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Links der neue Pr�sident Dr. Erwin Scherrer, der abtretende Pr�sident Dr. Bruno G�hwiler (mitte) und das abtretende Ratsmitglied Walter Kaufmann.
 

 

Die Genossenschafter w�hlten die neuen Ratsmitglieder immer einstimmig.
 

 

Roland H�berli, im Bild mit seiner Gattin, heisst der neue KMU-Vertreter im Rat.
 

 

Die Raiffeisenbank kommt mit dem Internetbanking ganz sch�n in Schuss.
 

 

Wenn auch abflachend, aber die Bilanzsumme steigt stetig.
 

 

Den musikalischen Abschluss bot die Wiler Jugendmusik mit flotten Melodien.
 

Auf ihn, den neuen Pr�sidenten Erwin Scherrer, wartet eine anspruchsvolle Aufgabe.
 

 

Erfreut �ber die Wahl ihres Sohnes zeigten sich auch die Eltern von Erwin Scherrer, Angela und Erwin Scherrer aus Kirchberg.
 

 

nj 7.4.01

   Die Raiffeisenbank Wil pr�sentierte Rekordwerte bei Erfolgszahlen

Raiffeisen: Auf G�hwiler folgt Scherrer
Die Raiffeisenbank Wil strebt die Weiterf�hrung der laufenden Erfolgswelle an mit ihrem neuen Pr�sidenten, Dr. iur Erwin Scherrer, selbst�ndiger Rechtsanwalt

Auch an seiner letzten Generalversammlung der Raiffeisenbank Wil konnte der amtierende Stadtpr�sident Dr. Bruno G�hwiler die Reihe sehr guter Gesch�ftsergebnisse fortsetzen. Sein R�cktritt erfolgte bekanntlich durch die Wahl als Stadtpr�sident von Wil. Die Bilanzsumme von Raiffeisen Wil erh�hte sich um 5,2 Prozent auf 484 Mio Franken, der Bruttogewinn stieg um 9,5 Prozent auf 5 Mio Franken. Zwei R�cktritte im Verwaltungsrat galt es zu ersetzen. Als neuer Pr�sident wurde Dr. Erwin Scherrer gew�hlt, bekannt auch als Pr�sident von Radio Wil. Im Rat ersetzt TV-Unternehmer Roland H�berli den KMU-Vertreter Walter Kaufmann.

Die 85. Generalversammlung sollte seine Letzte sein. Dies sah der nun amtierende Stadtpr�sident Bruno G�hwiler wohl vor einem Jahr noch nicht in dieser Richtung. Im gleichen Tempo entschied sich G�hwiler wohl f�r seinen R�cktritt, jedenfalls stand der Vorschlag f�r seine Nachfolge schon fr�h fest.

Steigerung auch bei der Teilnehmerzahl
F�r die Generalversammlung der Raiffeisenbank Wil ist auch der Wiler Stadtsaal zu klein. Die Zweiteilung fand auch in diesem Jahr wieder mit dem Ebnet-Saal in Bronschhofen statt. Die Kommunikationsverbindung unter den beiden S�len,�brigens eine Leistung des neuen Bankrates Roland H�berli,  funktionierte einwandfrei, auch die synchrone Abwicklung der Amtsgesch�fte ergab keinerlei Probleme. Nicht nur die Erfolgszahlen werden immer gr�sser, auch die Zahl der Genossenschafter stieg im abgelaufenen Jahr um 384 Personen auf 4372. Wenn zwar nur 70 Mitglieder den ausf�hrlichen Gesch�ftsbericht bestellt hatten, und deren rund 1200 anwesend waren, zeigt sich darin klar das gesellschaftliche Element im Vordergrund. Die Zahlen sind gut und sind deshalb zweitrangig.

Dass die Zahlen wirklich gut sind best�tigte der noch amtierende Raiffeisenpr�sident Bruno G�hwiler deutlich. Er verwies auf die um 5,2 Prozent, oder um 24 Mio Franken, gewachsene Bilanzsumme, welche nun den Stand von 484 Mio angenommen habe. Der Bruttogewinn stieg um 9,5 Prozent auf f�nf Mio Franken. Die Raiffeisenbank verliert ihren Titel als gr�sste Schweizer Filiale, nachdem im Kanton Aargau zwei Destinationen fusioniert haben.

Personalaufstockung steht in Sicht
Bruno G�hwiler stellte den guten Abschluss als das Resultat der einsatzfreudigen neuen Bankleitung unter F�hrung von Dominik Holderegger in den Vordergrund. Zusammen mit Rolf Baumgartner habe Holderegger mit seinen Leuten einwandfreie Arbeit geleistet. G�hwiler gab bez�glich Personal bekannt, dass die heute 27 Besch�ftigten bald einmal auf rund 32 Personen aufgestockt w�rden, um mit den absehbaren Entwicklungen Schritt zu halten, wie er sich ausdr�ckte.
G�hwiler machte bez�glich Erfolg auch die positive Entwicklung der ganzen Raiffeisengruppe deutlich. Gemessen an der Bilanzsumme nehme die Bank die Nummer 4 ein, nach UBS, Credit Suisse und Z�rcher Kantonalbank. Wenn heute rund 920 000 Personen Besitzer von Raiffeisen seien, lasse das millionste Mitglied nicht mehr lange auf sich warten.
G�hwiler ging in seinen Worten auch auf seinen R�cktritt ein, welcher im wohl g�nstigsten Moment stattfinden k�nne, wo sich die Bank in allen Teilen im absoluten Hoch befinde.

