hatte die Fussg�ngerzone und die Altstadt f�r ein paar Wochen ein ver�ndertes Kleid erhalten.

�Kleid er�: Der Auftakt zeigte viel Brillanz
Mit einer gl�nzenden Modeschau er�ffnete das Stadtmuseum Wil mit Werner Warth die neueste Ausstellung �Kleid er�. Der R�ckblick in die Barock-Zeit im Vergleich zu heute, sollte aufzeigen, dass die damaligen Kleidervorschriften keineswegs so weit entfernt sind wie die Vorgaben der heutigen Mode. Unter dem Motto: �Es ist halt Mode�, wird auch heute von vielen Leuten dem aktuellen Modetrend nachgelebt. Was fr�her und heute Mode ist, bekamen die Besucher der Vernissage auf eindr�ckliche Art vorgestellt. Moderiert von den beiden Rechsteiners vom Theater Bilitz aus Sirnach fand eine am�sante Modeschau statt.

Unter der Choreographie von Evelyn Rigotti pr�sentierte eine Frauengruppe einen eindr�cklichen Ausdruckstanz. Die T�nzerinnen nahmen das Kleid zum Anlass, in verschiedensten Variationen deren Wirkung zu ver�ndern. Die Videoschau und auch der musikalische Background gaben der Pr�sentation sehr viel Professionalit�t und einen modernen Anstrich.

Stadtr�tin Barbara Gysi sinnierte in ihren Worten, was die beiden Ausstellungen �Wildwechsel� und �Kleid er� gemeinsam haben k�nnten, wenn man die beiden am gleichen Abend behandeln will. Sie habe schnell festgestellt, dass beide f�r die Stadt einen Kleiderwechsel darstellen. �Wildwechsel� habe das Stadtbild ver�ndert und die Ausstellung �Kleid er� dr�nge der Stadt nochmals ein Bild fr�herer Zeiten auf. Die Skulpturen am Eingang irritierten, beim n�heren Hinsehen habe sie sich dar�ber freuen k�nnen.

Barock ist angesagt
Schon die Ausstellung pr�gt der Stadt ein neues Bild auf, indem die Stadtr�te in Barock-Kleider geh�llt, einen neuen Auftritt ergeben. Bereits am Dienstag ist im Cinewil eine erste Veranstaltung dazu angesagt mit �Dangerous Liaisons�, gefolgt vom Barockkonzert in der Tonhalle Wil am Mittwoch 2. Oktober. Am 3. Oktober findet im Freisch�tz der Barockabend statt, mit einer Reservation sind sie dabei. Am Mittowch 9. Oktober folgt abschliessend ein Vortrag mit dem Thema: �Mandat 1683� im Hof zu Wil. Dabei geht es um die Beantwortung der Frage �Was ist ein Mandat, was steh im Mandat 1683�. Die Ergr�ndung der historischen und sozialen Hintergr�nde ist weiteres Thema des Abends.

Geschichtliches muss nicht langweilig sein
Die Art der Pr�sentation der Wiler Vergangenheit im Stadtmuseum Wil verzeichnet wie seitens der Verantwortlichen angek�ndigt, einen deutlichen Wandel. Die Verwendung moderner Techniken f�r die Pr�sentation der Wiler Geschichte wirkt einiges unterhaltsamer und vermag die Menschen von heute eher anzuziehen.

Das Befassen mit seiner Geschichte ist unbestritten f�r jede Generation wichtig, wenn nicht die gleichen Fehler noch einmal geschehen sollen. Der Weg, die Leute f�r die Geschichte ansprechbar zu machen, ist aber nicht einfacher geworden. Es braucht viel Ideenreichtum dazu, wenn man dennoch der Geschichte ihr damaliges Gesicht lassen will.

 

 

 

Die heutige Mode l�sst viele M�glichkeiten offen.
 

 

Man stelle sich vor, die Kleidervorschriften herrschten heute noch.
 

 

�Und sie trugen seltsame Kleider...�, die Stadtr�te einmal anders.
 

 

Die Modeschau zeigte sich von grosser Vielfalt.
 

 

 

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