In der Zuzwiler St. Josefskirche feierte Roman Karrer am Sonntag seine Heimatprimiz, dem Festgottesdienst in der Kirche folgte ein ansprechendes
Pfarreifest im Pfarreiheim.Dass eine Primizfeier eines Neupriesters noch immer eine besondere Wirkkraft aussendet, best�tigte sich einmal mehr an der Feier des Zuzwiler Neupriesters
Roman Karrer. Am Anfang steht die Bewunderung f�r den jungen Mann zu seinem Entscheid f�r das Priesteramt. Roman Karrer pr�gte seinerseits den Festgottesdienst in der Messfeier selber und der Festpredigt, wo
er die Anwesenden aufforderte, dem Ruf Gottes zu folgen.
Nach 18 Jahren durfte der amtierende Zuzwiler Pfarrer Simon Niederer in seiner Pfarrei wieder einen Primizianten begr�ssen. In seiner
Begr�ssung zum Gottesdienst gab Niederer auch seiner Freude �ber die Anwesenheit der weiteren Zelebranten Ausdruck, insbesondere den fr�heren Pfarrherren Alfred Keller und Karl Sch�nenberger. Aus den
Nachbargemeinden war Pfarrer Reto Oberholzer aus Niederhelfenschwil und der Kapuzinerseelsorger aus Wil zugegen. An der Gestaltung des Festgottesdienstes war auch die Zuzwiler Katechetin Karin Jud
beteiligt.
Der Primiziant, Roman Karrer, gab seiner Vorfreude auf die Heimatprimiz Ausdruck, nach dem Pastoraljahr und der Priesterweihe in Rom nun in Zuzwil die erste Messe feiern zu d�rfen. Das
Thema des Wortgottesdienstes richtete der Primiziant ganz auf den Ruf Gottes aus, welcher ihn getroffen habe, aber gleichfalls allen Menschen gelte.
�Auf sein Wort lasse ich mich ein�
Humorvoll
wollte der Primiziant den Anwesenden die r�hrende Festpredigt eines Kollegen ersparen. Mit seiner eigenen Predigt ber�hrte er die Zuh�rer aber auf seine Weise. Der Ruf Gottes gehe nicht nur an die
Geistlichkeit, sondern an jeden Menschen. Die eigene Berufung fordere letztlich jeden Menschen, zuerst einmal auf den Herrn zu h�ren. �Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen�, so Karrer,
das Wort das uns helfe, m�ssten wir uns sagen lassen.
Die Entt�uschung bei den J�ngern beim ausgebliebenen Fischfang in der Nacht (aus der Lesung), sei schon damals mit dem Hinh�ren auf den Herrn
schlussendlich belohnt worden. Die Kirche von heute d�rfe ebenso nicht in Mutlosigkeit verfallen. Das Ziel der Kirche liege nicht darin, die dicksten Fische zu fangen, sondern den Auferstandenen zu erkennen.
Wie es damals keine Zumutung war Fische zu fangen, sei es auch f�r ihn keine Zumutung, sein Leben in den Dienst des Herrn zu stellen. Der Primiziant hatte sich den Leitsatz gegeben: �Auf sein Wort hin lasse
ich mich senden�.
Ein Fest f�r die ganze Pfarrei
Der Festgottesdienst ergab mit der Zelebration durch vier weitere Geistliche eine besondere Feierlichkeit. Dazu trug auch die gr�ssere Gruppe an
Ministranten bei. Das Gotteshaus war festlich ausgeschm�ckt und zur Festlichkeit trugen neben der Organisitin Marianne Karrer, der Schwester des Primizianten, auch die beiden Bl�ser bei. Abschliessend
gratulierte der Pr�sident der Kirchenverwaltung Zuzwil, Hans Hollenstein, dem Neupriester zu seinem Entscheid f�r das Priesteramt. Mit dem Geschenk eines Messgewandes d�rfte Roman Karrer eine bleibende
Erinnerung an Zuzwil haben.
Dem Festgottesdienst folgte im Pfarreiheim ein Pfarreifest mit allen Gottesdienstbesuchern. Die Beitr�ge seitens der B�rgermusik beim Apero und den vereinigten Ch�ren von
Zuzwil und Z�berwangen gaben dem Fest im Pfarreisaal einen w�rdigen Rahmen. Den Abschluss des Festes besorgten die Jungstars der B�rgermusik unter der Leitung von C�cilia Sutter. Das Fest fand seinen
Abschluss mit einem Vespergottesdienst in der Kirche, wo sich noch einmal eine gr�ssere Gruppe von Pfarreiangeh�rigen einfand.