100 Jahre
feierte Ober�ren seine Billwilerbr�cke, Information und Unterhaltung war angesagtMit einem Dreitagefest feierte Oberb�ren das 100-Jahr-Jubil�um der Billwilerbr�cke. Das �Billwiler
Bruggespiel� von Josef Wolf war einer der H�hepunkte, gespielt von Dorfvereinen.
Verschiedene Aktivit�ten boten allen Bev�lkerungsschichten von Kleinkind bis zu den Erwachsenen eine F�lle
von interessanten Informations- und unterhaltsamen Vergn�gungsm�glichkeiten. �ber die Geschichte der 100-j�hrigen Billwilerbr�cke informierten die historische Ausstellung auf der Br�cke und das gelungene
Br�ckenspiel Das farbige Spiel wurde am Samstagabend im Unterhaltungsprogramm und am Sonntagmittag im Festzelt aufgef�hrt und vom begeisterten Publikum mit grossem Applaus bedacht. Bereits am Freitag
genossen die Kinder kostenlos ein Konzert von Andrew Bond.
Auch am Samstag und Sonntag fanden sie gen�gend Vergn�gungs- m�glichkeiten im Spielschloss, in der Tierausstellung oder im
Pferdeparadies Sonnenburg. Verschiedene Vereine und Gewerbebetriebe pr�sentierten sich an der Marktgasse, die zum Festplatz f�hrte. Die JUKO Oberb�ren richtete unter der Br�cke einen F�hrbetrieb ein, wo sich
Jung und Alt �ber die Thur bef�rdern lassen konnten. Ein oekumenischer Festgottesdienst im Festzelt und ein Sponsorenlauf zu Gunsten einer Skateranlage f�r die Jugendlichen waren die H�hepunkte des Sonntags
Der F�hrmann erz�hlt
Das Unterhaltungsprogramm am Samstagabend begann mit der Urauff�hrung des �Billwiler Bruggespiel�. Gemeindepr�sident Andrea Taverna stellte in seiner
Dankesansprache am Schluss der Auff�hrung den Autor Josef Wolf vor, der in kurzer Zeit aus den geschichtlichen Fakten von Markus Kaiser ein kurzes, aber sehr gelungenes Werk schuf. Der ehemalige
Sekundarlehrer schrieb bereits 1988 zum 1250-j�hrigen Bestehen der Glattburg ein historisches Theater. In kurzen Szenen traten kost�mierte Gruppen aus einigen Dorfvereinen als Akteure auf die B�hne.
Alois Jung blickte als erz�hlender F�hrmann auf die Geschichte des Thur�bergangs zur�ck. Er verband damit die einzelnen Bilder des Spiels. Schon in fr�heren Jahrhunderten sei der Weg von
Oberb�ren �ber Billwil nach Niederhelfenschwil rege begangen worden. Fromme Pilger ben�tzten eine Furt, um in der Kirche der Nachbargemeinde den Hl. Rupertus zu verehren. Dann folgte die Zeit des F�hrmanns,
der sogar ein eigenes H�uschen an der Thur bekam.
Br�cke statt Steg
Ein sp�ter erbauter Drahtseilsteg gen�gte den Sicherheitsanspr�chen sehr bald nicht mehr. So regte Pfarrer
Helfenberger aus Lenggenwil an, dass die Kirchg�nger der Weiler und Bauernh�fe hinter der Thur in Lenggenwil oder Niederhelfenschwil ihrer Sonntagspflicht nachkommen sollten. Das wiederum passte den
Oberb�rern nicht, die um Pfr�nden und Steuern bangten. Der ber�hmte Br�ckenbau-Ingenieur Robert Maillart empfahl sich f�r die Planung einer stabilen Betonbr�cke. W�hrend sich der damalige Gemeindeammann eher
ablehnend verhielt dr�ngten Billwiler Bauern vehement zu einer L�sung.
Das Volk stimmte dem Projekt denn auch zu. In nur neun Monaten erstellten fleissige italienische Gastarbeiter das elegante
Bauwerk. In der Br�ckenspielszene dr�ckten die Bauleute ihre Fr�hlichkeit durch ein Lied aus. Auch in verschiedenen andern Szenen waren passende Ges�nge des M�nnerchors und des Damenchors Conbrio integriert.
Die volkst�mliche musikalische Begleitung �bernahm die Formation Neudorfmusig.
Modeschau
Es fehlte auch ein farbenpr�chtiges Hochzeitsfest auf der Br�cke nicht, wo getanzt und gesungen
wurde. Mit der Feststellung �das ganze Leben ist ein Br�ckenbau, ein Verbinden und Zusammenhalten� und dem �Oberb�rerlied� des Gesamtchors ging die sympathische Geschichte zu Ende. Nach einigen musikalischen
Kostproben der Tiroler Stimmungsband �Inntaler Alpengaudi� begeisterte die Aerobic-Gruppe des STV Oberb�ren mit einer rassigen Tanzdarbietung.
Ein humorvolles Gastspiel gaben die
Vorstandsfrauen der FMG Niederhelfenschwil � Zuckenriet. Sie f�hrten dem Publikum auf dem Laufsteg eine fantasievolle Modeschau vor. Die vision�ren Kreationen wurden in gekonntem franz�sischem Akzent von
Madame Liz kommentiert.