Stolz auf das Erreichte
Der Gesch�ftsleiter Dominik Holderegger zeigte sich in seinem Bericht stolz auf das Ereichte im vergangenen Jahr. Neben dem Rekordergebnis ging Holderegger auf die �berdurchschnittlichen Ertr�ge beim Kommissionsgesch�ft ein, welches stolze 42 Prozent oder 300 000 Franken zugenommen habe. Freuen d�rfe sich auch der Fiskus, wenn die Bank rund 900 000 Franken Steuern abliefere. Von den zwei Aktionen, der Jungfraujochverg�nstigung und dem Museumsbesuch wird nur das Zweite weitergef�hrt. Bekanntlich hatte die Jungraufahrt wiederkehrend zu Blockaden gef�hrt, weil �zu viele� Genossenschafter von der Aktion zum gleichen Zeitpunkt Gebrauch machten. Als j�ngste Neuerung laufe die Lancierung des Anlagefonds, welcher insbesondere dem kleineren Anleger eine M�glichkeit er�ffne. Als wichtigste Neuerung nannte Holderegger die Inbetriebnahme von Internet-Banking. Wil k�nne als Pilotbank erste Erfahrungen sammeln.

Konzentration auf das Neue
Beim Traktandum Wahlen gab Bruno G�hwiler seinen R�cktritt als Verwaltungsratspr�sident bekannt. Er wolle sich nun ganz auf die neue Aufgabe als Stadtpr�sident konzentrieren, begr�ndete G�hwiler seinen R�cktritt. Sein Abgang k�nne im wohl idealsten Umfeld der Bank erfolgen, was ihn besonders freue. Einen weiteren R�cktritt in der Person von Walter Kaufmann musste G�hwiler bekannt geben, obwohl der Wahlturnus erst im 2002 stattfindet.

Die Nachfolge beim Pr�sidium tritt der 37j�hrige Erwin Scherrer, aufgewachsen in Kirchberg, an. Scherrer studierte in Fribourg, wo er das Lizenziat und Doktorat abschloss. Heute als selbst�ndiger Anwalt t�tig, nimmt er auch noch eine nebenamtliche Aufgabe beim h�chsten Gericht im Kanton, dem Kassationsgericht, wahr.

Dem Unternehmer Walter Kaufmann sollte wieder ein Unternehmer folgen in der Person von Roland H�berli, welcher ein Radio-TV Gesch�ft betreibt. H�berli wie auch Scherrer wurden ohne Gegenstimme im Amt best�tigt.

Verdiente R�cktritte
Die beiden R�cktritte im Verwaltungsrat fanden im Anschluss an die Versammlung noch eine besondere Ehrung. Walter Kaufmann wirkte exakt 25 Jahre im Rat. G�hwiler bezeichnete Kaufmann als den typischen Unternehmer, welcher immer wieder mit pr�gnanten Voten im Rat erschienen sei. So sei der neue Standort der Raiffeisenbank der Idee von Walter Kaufmann zu verdanken.

VR-Mitglied Josef Leo Benz machte in der Laudatio f�r Bruno G�hwiler ironisch deutlich, dass sein R�cktritt nicht etwa die Folge von Flucht, Krise oder Unstimmigkeiten sei. Sein R�cktritt bed�rfe keiner besonderen Erkl�rung. G�hwiler sei im 1989 in den Rat gew�hlt worden, um ein Jahr sp�ter das Pr�sidium von Dr. Heinz Macchi zu �bernehmen. Benz umschrieb G�hwiler als einen Mann, welcher mit viel Sachverstand und juristischem Flair die Bank gef�hrt habe. Entscheidungsfreudig habe er immer zuerst die Lage analysiert, das Ziel formuliert und dann die Entscheidung getroffen. Unter seiner Leitung sei die Bank heute in allen Teilen gut eingerichtet. G�hwiler habe immer daf�r gesorgt, dass auch noch Zeit f�r den kameradschaftlichen Teil �brig geblieben sei. Er habe der Bank viel von seiner Zeit geschenkt, schloss Benz seine Ehrung des abtretenden Pr�sidenten.

Die grosse Arbeit hatte im Anschluss die Vivace-K�che zu leisten mit spendierten Menu seitens der Raiffeisenbank. G�hwiler w�nschte ausdr�cklich die Weiterf�hrung dieses Brauches, weil der gesellschaftliche Teil mit den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern von Bedeutung sei. Die Bank sollte nicht von der M�glichkeit Gebrauch machen, die Generalversammlung in eine Delegiertenversammlung umzuwandeln.

 

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