Freundschaftliche Begegnungen ergaben sich am dritten Wiler Stadtfest, der Gastort Frauenfeld zeigte sich von seiner besten Seite.
�Vereine sind das Lebenselixier der Stadt�, so Stadtpr�sident Bruno G�hwiler in seiner Er�ffnungsansprache im Festzelt beim Stadtpark in Wil. Das Motto des Gastortes Frauenfeld mit �Hallo Nachbar� klang in
der Einladung noch sehr diskret, die B�llersch�sse der Frauenfelder Garnison zum Auftakt holten dann aber auch den letzten Wiler aus dem Schlaf. Betreffend Publikum hatten sich die 30 Vereine mit ihren
Beizli nicht zu beklagen, die Fussg�ngerzone zeigte sich immer mit viel Publikum.
Der 7.7.07 sollte den St�dtern einen sonnigen Tag bescheren, auf die Stunde genau folgte die Umstellung auf
Sonnenschein. Sonnige Auftritte zeigten weiter die 30 beteiligten Vereine, welche nicht nur mit Gaumenfreuden, sondern auch mit ansprechenden Auftritten empfingen.
Festlichkeit brachte die Frauenfelder
Stadtmusik in die Stadt, ihr Auftritt im Festzelt und zum von der Stadt Frauenfeld gesponserten Apero gab dem Fest eine besondere Note. Eine besondere Note gaben auch die Sonderauftritte der Vereine,
angefangen bei den Stadttambouren mit ihrem Nachwuchs wie auch den den zahlreichen Auftritten im Festzelt. Den Schlusspunkt setzten die Jugendmusik Frauenfeld und die Frauenfelder Schalmeien.
Wenn die Visionen bis zum Himmel wachsen
Offensichtlich kann so ein Stadtfest die Obrigkeit ganz sch�n zum Tr�umen bringen nach h�heren Weihen. Stadtpr�sident Bruno G�hwiler wies auf das besondere
Datum hin mit dem 7.7.07, genutzt f�r Heirat und Fest. Aber den Wilern sei zum Festen eingentlich jeder Tag recht. Bevor der Stadtpr�sident dann zu Tr�umen begann, fand er doch noch heitere Worte die
Delegation des Gastortes Frauenfeld willkommen zu heissen.
Es seien die St. Galler und Thurgauer Regierungsr�te Hilber und Ruprecht gewesen, welche mit weiteren Interessierten von einem Kanton Ostschweiz
getr�umt h�tten. Nachteilig daran sei f�r den Thurgau eigentlich nur, dass sie St. Gallen als Hauptort in den Raum gestellt h�tten. Nach G�hwiler w�re da die Stadt Wil schon zentraler. Der Hof w�re
geradezu pr�destiniert als Regierungsgeb�ude zu dienen, nachdem schon die F�rst�bte darin ihren Regierungssitz gehabt h�tten. Allerdings habe man bisher mit dem Appenzellern nicht dar�ber gesprochen, ob sie
da mitmachen wollten.
Wieder auf dem Boden des Stadtfestes angekommen, bedankte sich das Wiler Oberhaupt auch noch bei den Vereinen f�r ihren Auftritt. Das Stadtfest sei sozusagen das Fest der Vereine,
sie seien das Lebenselixier der Stadt �berhaupt.
Frauenfeld bringt den Sonnenschein
Nicht weniger am�sant �berbrachte der Frauenfelder Stadtammann Carlo Parolari die Gr�sse aus der Nachbarstadt.
Im Gegensatz zu Gossau, dem Gastort des letzten Stadtfestes, bringe Frauenfeld den Sonnenschein. Parolari bedankte sich beim Wiler Stadtpr�sidenten f�r die Einladung. Es gebe sehr vieles, was Frauenfeld mit
Wil verbinde. Eine Tatsache habe G�hwiler noch verschwiegen, dass die Stadt Wil einmal dem Thurgau geh�rt habe. Verbindend wirke nicht nur das Frauenfeld-Wil B�hnli, auch der Milit�rwettmarsch verlaufe
allj�hrlich durch die Stadt Wil. Und mit den B�llersch�ssen h�tten sie hoffentlich auch den letzten Wiler aus dem Schlaf geholt.
Alles war auf den F�ssen
Das Wiler Stadtfest darf f�r sich in
Anspruch nehmen, nicht nur die St�dter zum Fest zu locken. Zahlreich waren sie auch die Besucher aus den Nachbargemeinden, und dies nicht nur von Orten, welche man gerne einmal f�r eine Fusion gewinnen
m�chte. Keine Anstrengungen hatten weiter die auftretenden Vereine gescheut, ihrem Gastroangebot eine besondere Note zu geben.
W�hrend des ganzen Nachmittags und bis in die Abendstunden hinein war das
Festzelt belegt mit verschiedensten Auftritten seitens der Vereine. Die Attraktionen folgten dann auch auf der Strasse mit den Kunstturnern des TZ F�rstenland. Ihre Airtrack-Show sorgte f�r akrobatische
Einlagen, welche seitens der Zuschauer wiederkehrend mit Applaus best�titgt wurden. Applaus erhielten die Fly-Jumper, ebenfalls Akrobatik-K�nstler aus dem TZ F�rstenland.
Wohl noch bis tief in die Nacht
hinein d�rften die St�dtter Sitzleder gehabt haben, um das kulinarische Angebot der vielen Beizli geniessen zu k�nnen. F�r musikalische Beitr�ge war �berall gesorgt.