D e r   W e g   n a c h   M o n e t a n i e n          

 

 

Monetanien verlangt Arbeiten und Schuften, ohne Ruhe, ohne Spass.

 

Dunkle Gestalten der Unterwelt begleiten die Herrscher der �Grossen�.

 

Harte Zeiten f�r alle, welche sich f�r Fantasie und Ideen interessieren.

 

Der Herrscher �Draakor� (Lorena Kamer) (rechts) und sein Zauberer �Kroolas� (Severin Hobi� in sch�nsten Kost�men.

 

An der Technik aufmerksam dabei: Martin Br�m.

 

Majest�tischer Auftritt der K�nigin der Fantasiewelt.

 

Die Raumfahrer bringen Fleya in die Fantasiewelt.

 

Wirkungsvoll die immer wieder spielerischen und farbigen Auftritte der Kinder.

 
 
 
 
 

nj 17.11.06

 

Kroolas, der grosse Zauberer (mitte) verfehlt seine Wirkung neben Draakor dem Herrscher der Unterwelt nicht. Rechts: Die �Kleinen� aus der Fantasiewelt haben mit ihren Ideen und Farben mehr vom Leben.

 

Die Gnomin Fleya bei ihrer Ankunft in der Fantasiewelt. Rechts: Gekonnte Tanzauftritte der Kinder.

Monetanien, um die Welt neu zu gestalten
Das Musical der Oberb�rer Primarschulen fasziniert im freudigen und farbigen Auftritt der 300 Kinder wie auch aus dem tieferen Hintergrund des Inhaltes.

�ber die kommenden Tage stehen die Primarschulen Oberb�ren-Sonnental im Rampenlicht. Das Musical �Auf dem Weg nach Monetanien�, aufgef�hrt im Mehrzwecksaal der Thurzelg, sorgt mit vier Auff�hrungen f�r ein eindr�ckliches Erlebnis. Das Erlebnis gilt nicht nur dem Publikum, auch die 300 Kinder d�rften vom Ereignis des grossen Auftrittes noch lange zehren. Das St�ck fordert im tieferen Sinne, die Fantasien und Ideen der Menschen nicht durch immerw�hrendes Schuften ersticken zu lassen.

Das Musical der Primarschulen Oberb�ren-Sonnental kommt professionell daher, dies macht sich schon beim �beraus ansprechenden Programmheft bemerkbar. Professionelles Vorgehen war auch im Aufbau des Musicals selber gefragt, wenn 300 Kinder in die Auff�hrung eingebunden sein sollen. Professionalit�t zeigte sich weiter bei der B�hnentechnik, die vorhandene Zahl an Scheinwerfern wie auch weiterer Technik wurde f�r die Auff�hrung mehr als verdoppelt.

Das Publikum war schon im Vorfeld der Auff�hrung gut aufgehoben mit der gross angelegten Festwirtschaft im hinteren Teil der Halle. Die leistungsf�hige K�che war dann in der Pause noch einmal gefordert, f�r die Kinder noch einmal dutzende von Pommes Frites-Portionen  und Wurstbrote herzustellen.

Aus der Begeisterung wuchs ein grosses Werk
Regisseur Urs Sturzenegger zeigte in der Vorbereitung ein gutes Gesp�r. Es war f�r ihn wohl wie ein Traum den er erf�llen wollte, mit 300 Kindern eine Produktion zu organisieren. Im Programmheft geht er in seinem R�ckblick auf die Vorbereitungen noch einen Schritt weiter, dass es auch f�r die Kinder zu einem sinnvollen und ihren Interessen entsprechenden Auftritt kommen muss. Seine Begeisterung, zusammen mit dem Schulleiter Hansj�rg Bauer, konnte er offensichtlich auch auf das restliche Lehrerteam �bertragen. Anteil am guten Gelingen seitens der Regie hat auch

Marianna Gubler, die Arbeitsteilung mit Urs Sturzenegger war ob der grossen Zahl Kinder wichtig.

Die Premiere am Freitagabend �berstieg mit der pr�sentierten Vielfalt bei den Auftritten wie den Vortr�gen der Kinder alle Erwartungen. Die Erwartungen waren wohl auch seitens des OK �bertroffen, schon vor der ersten Auff�hrung fast alle Pl�tze der vier Auff�hrungen belegt zu haben.

Monetanien, neu auferstehen lassen
Eine ganze Schule hat sich f�r das Musical auf den Weg gemacht. Die im 1987 von der 5. Klasse aufgef�hrte Version musste umgearbeitet werden, Urs Sturzenegger hatte die grosse Aufgabe, die Rollen nicht nur f�r eine Klasse, sondern f�r 300 Kinder zu korrigieren. Nach dem Auftakt im August 2005 im Zweierteam stand bis Dezember das OK mit den sechs Lehrkr�ften, es konnte mit der Detailarbeit begonnen werden. Allein der Verlauf der Vorbereitung, dass auch die Eltern f�r die Kost�mherstellung eingebunden waren, macht das Musical aus menschlicher Sicht wertvoll.

