Drei Klassen der Oberstufe Sonnenhof gaben mit einer originellen Schlussfeier vor ihrem Weggang noch einmal ihr BestesDie Oberstufe
Sonnenhof Wil sorgte mit ihrer �Wetten dass...?�- Sendung als Schlussfeier der drei Oberstufenklassen f�r prominente Auftritte. Neben Stadtpr�sident Bruno G�hwiler, traten Ex-Miss Ostschweiz Sandra
Schl�pfer, Louis de Saint Gall, Stadtr�tin Barbara Gysi und Schulrat Daniel Sch�nenberger als Show Prominenz auf. Als Show-Master sorgte Oberstufensch�ler Benjamin B�sser f�r zwei unterhaltsame Stunden.
Mit viel Technik ausger�stet, von TV-Kameras �ber Licht-Show-Anlagen und Lautsprechers�ulen, die Turnhalle des Sonnenhofsschulhauses zeigte sich anl�sslich der Schlussfeier von ganz anderer Art.
Das Publikum kam gleich in Scharen zur gross angelegten Wetten dass...?�-Sendung, die Spannung �ber den Verlauf war gross. Die Oberstufensch�lerinnen und Sch�ler sorgten f�r weitere Infos mit der
Extra-Ausgabe des Sohontags-Blick, wo neben dem Programm zur Schlussfeier auch weitere Informationen �ber die Schulabg�nger zu finden sind.
�G�hwiler hofft auf Wiederwahl�
Blood Hound Gang hiess
die Soho-Band an der Schlussfeier, sie sorgte beim Publikum wie auch den Sch�lerinnen und Sch�lern selber mit ihren musikalischen und gesanglichen Auftritten f�r Begeisterung. Der Einstieg in die
Spezial-Sendung �Wetten dass...?� mit Showmaster Benjamin B�sser gelang vorz�glich, zeitweilig war nicht auszumachen, wer mehr Lampenfieber hatte, der Showmaster oder die B�hnenprominenz.
Prominente muss
man mit prominenten Fragen konfrontieren, das bekam Stadtpr�sident Bruno G�hwiler gleich zu Beginn zu sp�ren. Ob er bei den n�chsten Wahlen wieder antrete, beantwortete G�hwiler mit �Ich hoffe wieder gew�hlt
zu werden�. Im Zeichen der Jungfrau geboren hatte er gleich auch mit der Beurteilung einer Sternzeichenwette zu tun. Die erste Wette, die Sternzeichen von 198 Sch�lerinnen und Sch�lern auswendig zu wissen,
gelang dem Wett-Kandidaten Bruno Fund �berraschend gut.
Hosensack-Skulpturen von Louis de Saint Gall
Als zweiter B�hnen-Talkpartner kam Louis de Saint Gall zum Zug. Als erstes stellte er seine
aktuellen �Hosensack-Skulpturen� vor, die kleinen Kunstwerke seien allerdings unterschiedlich begehrt. Als Zwischeneinlage stellten die angehenden Damen der Oberstufenklassen eine t�nzerische Darbietung vor.
Die Darbietung verlangte viel Abstimmung untereinander, welche �usserst gelungen erschien. Die zweite Wette mit den vier Personen auf dem Dreirad misslang, Louis de Saint Gall tippte ebenfalls auf
Misslingen. Dem Publikum aber f�hrte er dennoch seinen Song auf der selbstgebauten Gitarre vor. Ebenso gekonnt folgte dann der Auftritt von M. Hasenfratz mit seinem Song �One life one Soul�. Daf�r erntete er
viel Applaus aus dem Publikum.
Eine attraktive Diskussionspartnerin bot sich dem Talkmaster Benjamin B�sser in der Person von Ex-Miss Ostschweiz. Sie erz�hlte denn auch von ihren Erfahrungen und Auftritten
im Miss-Ostschweiz-Jahr. Sie habe pers�nlich viel gelernt, aber auch finanziell habe es sich schlussendlich gelohnt. Sie habe sich nun ihr Traumauto kaufen k�nnen.
Ein Krimi folgte anschliessend mit der
Theatergruppe Maloney. Mord, drohender Selbstmord, Detektiv, Polizist, so alles was dazugeh�rt, war in der Auff�hrung inbegriffen.
Zwei Minuten Fussball-Jonglieren
Es waren zwei Wetten dabei,
welche durchaus �Wetten dass..?�-Niveau hatten. Einen Fussball �ber zwei Minuten zu jonglieren, ohne mit der Hand zu halten, war eine spannende Ausgangslage. Christoph Strassmann meisterte die Situation
�usserst gekonnt, er liess sich des �ftern auch in schwierige Jongliersituationen ein. Die letzte Wette �Turm zu Babel�, zeigte der Klassenlehrer Daniel Mata, Die Aufgabe bestand aus einem schwierigen
Umschichten eines Ringturmes von einer Seite auf die andere, und dies bei verbundenen Augen. Auch die letzten Sekunden waren notwendig, um die Wette zu gewinnen.
Als weitere prominente
Diskussionspartnerin konnte der Showmaster Benjamin B�sser Stadtr�tin Barbara Gysi begr�ssen, um sie ebenso �ber ihre politische Arbeit zu befragen. Wenn sie mit �Kaktus� zu tun habe, so sei dies nicht einer
vom Blumenladen, sondern die st�dtische Drogenanlaufstelle, pr�zisierte Gysi die Fragestellung von B�sser. A propos Wiederwahl f�r den Stadtrat liess auch Gysi durchblicken, dass sie eigentlich eine weitere
Amtsdauer vorgesehen habe. Sie verschwende derzeit aber noch keine Gedanken dar�ber.
�Ein gutes Spiel spielen�
Schulrat Daniel Sch�nenberger stellte in seinen Schlussworten den drei Klassen ein
gutes Zeugnis aus. �Wetten dass..? sei ein Spiel. Es gehe darum, ein gutes Spiel zu spielen. Es gelte nicht einfach aus Zeitverschwendung zu spielen, sondern Ziele zu erreichen. Im Spiel seien Hochs und
Tiefs oft sehr nahe beieinander, trotzdem soll es immer weiter gehen. All diese Themen seien bei diesen jungen Leuten im n�chsten Lebensabschnitt ebenso anwesend. Das Leben k�nne genauso auf spielerische Art
gelebt werden statt immer nur angestrengt zu arbeiten. Sch�nenberger bedankte sich bei den Sch�lerinnen und Sch�lern f�r ihren grossen Einsatz. Ein Dankesch�n �bermittelte er aber auch den drei
Klassenlehrern Hannes Roth, Daniel Mata und Ren� Oberholzer.
Mit dem Abschluss-Song �We are Family� von Sister Sledge (1979) verabschiedeten sich die drei Klassen vom Publikum, einem Song mit vielen
guten W�nschen und Hoffnungen f�r den weiteren Lebensweg.