Die f�nfte Auflage des Wiler Stadtballs, organisiert von den Wiler Stadttambouren und der Stadtmusik,
sorgte einmal mehr f�r beste StimmungDie Balltradition der Stadt Wil hat sich etabliert. Der allj�hrliche Run auf einen Platz beim Wiler Stadtball blieb auch in diesem Jahr nicht aus.
Das Publikum zeigte sich aufgestellt, den unterhaltsamen Abend, das spezielle Tanzvergn�gen und das Festmenu in allen Teilen zu geniessen. Exotisch ging die Ballnacht aus mit dem bunten Auftritt
brasilianischer T�nzerinnen.
Festlichkeit ist das oberste Markenzeichen des Wiler Stadtballs. Die G�ste fanden nach einem einstimmenden Apero im Foyer einen bunt geschm�ckten Saal vor,
ideal, sich f�r ein paar Stunden vom Alltag zu verabschieden. Die Verantwortlichen seitens der Stadtmusik wie den Stadttambouren hatten alles daran gesetzt, eine gehobene Atmosph�re zu schaffen, durch den
Abend f�hrte auch in diesem Jahr Brigitte Baur.
Musik zum Tanzen
Noch w�hrend sich das Publikum zu den Tischen bewegte, stimmte das �Willy Scher Orchestra� zu ersten Tanzmelodien an. Die
Tanzb�hne blieb denn auch nicht lange leer, schnell wagten sich die ersten Paare auf das Parkett. Auf den kulinarischen Teil aus dem Gastrohaus R�ssli Wil durfte man sich ebenso freuen, mit viel Liebe zum
Detail wurden die Speisen serviert.
So wie zum Stadtball ein stimmungsvoller Saal geh�rt, zeigten sich auch die G�ste in stimmungsvoller Garderobe. Es ist Teil der Wiler Balltradition, in ausgesucht
modischen Abendkleidern in Erscheinung zu treten. Sehen und gesehen werden verkommt dabei keineswegs zur Modekonkurrenz, es ergibt sich vielmehr ein farbenfrohes und belebendes Bild. Positives
Erscheinungsbild ist, dass sich hier die G�ste an den Tischen schnell n�her kommen und angerege Unterhaltung pflegen.
Der Globetrotter als Stimmungsmacher
F�r einen ersten
Stimmungsschub sorgte der Globetrotter Hugo Baschab aus deutschen Landen. Mit seinen musikalischen Verwirrungen stellte er die Musikwelt total auf den Kopf, wenn er seine mitgebrachte Bassgeige nicht zum
Spielen herbrachte, sondern als Instrumentenkasten benutzte. Er bewies dem Publikum auf seine Art, dass eine Violine auch als Blasinstrument zu gebrauchen ist und der Geigenbogen auch als Sopranfl�te seine
Dienste leistet.
Immer alles im Marschschritt, und bekannte Melodien wie �Von den blauen Bergen kommen wir...�, vermochte er das Publikum in allen Teilen zu packen. Um den Puls der G�ste noch zu steigern,
stieg Hugo auf seine Bassgeige, um mit akrobatischen Verrenkungen dem Ganzen zus�tzliche Spannung zu verleihen. Seine Ideen erschienen je l�nger je bunter, die Ballg�ste wollten ihn kaum mehr von der B�hne
gehen lassen.
Mitternachts�berraschung mit Brasil-T�nzerinnen
Das Festmenu aus der R�ssli Gastrok�che zeigte sich wiederum von bester Qualit�t, gefolgt von einem vielf�ltigen und s�ssen
Dessertbuffet. Die Miitternachtsshow besorgten die brasilianischen T�nzerinnen mit bunten Auftritten, wie man sie aus TV-Shows aus Rio kennt. Wenn die gewagten Kost�me beim Publikum zwar sofort
applaudierendes Echo ausl�sten, hielt sich die t�nzerische Leistung der ganzen Gruppe jedoch eher in Grenzen. Der �berraschungseffekt aber war gelungen, die farbige Show rundete den bestens organisierten
Stadtball optimal ab. Die Ballnacht 2004 erweist sich damit als beste Referenz, auch im n�chsten Jahr wieder dabei sein zu wollen.