Die Auff�hrung zeigte von Beginn weg St�rke. Das emsige Schaffen der Kinder in der ersten Szene gab dem Publikum vorerst R�tsel auf, was nun damit gemeint sei. Erst die Fortsetzung machte deutlich, dass hier eine Welt von Gier nach Geld und Reichtum befallen, pr�sentiert wird, die Menschen werden zu immer mehr Leistung angetrieben. Draakor�s Regime wird allerdings wiederkehrend durch Fleya gest�rt, welche mit ihren Fantasien und Ideen die Pl�ne der ewigen Herrschaft durchkreuzen will, sie wird vertrieben. Monetanien ist das Ziel, allerdings wissen die Untertanen selber nicht, was damit eigentlich gemeint ist.

Die Fantasie l�sst sich nicht besiegen
Was dem Verlauf der Handlung entsprechend mit monotonen Bildern begann, erhielt mit dem Auftritt der �kleinen Menschen� aus der Fantasiewelt eine farbige Wende. Der Auftritt der Kleinsten mit ihren Zwergenkost�men faszinierten in allen Teilen. Die Wirkung mit der Beteiligung der grossen Zahl Kinder liess nicht auf sich warten. Da machte sich auch die Fantasie seitens der Organisatoren und den Kost�mschneiderinnen bemerkbar. Einsatzliebe war auf allen Ebenen gefragt, so auch dem begleitenden Chor, welcher den Gesangsauftritten erst die F�lle gab. Musikalisch zeigten sich die f�nf Bandleader von ihrer besten Seite.

Die �Kleinen Menschen� mussten im St�ck schmerzhaft erfahren, dass die �Grossen Menschen� der Unterwelt zu allem f�hig sind, in der Gier nach Macht alles was st�rt zu beseitigen. Die Parallelen zur heutigen Zeit, wie Hansj�rg Bauer schreibt, k�nnen vom Publikum problemlos nachvollzogen werden. Wie die Entwicklung eine gl�ckliche Wende nimmt, indem sich die �Grossen� mit den �Kleinen� vereinen, ergibt eine richtig r�hrende Situation. Es scheint f�r den Zuschauer, wie wenn die heile Welt doch noch einmal machbar w�re.

Das Schlussbild zeigte noch einmal 300 gl�ckliche Kinder, welche dank umsichtiger F�hrung eine �Meisterleistung� gezeigt haben. Dass auch Kinder f�r gr�ssere Sprechauftritte zu haben sind, machten die Jugendlichen in den rund 15 Hauptrollen deutlich. Insbesondere  die kleine Gnomin Fleya zeigte sich im Auftritt wie den aufw�ndigen Sprechvortr�gen in Hochform. Die grossartige Wirkung zeigte sich allerdings letztlich im Zusammenspiel aller. Mit grossem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Jugendlichen.

Noch sind die Kinder bei den weiteren Auff�hrungen vom Sonntag 19. und Freitag, Samstag 24./25. November gefordert. F�r spontane Besucher sind auch an diesen Abenden einige Pl�tze frei gehalten. Ein Besuch d�rfte sich lohnend zeigen.
 

 

Die 300 im Musical mitwirkenden Kinder erm�glichen eine vielf�ltige Schau ihres K�nnens, ob t�nzerisch oder aus der Fantasiewelt.

 

K�nigliche Auftritte der M�dchen und Jungs.

 

Aufmerksam und mit viel Einsatz dabei: Links die Jungs mit den Holzinstrumenten; rechts die Kleinsten bei ihren t�nzerischen Auftritten.

 

Die Gesangsauftritte auf der B�hne unterst�tzt ein Chor seitlich der B�hne. Den Ton geben die Musiker der Band an, alles Lehrkr�fte aus den Oberb�rer Schulen.

 

Das Machtgef�ge der Unterwelt kommt ins Wanken, die Fantasiewelt beginnt zu wirken und macht die Menschen froh.

 

Zum Schluss sind sie vereint, die �Grossen� wie die �Kleinen� im Teilen haben sie sich gefunden. Rechts: OK-Chef Hansj�rg Bauer freut sich �ber die gelungene Premiere.

 

Ein Schlussbild, welches die freudige Stimmung der Auff�hrenden wiedergibt. Noch d�rfen sie den Applaus weiterer drei Auff�hrungen geniessen, der Einsatz hat sich gelohnt.

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