Mit einer ansprechenden Er�ffnungsfeier startete die 4. Auflage der wufa, die Publikumsmesse der Region Wil. Die wufa 07 startete am
Mittwochnachmittag mit einem Er�ffnungsfest f�r die Aussteller, geladen waren weiter Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Die �beraus kritische Diskussionsrunde mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft
�ber die regionale Entwicklung machte deutlich, dass es nicht nur zu feiern, sondern auch den Aufstieg der Region zu gestalten gilt. Der Gastort Zuzwil mit seinen rund 50 Ausstellern d�rfte der Messe einen
attraktiven Impuls geben.
Dass die Region Wil nicht nur auf dem Papier funktioniert, beweist die Neuauflage der wufa auf eindr�ckliche Weise. Mit �ber 250 Ausstellern, geniesst die Messe
eine Abst�tzung auf breiter Basis, wenn auch noch nicht alle Orte mit der gew�nschten Ausstellerzahl in Erscheinung treten. Viel versprechend ist weiter die Tatsache, dass nach dem Gastort Flawil an der wufa
2004 nun mit der Gemeinde Zuzwil wieder ein derartiges Highlight Tatsache wurde. Mit den Sonderschauen und einem vielseitigen Rahmenprogramm der Begriff �Publikumsmesse� definitiv gesetzt.
Andreas
Zehnder, Pr�sident Wirtschaftsraum Wil-Uzwil-Flawil, bedankte sich eingangs bei den Verantwortlichen der LARAG Wil, dass das Messegel�nde ohne Einschr�nkung an zentraler Lage wieder zur Verf�gung steht.
Grussworte richtete Zehner an die Gemeinde Zuzwil zum Auftritt als Gastort. Stadtpr�sident Bruno G�hwiler gab sich erfreut, dass die Messe nun nun einen festen Platz eingenommen habe an zentralem Ort und
damit wirkungsvoll der St�rkung des Wirtschaftsraumes Region Wil dienlich sein k�nne.
Regionen im Wettbewerb
Statt sich auf Reden zu beschr�nken, hat die diesj�hrige Er�ffnungsfeier eine
vertiefte Auseinandersetzung rund um die Positionierung von Regionen im Standortwettbewerb gebracht. Als Referent trat Alain Thierstein von der Technischen Universit�t M�nchen (Lehrstuhl f�r Raumentwicklung)
auf. Fundiert beleuchtete er die Chancen und Risiken des Standorts Wil/Hinterthurgau und legte damit die Basis f�r eine spannende Podiumsdiskussion.
Die Gespr�chsrunde machte deutlich, dass die Region
nicht allein auf dem Papier besteht. Einigkeit herrschte darin, dass noch Entwicklungspotenzial ausgesch�pft werden muss. Der Einstiegsimpuls seitens Nationalrat Andreas Zeller, der Hinterthurgau und Wil bis
nach Flawil m�sse sich einheitlich als Region Wil etablieren, zog sich wie ein roter Faden durch die Diskussionsrunde mit den Vertretern aus Politik und Wirtschaft der Region. Dabei kamen auch kritische
Voten zum Ausdruck, als Erich St�r als Vertreter des Hinterthurgau eine Gleichbehandlung in diesem Wirtschaftsraum als Voraussetzung forderte. Andreas Zehnder, selber Unternehmer im Hinterthurgau, forderte
mehr Willen zur Zusammenarbeit �ber die Kantonsrgrenze hinaus: �Wil braucht den Hinterthurgau und umgekehrt ebenso�. Problematisch, so Stadtpr�sident Bruno G�hwiler, sei auch die Tatsache, dass man mit der
Abschaffung der Bezirke Wahlkreise geschaffen habe, statt Regionen.
Gastort und weitere H�hepunkte
Der Gastort Zuzwil wird sich an der wufa in einer eigenen Halle und mit einem speziellen
Tagesprogramm am Samstag von seiner besten Seite zeigen. Gemeindepr�sident Roland Hardegger lud alle ein, Zuzwil als attraktive und lebendige Gemeinde f�r einmal ganz anders zu erleben.
In seinen Worten
zeigte sich der Gemeindepr�sident erfreut dar�ber, dass der Auftritt des Zuzwiler Gewerbes auf so eindr�ckliche Weise m�glich geworden sei. Das Jubil�um des Gewerbevereins habe offensichtlich den Mut und die
Initiativen der Gewerbler f�r einen derartigen Auftritt m�glich gemacht. Hardegger nutzte den Moment auch f�r einen Werbespot f�r Zuzwil als attraktiven Wohnort mit sch�nsten Wohnlagen, ein tiefer Steuerfuss
k�nne als angenehme Nebenerscheinung ebenso einladend wirken.
Modeschau weitere Attraktivit�t
Messeleiter Reinhard Frei verglich die vielf�ltigen H�hepunkte der wufa mit einem mehrg�ngigen
Menu. Jeder Gang f�r sich sei ein Erlebnis und das Zusammenspiel insgesamt ein Ereignis. Er dankte allen, die zum Gelingen der 4. wufa beigetragen haben und w�nschte sich bei idealem Messewetter viele
interessierte Besucherinnen und Besucher.
Nach der Feier waren alle G�ste zu einem Imbiss eingeladen, der von der Interregionalen Planungsgruppe Wil, dem Verein Wirtschaftsraum Wil-Uzwil-Flawil und dem
Verein Wirtschaftsraum Hinterthurgau spendiert wurde. Anschliessend folgte im Event-Zelt die erste Auflage der Modeschau, eine Pr�sentation der Wiler Modegesch�fte.