Die Katholische Frauengemeinschaft Wil leistet mit ihren 950 Mitgliedern in Wil einen wichtigen Beitrag zur Wiler KleinkulturAn der Hauptversammlung unter der Leitung von Lotti Hess im Pfarreizentrum Wil am �Schmutzigen Donnerstag� konnte die Katholische Frauengemeinschaft auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zur�ckblicken. Ganz fasn�chtlich, mit einer
Saaldekoration �Thema Frau Holle�, ergab sich eine herzliche Stimmung. Die Frauengemeinschaft erh�lt Verst�rkung mit Beatrice Schmucki, welche Margrit Hauser im Vorstand ersetzen soll. Das 24-seitige Programm f�r das Jahr 2001 verspricht wieder verschiedene H�hepunkte.
Rund 200 Frauen, darunter auch einige m�nnliche Besucher, folgten der Einladung zur Hauptversammlung in das Pfarreizentrum in Wil. Die Frauen mussten keineswegs auf die Fasnacht verzichten, im Saal sorgte die
Dekoration unter dem Motto �Frau Holle� f�r eine fr�hlich-heitere Stimmung. Insbesondere die Vorstandsfrauen belebten mit ihrer Bekleidung, ganz auf Frau Holle eingestimmt den Abend. Die Wiler Frauengemeinschaft wird anfangs Mai die Tagung der Frauengemeinschaft St. Gallen-Appenzell im Wiler Stadtsaal beherbergen. Es werden rund 400 Frauen erwartet. Das Rahmenprogramm werde durch die M�dchensekundarschule St.Katharina bestritten.
Die Freiwilligenarbeit ist ein wichtiges Thema
Die Pr�sidentin Lotti Hess unterstrich in ihren Ausf�hrungen an der 97. Hauptversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft den Wert der Freiwilligenarbeit. Insbesondere in ihren Kreisen k�nne dies in dem von der UNO ausgerufenen Freiwilligenjahr nicht genug betont werden. Hess konnte weiter auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr zur�ckblicken. Das vielf�ltige Programm sei in allen Teilen und zu allen Themen immer gut angekommen. Dies sei auch darin best�tigt, dass sie immer
zwischen 60 bis zu 150 Personen an den verschiedenen Anl�ssen begr�ssen k�nnten. Hess gab weiter ihrer Freude Ausdruck, dass nicht nur der Jahresausflug, sondern auch die Abendwallfahrt zum festen Bestandteil des Programms geworden sei.
Die Pr�sidentin konnte f�r die geleistete Arbeit in der Frauengemeinschaft nicht grosse Honorare verteilen. Sie nahm die Gelegenheit aber vielf�ltig wahr, die zahlreichen Eins�tze verschiedenster Frauen und Gruppierungen mit Bumenstr�ussen zu
verdanken. Dass das Geben und Nehmen in der Frauengemeinschaft vorz�glich funktioniert, beweisen auch die wiederkehrenden Spenden, welche auch in diesem Jahr mehrere tausend Franken ausmachten, sei es durch Verm�chtnisse oder direkte Spenden. So hilft auch die Frauengemeinschaft vielf�ltig, wie �ber die Pro Juventute, den Entlastungsdienst oder auch direkt betroffenen Familien in einer Notlage.
Die Frauengemeinschaft z�hlt derzeit 953 Mitglieder. Neben 14 Todesf�llen traten weiter 20
Frauen aus der Gemeinschaft in Folge Wegzug oder anderer Aktivit�ten aus. Die Neueintritte mit 31 Frauen, meist j�ngeren Jahrgangs, konnte der Verlust praktisch wettgemacht werden.
Verst�rkung f�r den Vorstand
Eine kunstvoll wirkende Fasanfeder erhielt Lotti Hess f�r ihren gradlinigen und aufbauenden Einsatz zu Gunsten der Frauengemeinschaft. In den Ausf�hrungen von Lotti Hess war deutlich zu sp�ren, dass sie mit Freude dahinter steht und auch weiter motiviert arbeiten will. Die
Pr�sidentin musste unter dem Traktandum Wahlen den R�cktritt von Margrit Hauser bekannt geben. Nach sechs Jahren, zust�ndig f�r die Programmgestaltung, wollte sie neuen Kr�ften Platz machen. Mit Bea Schmucki konnte eine wertvolle Nachfolgerin gewonnen werden, welche sich nach sechs Jahren im Wiler Parlament neuen Aufgaben widmen will. Ihre Wahl erfolgte mit viel Applaus.
Einen speziellen Willkommgruss erhielt die 100-j�hrige Ida Fr�fel, sie erreichte den hohen Geburtstag am 12.
Oktober 2000. Ida Fr�fel f�hlte sich noch in der Art gesund, dass sie sich gar ans Mikrofon wagte. Einen nicht unwesentlichen Gedanken stellte sie in ihren Worten in den Vordergrund: Die Menschen sagen heute meist nur noch �Danke sch�n� f�r geleistete Dienste. Es w�re aber �fters durchaus angebracht, den Dank mit einem �Vergelts Gott� zu verbinden. Auch heute sei der Segen Gottes noch wichtig, die Menschen m�ssten sich nur mehr darauf besinnen.
Die religi�se Begleitung stimmt
Die
Katholische Frauengemeinschaft besitzt in der Person von Pater Bruno Keller einen verl�sslichen Pr�ses. Sein Einsatz f�r die religi�se Begleitung der Frauengemeinschaft wurde mit viel Applaus verdankt. Auch der anwesende Stadtpfarrer Meinrad Gemperli lobte die breite Basis der Frauengemeinschaft, welche f�r Wil eine Besonderheit darstelle. Die �ber 900 Frauen bedeuteten eine halbe Mission f�r die Stadt. Die menschliche Kleinkultur am Ort lebe hier besonders. Dies mache sich einmal mehr im
grossartigen Programm der Gemeinschaft bemerkbar, f�hrte Gemperli aus.
Der Unterhaltungsteil wurde im Anschluss durch die Jonschwiler Ch�ferbuebe bestritten, welche mit Blasmusik und Handharmonikakl�ngen den Abend bereicherten. Pfarrer Sonderegger aus St.Otmar St. Gallen bot noch eine Sondereinlage mit seinen witzigen Erz�hlungen und seinen Bauchrednerk�nsten.