Zum Gedenken an Peach, er kam beim Bahnhof Wil mit acht Messerstichen ums Leben, soll kommenden Dienstag 6. Februar ein Demonstrationsmarsch stattfinden.�Wir demonstrieren f�r ein besch�tztes, sicheres Leben�, so formuliert J. Hauser zusammen mit zahlreichen Freunden von Peach das Unbehagen betreffend Sicherheit in der Stadt Wil. Der Anlass der Demo ist die wahrscheinliche Haftentlassung des T�ters, noch bevor der
Gerichtstermin stattgefunden hat. Der T�ter ist erst gut 18 Jahre alt und muss deshalb nicht mit einer grossen Strafe rechnen.
Die Betroffenen des am 23. Dezember an der Unteren Bahnhofstrasse ermordeten Peach haben noch immer M�he mit dem Geschehenen. In einem Flugblatt wird das was nun vorgeht als Skandal bezeichnet.
Eine ruhige Demonstration
Der Demonstrationsmarsch ist auf Dienstag 6. Februar um 18.30 Uhr mit Start beim Schwanenplatz angesagt. Die Route soll
unter Anteilnahme der ganzen Wiler Bev�lkerung die Fussg�ngerzone Richtung Altstadt gehen. Auf dem Hofplatz werden verschiedene Abschiedsworte verlesen. Die Organisatoren schreiben: �Zum Gedenken an Peach � F�r unsere Sicherheit�.
In ihrem Flugblatt pr�sentieren sie weiter ihre dringlichen Anliegen zu diesem Thema. �Wir wollen auch am Abend ohne Angst ausgehen�. �Kriminelle d�rfen keine Chance haben�. Sie stellen auch die Frage in den Raum, ob die Polizeipr�senz in Wil und im Kanton nicht
verbesserungsw�rdig sei.
Ein unschuldiges Opfer
Peach wurde bekanntlich an diesem 23. Dezember des letzten Jahres ein unschuldiges Opfer. Bei einer verbalen Auseinandersetzung war er pl�tzlich handfest Angriffen ausgesetzt und starb dann an den erlittenen Messerstichen. Die Betroffenen stellen fest: �Peach ist leider nicht das erste und wahrscheinlich nicht das letzte Opfer von so einer Tat. Der T�ter sei zwar verhaftet worden. Es sei aber nicht sicher, ob er bis zum
Gerichtstermin in Haft bleiben m�sse.
Die Demo d�rfte in der Stadt Wil ein grosses Echo finden. So seien bereits anl�sslich der Bluttat viele Blumen am Tatort aufgestellt worden. Peach war Lokomotivf�hrer und wird wohl auch zahlreiche Kollegen aus seinem Berufsstand zu diesem Gedenkmarsch anregen.
�berf�lle und Einbr�che sind nicht selten
Die Wirtin des Restaurants Ochsen, Esther Sch�nenberger, unterst�tzt die Demonstration. Sie macht im Gespr�ch deutlich, dass ihr Haus ebenso
schon Gegenstand von �berf�llen oder Einbr�chen gewesen sei. Es seien auch schon G�ste aus ihrem Haus am gleichen Tatort beim Bahnhof �berfallen worden. Sch�nenberger fordert denn auch mehr Polizeipr�senz in der Stadt insbesondere in der Nacht. Es gehe einfach zu lange, bis jemand erscheine und dies w�ssten die Kriminellen nat�rlich ebenso gut.